Feuer in Flüchtlingsunterkunft in Spandau – Verdacht auf Brandstiftung

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Nach einem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Spandau besteht der Verdacht auf schwere Brandstiftung. Das teilte die Polizei auf Nachfrage mit. Der Brand war am frühen Morgen ausgebrochen. Mehrere Hundert Bewohner mussten das Gebäude vorübergehend verlassen. Vier Menschen erlitten nach Angaben der Berliner Feuerwehr Rauchgasvergiftungen, zwei von ihnen befinden sich in stationärer Behandlung..

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Der Brand brach in einem sechsgeschossigen Gebäude aus. Im Flur des vierten Obergeschosses gerieten aus bislang ungeklärter Ursache Einrichtungsgegenstände in Brand. Der Rauch breitete sich anschließend über mehrere Etagen aus und gelangte in Flure, Treppenhäuser und Zimmer. Die Einsatzkräfte wurden um 3.50 Uhr alarmiert.

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Das Gebäude ist nach Angaben der Feuerwehr für knapp 1200 Menschen ausgelegt. Vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte waren Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes bereits mit Feuerlöschern gegen die Flammen vorgegangen. Wegen der Größe des Gebäudes und der Zahl der möglicherweise betroffenen Menschen erhöhte die Feuerwehr die Alarmstufe und setzte zusätzlich das Einsatzmodul „Massenanfall an Verletzten“ (MANV) ein. Damit standen weitere Kräfte für die Sichtung, Versorgung und gegebenenfalls den Transport von Betroffenen bereit. 160 Personen wurden in Sicherheit gebracht.

50 bis 60 Bewohner müssen in Notunterkunft: Ermittlungen dauern an

Die Feuerwehr rückte mit 74 Einsatzkräften an und brachte den Brand unter Kontrolle. Nach Angaben der Einsatzkräfte konnte das Feuer schließlich gelöscht werden. Anschließend mussten die Einsatzkräfte das Gebäude aufwendig kontrollieren und vom Rauch befreien. Besonders schwierig sei die hohe Zahl der Bewohner gewesen, zudem habe es teilweise Sprachbarrieren gegeben, teilte die Feuerwehr mit. 160 Personen sind nach Angaben der Polizei in Sicherheit gebracht worden.

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Die vierte Etage ist wegen der Schäden vorerst nicht bewohnbar. Für etwa 50 bis 60 Bewohner musste deshalb eine Notunterkunft organisiert werden. Das Bezirksamt Spandau wurde nach Angaben der Feuerwehr über den Bedarf informiert und kann bei der Organisation einer Ersatzunterbringung unterstützen. Die Ursache des Feuers soll nun geklärt werden.

BM, juwue mit dpa