Extremwetter: Unwetter-Warnung im Saarland – schwere Gewitter ziehen von Westen heran

Update | Saarbrücken · Schwüle Luft bei extrem hoher Temperatur: Damit steigt das Risiko schwerer Gewitter. Dazu besteht eine amtliche Warnung vor Hitze. Jetzt gilt für diese Gebiete eine akute Warnung vor starkem Gewitter.

Update von Montag, 3. August, 19.35 Uhr: Schwere Gewitter ziehen von Westen her über die Landkreise Merzig-Wadern und St. Wendel. Dabei ist jeweils die nördliche Hälfte betroffen. Es gilt für diese Gebiete eine amtliche Unwetter-Warnung. Das Extremwetter hat aber auch andere Regionen im Saarland fest in der Hand. So gelten amtliche Warnungen vor starkem Gewitter für die Landkreise Merzig-Wadern, St. Wendel, Saarlouis und in einigen Gemeinden des Landkreises Neunkirchen (westlicher Teil).

Update von Montag, 3. August, 19.03 Uhr: Unwetter-Warnung für einige Landkreise im Saarland: Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Demnach ist dort mit schwerem Gewitter zu rechnen. Das Extremwetter erstreckt zurzeit auf:

  • Landkreis Merzig-Wadern (flächendeckend)
  • Landkreis Saarlouis (nördlicher Teil)
  • Landkreis St. Wendel (äußerster westlicher Teil)

Des Weiteren gilt eine amtliche Warnung vor starkem Gewitter für folgende Regionen:

  • Landkreis Saarlouis
  • Landkreis St. Wendel (westlicher Teil)
  • Landkreis Neunkirchen (äußerster westlicher Teil)

Bis 20.30 Uhr gelten die bisherigen Voraussagen.

Update von Montag, 3. August, 18.02 Uhr: Ab sofort gilt eine amtliche Unwetter-Warnung vor schwerem Gewitter und heftigem Starkregen mit Hagel für einzelne Regionen im Saarland. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) reagiert aufs Extremwetter mit entsprechenden Hinweisen für den Landkreis Merzig-Wadern. Vorläufig gilt die Warnung bis Montag, 3. August, 18.45 Uhr.

Update von Montag, 3. August, 17.57 Uhr: Die Warnung vor starkem Gewitter erreicht jetzt einen weiteren Landkreis im Saarland. So hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) die Region auf die westlichen Teile des St. Wendeler Landes ausgedehnt. Demnach können jetzt auch dort Starkregen, Hagel und Sturmböen bis Montag, 3. August, 19 Uhr auftreten. Bereits zuvor hatte der DWD amtliche Hinweise für zwei weitere Regionen während der Extremwetter-Lage herausgegeben.

Update von Montag, 3. August, 17.09 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für einige Regionen im Saarland eine amtliche Warnung vor starkem Gewitter herausgegeben. Bei schwülem Wetter setzt sich damit die Extremwetter-Situation fort.

In diesen Landkreisen im Saarland gilt eine amtliche Warnung vor starkem Gewitter

Demnach müssen sich Menschen hier auf Starkregen, Hagel und Sturmböen bis zu 80 Stundenkilometer einstellen:

  • Landkreis Merzig-Wadern
  • Landkreis Saarlouis

Vorerst gilt dieser Hinweis bis Montag, 3. August, 19 Uhr.

Update von Montag, 3. August, 13.52 Uhr: Nach wie vor drohen im Saarland Unwetter. Gleichzeitig gibt es erste Vorzeichen, wann ein Regengebiet die Region erreichen könnte. Unterdessen hält das Extremwetter mit heißen Temperaturen an.

Wetter-Online kündigt ersten Regenband fürs Saarland an

Nach Informationen des Internetportals Wetter-Online ist ein Wolkenband auf dem Weg von Südwesten Richtung lothringisch-saarländischer Grenze. Gegen 18 Uhr könnten erste Ausläufer die Region erreichen. Allerdings ist noch unklar, ob damit die befürchteten schweren Gewitter im Saarland ankommen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) aus Offenbach schließt Unwetter mit Hagel, Starkregen und Sturm für den heutigen Montag, 3. August, nicht aus.

Erstmeldung von Montag, 3. August, 10.06 Uhr: Das Extremwetter will vom Saarland nicht weichen. Wochenlange Dürre sorgt weiterhin für eine sehr angespannte Lage. So ist die Waldbrand-Gefahr in der Region weiterhin sehr hoch. Hitze ist für viele Menschen eine große Belastung. Und eine durchgreifende Veränderung ist nicht in Sicht. Die Aussichten des Deutsche Wetterdienstes (DWD) sowie die Langzeit-Prognose des Online-Portals Wetter.com im Überblick.

  • Nach Unwetter bei schwülem Wetter folgte leichte Abkühlung im Saarland
  • Waldbrand-Gefahr bleibt weiterhin hoch
  • Langzeit-Prognose: Trockenheit soll sich weiter zuspitzen

Unwetter-Gefahr und amtliche Warnung fürs Saarland

Auch zum Wochenstart kommt das Saarland nicht um die andauernde Hitzewelle herum. Wegen der hohen Werte gibt es eine amtliche Warnung des DWD. Die Experten gehen von einer „starken Wärmebelastung“ aus. Besonders gesundheitlich angeschlagenen Menschen mache dies zu schaffen. Fachleuten raten dazu, sich in kühlen Räumen und im Schatten aufzuhalten und ausreichend zu trinken. Zwischen 11 und 19 Uhr gilt der Warnhinweis. Denn es sind wieder bis zu 37 Grad vorausgesagt. Die Waldbrand-Gefahr ist an fast allen Messpunkten auf der zweithöchsten Stufe vier – hohe Gefahr. Nur an einem Ort liegt sie bei der dritten Stufe (mittlere Gefahr):

  • Weiskirchen: 4
  • Perl-Nennig: 4
  • Tholey: 4
  • Neunkirchen-Wellesweiler: 4
  • Überherrn-Berus: 4
  • Saarbrücken-Burbach: 4
  • Saarbrücken Flughafen: 3

Damit nicht genug: Während der Tag heiter bis sonnig startet, tauchen später Quellwolken auf, die sich am Nachmittag verdichten. Und nicht nur das: Sie sind Vorboten möglicher Gewitter. Starkregen, Sturmböen und Hagel können damit ins Saarland hereinziehen. Vereinzelt gehen damit sogar Unwetter einher.

So tropisch schwül wird die Nacht auf Dienstag

Diese Großwetterlage setzt sich voraussichtlich in der Nacht auf Dienstag fort. Es bleibt bewölkt, Blitz und Donner sind nach wie vor möglich. Die Stunden bis zum nächsten Morgen bleiben tropisch. Die Temperaturen sinken vielerorts nicht unter die 20-Grad-Marke. 21 bis 18 Grad sind es wohl flächendeckend. In Ballungsräumen erwartet die Menschen sogar eine noch wärmere Nacht: Dabei kühlt die Luft auf 23 Grad ab.

Durchlüften ist damit kaum möglich. Die körperliche Belastung ist weiterhin hoch. Entsprechend sollten sich Menschen darauf schon tagsüber vorbereiten: Zimmer abdunkeln, vormittags frische Luft reinlassen und dann vor dem Sonnenschein schützen, Fenster schließen.

Unwetter-Risiko mit Hagel, Starkregen und starken Sturmböen auch am Dienstag

Das turbulente Wetter setzt sich wahrscheinlich am Dienstag fort. Heiter bis wechselnd bewölkt gehe es am Morgen los, melden DWD-Meteorologen. Doch im weiteren Tagesverlauf sollen sich erneut Gewitter auf den Weg ins Saarland machen. Starkregen, Hagel und schwere Sturmböen sind dann nicht auszuschließen. Lokal unwetterartig kann sich der Regen auswirken. Dabei klettert die Anzeige auf dem Thermometer erneut auf heiße Werte. Bis zu 36 Grad sind möglich. Nur in Hochlagen liegen sie knapp unter der 30-Grad-Marke mit 29 Grad im Maximum.

Die Waldbrand-Gefahr wird weiter nicht gebannt sein. An den meisten Orten im Saarland sind sie auf der zweithöchsten Stufe vier, was hohe Gefahr bedeutet. Nur an einer Station gehen Beobachter von mittlerer Gefahr und damit von der dritten Stufe aus:

  • Weiskirchen: 4
  • Perl-Nennig: 4
  • Tholey: 4
  • Neunkirchen-Wellesweiler: 4
  • Überherrn-Berus: 4
  • Saarbrücken-Burbach: 3
  • Saarbrücken-Flughafen: 4

Gewitter lassen in der Nacht auf Mittwoch nach – es bleibt tropisch

Die Temperaturen in der Nacht auf Mittwoch sind weit von der Hitze am Tag entfernt. Dennoch ist eine spürbare Abkühlung nicht zu erwarten. Noch immer müssen die Menschen im Saarland vielerorts mit einer tropischen Nacht rechnen. Das ist immer dann der Fall, wenn die Werte nicht unter 20 Grad sinken.

So sind insbesondere Ballungsräume, zu denen Innenstädte zählen, davon betroffen. Dort sinkt die Temperatur nicht unter 22 Grad. Auf dem Land wird es etwas frischer, doch von Kühle ist dies alles weit entfernt. 18 Grad werden hier erwartet. Damit staut sich weiterhin die Hitze vom Tag in den Gebäuden.

Mittwoch bringt weiter Hitze – Gewitter-Risiko geht zurück

Wetterberuhigung heißt es am Mittwoch. Zum Nachmittag erwarten Meteorologen des DWD bei 29 bis 34 Grad einzelne Schauer, die aber keinen ergiebigen Regen mit sich bringen sollen. Damit ändert sich kaum etwas an der hoch bleibenden Waldbrand-Gefahr. Lage an den einzelnen Stationen im Saarland (3 steht für mittlere, 4 für hohe Gefahr)

  • Weiskirchen: 3
  • Perl-Nennig: 4
  • Tholey: 4
  • Neunkirchen-Wellesweiler: 4
  • Überherrn-Berus: 3
  • Saarbrücken-Burbach: 4
  • Saarbrücken-Flughafen: 4

Gering bewölkt bis klar präsentiert sich die Nacht zu Donnerstag. Von Niederschlägen ist vorerst keine Rede. Bei 18 bis 13 Grad kommt das Saarland um eine weitere tropische Nacht herum.

Leichte Abkühlung am Donnerstag, aber weiter Hochsommer-Wetter

Die anhaltende Trockenheit setzt sich am Donnerstag fort. Ein dauerhafter Regen ist folglich trotz Wolken nicht in Sicht. Die Dürre hält im Saarland an. Doch wegen der etwas moderateren Temperaturen geht an allen Messstationen die Waldbrandgefahr auf einen mittleren Wert (Stufe drei) zurück. Mit Werten zwischen 25 und 30 Grad ist es aber sommerlich. In höher gelegenen Gebieten ist mit 23 Grad der Höchstwert erreicht, heißt es in der DWD-Vorschau.

Die Wolken bleiben der Region in der Nacht auf Freitag erhalten. Aber Niederschläge tun sich nicht auf. Es wird indes frischer: 14 bis zehn Grad prophezeien Meteorologen für die Stunden bis zum nächsten Morgen.

Aussichten in der Wetter-Langzeitprognose: Trockenheit spitzt sich zu

Wenn sich auch die extreme Hitze zumindest vorerst verabschiedet, befindet sich der Sommer noch längst nicht auf dem Rückzug. Zwar gehen die Temperaturen nach den schwül-heißen Tagen deutlich zurück. Teilweise können sie unter die 25-Grad-Marke fallen. Aber Sonne soll weiterhin das Wetter bestimmen. Dabei bleibt es vorerst noch trocken, wie Wetter.com informiert.

Ob die Dürre im Südwesten Deutschlands und damit im Saarland endlich durch ersehnten Regen beendet wird, dazu vergleichen Meteorologen des Online-Portals in der Regel mehrere Wettermodelle. Das aus Europa geht davon aus, dass die Temperaturen bis Monatsmitte weiter über dem langjährigen Schnitt liegen sollen. Gleichzeitig hält die Trockenheit an. Kaum Chancen, dass Flüsse mit teilweise Rekord-Niedrigständen wieder aufgefüllt werden. Lokale Schauer sind ausgemacht, aber flächendeckende Regenfälle sind demnach nicht in Sicht. Das amerikanische Wettermodell für Europa sagt sogar noch weniger Niederschläge voraus. (sle)