MDR-Meteorologin
Neue Hitzewelle mit 36 Grad rollt über Mitteldeutschland
Stand: 03.08.2026 19:31 Uhr
Eine neue Hitzewelle rollt über Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hinweg. Laut MDR-Meteorologin Michaela Koschak wird es mit 36 Grad am Dienstag am heißesten. Dazu drohen lokal unwetterartige Niederschläge und Sturmböen. Ab Freitag soll es wieder angenehmer werden.
von MDR AKTUELL
Eine neue Hitzewelle rollt über Mitteldeutschland hinweg. Der Höhepunkt ist nach Angaben von MDR-Meteorologin Michaela Koschak mit bis zu 36 Grad Celsius am Dienstag zu erwarten. Dazu kämen drückende Schwüle und lokal zum Teil "unwetterartige Schauer und Gewitter mit Platzregen, Hagel und schweren Sturmböen". Der Meteorologin zufolge besteht am Nachmittag Unwetterpotenzial, dann sei die Luft feucht und heiß.
Ab Donnerstag wird es wieder kühler
Laut Koschak bringt auch der Mittwoch noch bis zu 34 Grad. Am Donnerstag lägen die Temperaturen wahrscheinlich nur noch bei etwa 29 oder 30 Grad. Ab Freitag könne man dann mal wieder durchatmen. Dann lägen die Temperaturen noch um die 25 Grad.
"Nach dem jetzigen Stand der Wettermodelle wird dann auch erst einmal keine neue Hitzewelle in unsere Richtung kommen", sagt die MDR-Meteorologin. "Ganz sicher ist das natürlich noch nicht, dass der August nicht normal heiß wird." Aber erst einmal sei dann Ruhe mit der Hitze.
DWD warnt vor Hitze in Sachsen und Thüringen
Zuvor hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) bereits für Montag für weite Teile Deutschlands eine amtliche Hitzewarnung herausgegeben. Betroffen sind demnach vor allem Regionen in der Mitte und im Süden – darunter auch in weiten Teilen Mitteldeutschlands. Die Warnung galt bis 19 Uhr.
Wann der DWD vor Hitze warnt
Nach Angaben des Wetterdienstes werden Hitzewarnungen herausgegeben, wenn eine starke Wärmebelastung erwartet wird und sich Wohnräume nachts nicht ausreichend abkühlen können. Grundlage ist die "Gefühlte Temperatur", die am frühen Nachmittag etwa 32 Grad überschreiten muss. Ab 38 Grad warnt der DWD vor einer "extremen Wärmebelastung".
Temperaturen von bis zu 33 Grad
In Sachsen kletterten die Temperaturen auf 30 bis 33 Grad. Die Hitzewarnung galt für sämtliche Landkreise. Ausgenommen war lediglich der nördliche Teil des Kreises Nordsachsen.
In Thüringen erwartete der DWD bis zu 33 Grad. Auch hier waren die meisten Landkreise betroffen, nur der Eichsfeldkreis, der Unstrut-Hainich-Kreis, der Kreis Sömmerda, der Kyffhäuserkreis und der Kreis Nordhausen blieben verschont.
In Sachsen-Anhalt beschränkte sich die Warnung auf den Burgenlandkreis. Dort wurde mit Temperaturen bis 32 Grad gerechnet.
So schützen Sie sich vor der Hitze
Dem DWD zufolge sollte direkte Sonne möglichst gemieden werden. Körperliche Aktivitäten im Freien sollten auf die frühen Morgenstunden verschoben werden. Der Wetterdienst empfiehlt außerdem regelmäßiges Trinken, leichte Kleidung, leichtes Essen und den Verzicht auf Alkohol. Wohnräume sollten vor Sonne geschützt und gelüftet werden, wenn es draußen kühler ist.
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dpa/MDR (ans)
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