Stand: 19.08.2026, 09:19 Uhr
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Bei Ganderkesse hat ein Unbekannter gezielt einen Blitzer-Anhänger angezündet. Die Blitzer-Fotos dürften trotz des Brandes jedoch wohl gerettet worden sein.
Update von Mittwoch, 19. August, 09:18 Uhr: Nachdem am Dienstagabend ein Biltzer-Anhänger angezündet wurde, konkretisiert die Polizei am Mittwochmorgen in einer Mitteilung den Vorfall. Demnach soll der Blitzer nicht an einer Bundesstraße – wie zuerst von den Agenturen berichtet – gestanden haben, sondern an der Wildeshauser Landstraße. Der Schaden ist enorm.
Wie die Beamten mitteilten, gehen die Ermittler nach derzeitigem Kenntnisstand von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus. Die genaue Vorgehensweise sowie die konkrete Brandursache sind derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Blitzer in Ganderkesee angezündet: Polizei schätzt Schaden auf 200.000 Euro
Durch die Flammen entstand laut Polizei an der Anlage ein erheblicher Sachschaden in Höhe von schätzungsweise 200.000 Euro. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Ganderkesee und Havekost waren mit insgesamt 18 Einsatzkräften vor Ort und löschten den Brand.
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Die Polizei Wildeshausen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach Zeugen, die am Dienstagabend im Bereich der Wildeshauser Landstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben. Sachdienliche Angaben nimmt die Dienststelle unter der Telefonnummer 04431/ 941-0 entgegen.
Brandanschlag auf Blitzer-Anlage: Feuer nützt dem unbekannten Täter wohl wenig
Erstmeldung von Mittwoch, 19. August, 07:20 Uhr: An der Bundesstraße 213 nahe Ganderkesee-Hoyerswege hat ein bislang nicht identifizierter Täter am späten Dienstagabend, 18. August, einen Blitzeranhänger angezündet. Darüber berichtete die Nachrichtenagentur NonstopNews in einer Pressemitteilung. Nach bisherigen Erkenntnissen platzierte der Unbekannte gegen 23:00 Uhr einen Brandsatz unmittelbar auf der mobilen Geschwindigkeitsmessanlage, die in einer Tempo-70-Zone direkt neben einer Bushaltestelle aufgestellt war.
Der Vorfall löste kurz darauf einen größeren Rettungseinsatz aus. Nach den ersten Notrufen schätzten die herbeigerufenen Feuerwehrleute die Lage zunächst so ein, als stehe das angrenzende Buswartehäuschen komplett in Flammen, wie es weiter heißt. Vor Ort sahen sich die Rettungskräfte gezwungen, das gepanzerte Gerät unter Einsatz von schwerem hydraulischen Werkzeug gewaltsam aufzubrechen, um verbliebene Glutnester zu erreichen und den Brand komplett zu löschen.
Sollte der Täter vor der Tat geblitzt worden sein, dürfte ihm die Zerstörung keinen Vorteil bringen. Denn erfasste Radarbilder werden gewöhnlich verschlüsselt auf digitalem Weg an die zuständige Bußgeldstelle gesendet. Darüber hinaus schützt ein spezielles Gehäuse die internen Datenträger vor Fremdeinwirkung. Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung sowie Brandstiftung.