Auch im Sommer-Monat August konnte BMW auf den Märkten Europas mehr Neuwagen absetzen als die direkte Konkurrenz von Mercedes und Audi. Laut Zahlen des Verbands der europäischen Autobauer (ACEA) summieren sich die August-Neuzulassungen von BMW in der Europäischen Union auf 45.121 Einheiten, was einer kleinen Steigerung um 2,4 Prozent entspricht. Mercedes steigerte sich im August 2027 um deutliche 7,2 Prozent, bleibt mit 40.737 Einheiten aber weiter hinter BMW. Bei Audi schrumpften die Verkaufszahlen erneut deutlich, nach einem Minus von 11,8 Prozent verbleiben nur noch 30.626 Einheiten.
Ein prinzipiell sehr ähnliches Bild zeigt sich beim Blick auf die Zahlen für den europäischen Kontinent, der sich aus der Summe von EU-Ländern, Großbritannien sowie den EFTA-Ländern Island, Liechtenstein, Norwegen und Schweiz ergibt. BMW liegt auch hier mit 52.435 Einheiten an der Spitze, dahinter folgen Mercedes (47.587) und Audi (36.677). Im bisherigen Gesamtjahr hat sich BMW in Europa nach acht Monaten bereits einen klaren Vorsprung erarbeitet: 534.686 Einheiten der Kernmarke BMW (+1,6%) stehen 447.759 Mercedes (+3,4%) und 440.461 Audi (+4,1%) gegenüber. Würde man auch noch die 122.709 MINI (15,9%) hinzuzählen, wäre der Vorsprung der BMW Group noch erheblich größer.
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Insgesamt zeigt sich in Europa in den ersten acht Monaten eine klare Steigerung der Elektroauto-Nachfrage: Per August wuchs der BEV-Absatz um imposante 38,8 Prozent auf 2.133.364 Einheiten, die Plug-in-Hybride legten um 22,2 Prozent auf 964.497 Neuzulassungen zu. Parallel dazu zeigt sich auf den ersten Blick ein deutlicher Rückgang bei den Verkaufszahlen von reinen Verbrenner-Pkw (Benziner -17,5%, Diesel -19,0%), allerdings sind hierbei auch Mild-Hybride mit 48-Volt-Bordnetz nicht inkludiert – und genau diese Mild-Hybride stellen mit 3.334.039 Einheiten und einem Plus von 10,5 weiterhin die zahlenmäßig größte Gruppe.
Insgesamt sind Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor also weiter klar in der Mehrheit, auch wenn die Zuwächse im xEV-Bereich erwartungsgemäß wesentlich größer sind. Dass von diesem Trend vor allem auch chinesische Anbieter profitieren, dürfte niemanden überraschen. Aus Sicht der BMW Group bedeutet er aber auch, dass die gerade anlaufende Neue Klasse mit hochattraktiven Modellen wie dem bereits sehr gefragten BMW iX3 (NA5), der bald startenden BMW i3 Limousine (NA0) sowie kommenden Neuheiten wie BMW i3 Touring (NA1) und iX4 (NA7) europaweit auf großes Interesse stoßen dürften.
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