Fritz hat eine neue Betaversion des anstehenden Updates auf FritzOS 8.50 veröffentlicht. In diesem Zuge wurden auch neue Funktionen bekannt, die in früheren sogenannten Labor-Versionen noch nicht enthalten waren.
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Auf der Fritz-Labor-Website steht die Betaversion für insgesamt sieben Router-Modelle ab sofort zum Download bereit.
Smart Check: MyFritz-App zeigt den Router-Zustand in Echtzeit an
Bereits im Mai dieses Jahres gab es einen ersten Vorgeschmack auf die kommende FritzOS-Version 8.50. Damals standen vor allem die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit inklusive Smartphone-App sowie der Einzug von Matter in das Fritz-Universum im Fokus. t3n berichtete.
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Jetzt gibt es einen neuen Schwung Features, die unter anderem das Thema Sicherheit betreffen. Zunächst wäre da der sogenannte Smart Check. Das Diagnose-Tool zeigt „den aktuellen Zustand der Fritzbox direkt auf dem Startbildschirm der App an“, schreibt Hersteller AVM in einer Pressemitteilung. In Echtzeit soll der Smart Check einen Überblick über Funktionen wie Telefonie, Heimnetz und WLAN bieten und dabei beispielsweise auch auf „fehlende Mesh-Verbindung zu einem Repeater“ hinweisen.
Da der Smart Check über die MyFritz-App funktioniert, dürfte es sich hierbei um einen weiteren Schritt handeln, das Smartphone zur ersten Anlaufstelle bei der Steuerung des Heimnetzes zu machen.
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DNS-Filter: Blockierung von Schadsoftware und Phishing auf Router-Ebene
Die zweite große Neuerung dieses Beta-Updates ist ein DNS-Filter. Er soll alle Geräte innerhalb des Heimnetzes vor Schadsoftware und zum Beispiel Phishing-Attacken schützen. Dafür werden Websites auf Router-Ebene für alle Geräte blockiert, sodass neben Computern und Smartphones auch SmartTVs und Smarthome-Geräte profitieren.
„Gesperrt werden können Webseiten, auf denen übermäßige Werbung, Tracking oder Schadsoftware bekannt ist – aber auch Phishing-Seiten, Botnets oder andere unerwünschte Inhalte. Ruft ein Gerät im Heimnetz eine gesperrte Adresse auf, blockiert die FRITZ!Box die Anfrage automatisch“, erklärt der Router-Anbieter in seiner Pressemitteilung.
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Auf Wunsch können Nutzer:innen dafür auch auf „frei verfügbare und von der Community gepflegte Sperrlisten zurückgreifen, um Werbung, Tracker und Malware herauszufiltern“.
Priorisierung für Videokonferenzen, Ausfallschutz, automatische Notrufe und Matter
Als weiteres Feature zieht eine automatische Priorisierung für Echtzeitkommunikation, etwa Videokonferenzen, ein. Das soll eine zuverlässige Verbindung ermöglichen, wann immer sie besonders gefragt ist. Passend dazu steht FritzFailsafe, der Ausfallschutz der Fritzboxen, jetzt auch auf den 4G- und -5G-Modellen zur Verfügung. Dazu können die Router nun auch eine LAN-Verbindung nutzen und erst bei einem Ausfall dieser auf die Mobilfunkverbindung wechseln, um die Verbindung stabil zu halten.
Zu den weiteren Neuerungen zählen neue Energiesparfunktionen und Automatisierungen fürs Smarthome. Zudem erwähnt AVM die bereits im Mai verkündeten Funktionen um SOS-Rufe und die Kompatibilität der Fritzbox 5690 Pro mit dem Matter-Standard.
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Dazu, wann FritzOS 8.50 final erscheint, gibt es weiterhin keine Angaben. Die neue Betaversion kann derzeit für die Fritzboxen 5690, 5690 Pro, 5590 Fiber, 7690, 7590 AX, 7590 und 7530 AX heruntergeladen werden.
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