EMS Gmund: Charlotte Knobloch wird Schiffspatin

Stand: 30.08.2026, 07:30 Uhr

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Spannender Moment: Ende Juli wurde die EMS Gmund in den See gehievt.

Spannender Moment: Ende Juli wurde die EMS Gmund in den See gehievt. © Instagram-Screenshot/Der Tegernsee

Die EMS Gmund, das erste Elektroschiff auf dem Tegernsee, wird am Dienstag, 1. September, getauft. Patin wird Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.

Gmund – Die Bayerische Seenschifffahrt ist künftig auch am Tegernsee mit einem vollelektrisch betriebenen Motorschiff unterwegs. Ende Juli war die EMS Gmund bereits nach einer logistischen Meisterleistung in Tegernsee angekommen (wir berichteten), sie befindet sich aktuell aber noch in der abschließenden Test- und Erprobungsphase.

Am Dienstag, 1. September, wird das Schiff getauft (wir berichteten). Laut Bayerischem Finanzministerium, das den Bau in Auftrag gegeben hatte, findet der Festakt um 15 Uhr am Schiffsanlegesteg Seeglas in Gmund statt. Minister Albert Füracker (CSU) wird persönlich anwesend sein. Die Rolle der Taufpatin fällt Charlotte Knobloch zu, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Die religiöse Segnung übernehmen der katholische Pfarrer Stefan Fischbacher und sein evangelischer Kollege aus Gmund, Andreas Kopp-von-Freymann. Anschließend folgt eine kurze Rundfahrt.

Einheimische und Urlaubsgäste dürfen sich ebenfalls ab September auf Rundfahrten freuen. Die EMS Gmund ist 25,40 Meter lang, 6,25 Meter breit und fasst bis zu 180 Personen. Sie ist damit etwas kleiner als ihre großen Geschwister MS Tegernsee und MS Rottach-Egern, aber größer als die restliche Flotte mit den älteren Damen MS Wallberg, MS Kreuth und MS Gmund. Letzteres Motorschiff, Baujahr 1968, geht zugunsten des Neuankömmlings in Rente.

Gebaut wurde das neue Schiff in der Lux Werft und Schifffahrt GmbH in Mondorf, einem Stadtteil von Niederkassel am Rhein in Nordrhein-Westfalen. Von dort wurde es auf dem Flussweg bis nach Kehlheim an der Donau gebracht. Dann ging’s per Schwertransporter auf die Straße Richtung Tegernsee. Ein Spezialkran hob das Schiff am 31. Juli ins Wasser.

Vor der Jungfernfahrt gab es aber noch reichlich zu tun. Am Schiff waren einige Montagearbeiten zu erledigen, zudem muss sich die Mannschaft mit der neuen Technik vertrautmachen.