Erstes Interview: Thomas Gottschalk ist «momentan krebsfrei»
Nach seiner schweren Erkrankung meldet sich der deutsche Entertainer mit positiven Nachrichten zurück.
19.07.2026, 12.56 Uhr
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Die letzte Sendung «Wetten, dass..?» mit Thomas Gottschalk wurde am 25. November 2023 in Offenburg ausgestrahlt.
Ervin Monn / Imago
(tsm./dpa) Einige Monate war er von der Bildfläche verschwunden, jetzt hat sich Thomas Gottschalk wieder öffentlich geäussert – und zwar mit guten Nachrichten. In einem Interview mit der «Bild»-Zeitung über seinen Genesungsprozess sagte der frühere «Wetten, dass...?»-Moderator, die Ärzte hätten ihm mitgeteilt, dass er momentan frei von Krebszellen sei.
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Bislang habe er sich zwei Operationen und 33 Bestrahlungen unterziehen müssen, schrieb Gottschalk zudem auf Instagram. Im Rahmen einer Versuchsreihe an der Universität Greifswald erhalte er spezielle Impfungen. Ausserdem habe er sich drei Wochen lang zur Reha in der Nähe des Starnberger Sees aufgehalten: «Ich kam als kaputter Mensch und bin als gesunder Mensch wieder gegangen.»
Eine grosse Stütze ist seine Frau Karina, die laut «Bild» bei jedem seiner Arzttermine an seiner Seite war. «Aber ganz ehrlich, ohne meine Frau Karina hätte ich das alles nicht gepackt. Ich frage mich heute noch, woher sie die ganze Energie nimmt und mich dazu noch bei Laune hält», so der 76-Jährige in einem Video.
Zudem bedankte sich Gottschalk bei seinen Fans: «Danke auch für eure vielen Nachrichten und dafür, dass ihr in den vergangenen Monaten an mich gedacht habt.» Auch in nächster Zeit wolle er es ruhig angehen lassen und sich weiter erholen.
Anfang Dezember hatte Thomas Gottschalk seine Krebsdiagnose öffentlich gemacht. Er stand damals unter hohem öffentlichen Druck, nachdem er kurz hintereinander bei zwei Preisverleihungen – dem Bambi und der Romy – einen irritierenden Eindruck auf der Bühne hinterlassen hatte.
Ende April war eine für den 9. Mai geplante Verleihung des «Goldenen Ochsensepp» an Österreichs früheren Bundeskanzler Sebastian Kurz, die Gottschalk hätte moderieren sollen, auf den 5. September verschoben worden. Dem «Spiegel» schrieb Gottschalk damals: «Ich werde mich vor dem Herbst nicht öffentlich auf die Bühne stellen, weder für Kurz noch für jemanden anderen! Danach schauen wir mal, was die Gesundheit macht.»
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