Stand: 13.08.2026, 19:00 Uhr
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Der BSV Rehden tritt am Samstag zum Oberliga-Heimauftakt gegen den 1. FC Germania Egestorf-Langreder an. Trainer Majid Cirousse setzt auf kontrolliertes Spiel.
Rehden – Mitte der Woche fand Majid Cirousse noch etwas Zeit, um seinen ereignisreichen Sommer fototechnisch bei Instagram zu dokumentieren. Entspannung mit der Familie an der Adria, der Besuch eines Bad-Bunny-Konzerts – oder Cirousse inmitten seiner Rehdener Fußballer. Die Bilderserie garnierte der Trainer mit dem Satz: „Batteries fully charged.“ Es kann also weitergehen. Und als Nächstes steht der Oberliga-Heimauftakt seines BSV Rehden gegen den 1. FC Germania Egestorf-Langreder (Samstag/14 Uhr) an. Cirousse wird sich auch gegen den Vizemeister treu bleiben: „Ich will die Spiele bestimmen.“ Autonomie ist ihm wichtig: „Ich beschäftige mich schon auch mit den Gegnern, aber in der aktuellen Phase ist es eher so, dass ich sage, ich gucke, dass wir unsere Dinge verselbstständigen.“
Wir haben insgesamt eine sehr stabile Achse.
Und bisher läuft auch vieles bei den Schwarz-Weißen nach Plan. Im Niedersachsenpokal kamen sie gegen Hildesheim weiter, zum Liga-Auftakt gab es ein 0:0 beim TuS Bersenbrück. „Ich bin schon sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie die Jungs auftreten“, sagt der Trainer.
Einen wichtigen Anteil daran hat die Achse der Mannschaft. Die Innenverteidiger Julian Wolf und Paterson Chato spielen bereits ihre ganze Erfahrung aus, Torwart Daniel Banfalvi verströmt maximale Coolness. Und im Mittelfeld haben sich Max Kummer und Daniel Hefele als wichtige Figuren etabliert. Immer wieder lässt sich einer der beiden in die letzte Kette fallen und hilft beim kontrollierten Spielaufbau. „Der Plan ist eben nicht zu sagen: Wir spielen den Ball lang nach vorne und hoffen, dann irgendwie durchzukommen“, sagt der 42-Jährige: „Wir wollen es spielerisch lösen.“
Bei den vier offensiv denkenden Spielern im Cirousse-System darf dann auch etwas die Chaostheorie zum Zuge kommen. „Wir wollen variabel sein, weil wir eben so viel Qualität nach vorn haben.“
So sei etwa Paris Jimenez mit seiner brachialen Physis kaum zu verteidigen. Das ständige Eins-gegen-eins sucht stattdessen Wirbelwind Luis Monteiro.
Lösungen auf engstem Raum findet auch Hasan Özdemir. Der 22-Jährige ist einer von einigen Neuen bei Egestorf-Langreder. Mit Wucht punktet bei der Mannschaft von Trainer Boris Besovic der Angreifer Ferdinand Takyi. Beytullah Özer kann nicht dabei helfen, den ehemaligen Brinkumer zu stoppen. „Beytu wird am Montag operiert“, weiß Cirousse über den 26-Jährigen zu berichten, der sich in der Vorbereitung einen Totalschaden im Knie zuzog. Ansonsten sind aber alle Rehdener fit.