Nutzer von Google Maps klagen derzeit über unzählige falsche Unfallmeldungen auf ihren Routen. Ein technischer Fehler verhindert offenbar, dass veraltete oder unbestätigte Warnungen vor Gefahrenstellen wieder von der Karte verschwinden.

WinFuture/KI-generiert
- In Google Maps treten derzeit viele Meldungen über Phantom-Unfälle auf
- Betroffen von den fehlerhaften Anzeigen sind vor allem Nutzer in den USA
- Das automatische Entfernen nicht bestätigter Gefahren funktioniert nicht
- Einige Warnsymbole bleiben über mehrere Tage oder bis zu einer Woche aktiv
- Der Bug zeigt sich plattformübergreifend im Web sowie in den mobilen Apps
- Als Ursache für die dauerhaften Warnungen wird ein Serverfehler vermutet
Karten voller Phantom-Unfälle
Google-Maps-Anwender sehen sich momentan mit einer Flut an falschen oder veralteten Gefahrenmeldungen konfrontiert. Auf den Karten tauchen unzählige Warnungen vor Unfällen auf, die aktuell nicht existieren. Betroffen sind Nutzer auf diversen Plattformen, die durch die fehlerhaften Anzeigen irritiert werden. Wer eine solche Warnung sieht und keine Gefahr feststellt, sollte die Meldung über die Schaltfläche "Nicht vorhanden" ablehnen.
Bisher treten die fehlerhaften Anzeigen Berichten zufolge vor allem in den USA auf. Normalerweise verlässt sich Google Maps auf die Meldungen der Nutzer. Wenn ein Fahrer eine Gefahr meldet, erscheint ein Symbol auf der Karte. Nachfolgende Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Existenz des Hindernisses zu bestätigen. Bleibt die Validierung aus, entfernt das System die Warnung automatisch. Das funktioniert derzeit offenbar nicht.
Warnungen verschwinden nicht
Wie Autoevolution unter Berufung auf Reddit berichtet, sind einige Warnungen bereits viele Stunden alt, obwohl sie normalerweise längst entfernt worden wären. Weiteren Berichten zufolge bleiben Unfallsymbole über Stunden oder Tage hinweg sichtbar, manche Meldungen sind sogar bis zu eine Woche alt.
Der Fehler betrifft offenbar alle Plattformen, darunter die Webversion und die mobilen Apps. Zuvor traten bereits Berichten zufolge Probleme bei der Nutzung von Android Auto mit einem Pixel 11 auf, die zu Verzögerungen und grafischen Fehlern führten.
Die genaue Ursache für die dauerhaften Warnsymbole ist ungeklärt. Laut Autoevolution handelt es sich wahrscheinlich um einen serverseitigen Fehler, den Google selbst beheben muss. Gegen massenhaften Missbrauch durch absichtlich falsche Meldungen spricht demnach, dass solches Spamming gewöhnlich zu einem Shadow-Ban führt, bei dem die Meldungen der Konten nicht mehr auf der Karte erscheinen.
Seid ihr in den letzten Tagen ebenfalls auf Phantom-Unfälle in Google Maps gestoßen? Teilt eure Beobachtungen und Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Formel 1 in Google Maps: Nutzer fahren nun im McLaren-Rennwagen
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- Google Maps: Android-Auto-Tacho funktioniert nun ohne explizites Ziel
- Google Maps macht Lake Ontario zu 'Lake America', ganz wie Trump will
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