Stand: 30.08.2026, 13:39 Uhr
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Felix Glas und Markus Zinnbauer haben das Sautrogrennen in Glonn gewonnen. Ihr Gefährt war breiter als die anderen Tröge und lag dadurch stabiler im Wasser.
Glonn – Lautstark wurden die Teams, die von der Rampe rutschten, vom Ufer des Mühlkanals aus angefeuert. Beim Eintauchen spritzte das Wasser meterhoch, unfreiwillige Tauchgänge und so mancher Frühstart sorgten für beste Unterhaltung. Das Sautrogrennen in Glonn war wieder eine riesige Gaudi. Rennleiter Martin Bickl zog ein rundum positives Fazit und bedankte sich bei den zahlreichen Helfern.
Zwischen vielen spektakulären Manövern und unfreiwilligen Tauchgängen wurde natürlich auch um den Sieg gekämpft. Dabei hatten Felix Glas und Markus Zinnbauer am Ende erneut die Nase vorn und konnten ihren Titel verteidigen. Ihr Trog war etwas größer und breiter als die übrigen Gefährte, lag dafür aber stabil im Wasser. Zweiter wurde der Goaßmaß-Express mit Hans-Jürgen Schulmayr und Thomas Weber, die beim Endlauf furios aufholten, obwohl sie zweimal kenterten. Den dritten Platz teilten sich das Team Reichlmair und das Team Krimmer, die ihre Tröge an Steuerbord und Backbord fest zusammenhielten und gemeinsam das Ziel erreichten.
Sautrogrennen in Indersdorf

Zahlreiche Zuschauer feuern Teilnehmer an
Zahlreiche Zuschauer standen rechts und links am Ufer und feuerten die Teams an, die von der Rampe starteten. Nicht jeder erwischte beim Eintauchen sofort die Ideallinie und so war Improvisationstalent gefragt. Während die einen sich mit einem „Trog unter Wasser“ auseinandersetzen mussten, versuchten andere, ihr Gefährt mit Schieben wieder auf Kurs zu bringen.
Wichtig war schnell wieder rein in den Trog zu kommen und Vollgas beim Paddeln zu geben, wobei für zwei Kapitäne immer noch Zeit blieb, das einzige Mädls-Team mit einem Lächeln anzupaddeln, anstatt es weiträumig zu umfahren. Offensiv gingen auch die anderen zu Werke, die mit kräftigen Wassersalven versuchten, die Tröge ihrer Kollegen etwas aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Jedoch ließ sich keiner von den kleinen oder größeren Störungen beirren. Alle kämpften sich mit viel Einsatz und mit einer ordentlichen Portion Humor durch die Strecke, läuteten die Glocke und stemmten ihre Gefährte am Ziel wieder aus dem Wasser.
Für viel Schwung sorgte zudem das Publikum, das kräftig klatschend die Teams anfeuerte. Egal ob man treuer Stammgast wie Annemarie Kraus oder wie Roswitha Dillitz zum ersten Mal beim Sautrogrennen dabei war, alle waren begeistert, und es gab viel zu lachen.
Zum großen Finale trafen sich alle Mannschaften noch einmal gemeinsam im Wasser. Anschließend blieb auch der eine oder andere Zuschauer nicht trocken, denn sie wurden von den klatschnassen „Kapitänen“ herzlich in die Arme genommen. Zur stimmungsvollen Siegerehrung trafen sich alle nochmal am frühen Abend an der Stockbahn. Die nassen Klamotten waren da längst gegen trockene getauscht.
Roswitha Höltl