Arminia Bielefeld hat im ersten Heimspiel gegen Energie Cottbus mit 3:0 gewonnen und so seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Joel Grodowski (26.,37.,76.) sorgte für die alle Treffer der Partie. Für Arminias Trainer Oliver Kirch war es das erste Spiel in der eigenen Arena. Das Auswärtsdebüt in Karlsruhe hatte seine Mannschaft in der Woche zuvor mit 1:2 verloren.
Bielefeld mit gutem Auftakt
Die Arminen starteten wach in die Partie. Die erste Torchance hatte Stefano Russo schon in der zweiten Spielminute nach einem langen Einwuf in den Strafraum von Henri Koudossou auf dem Fuß. Doch Cottbus' Lucas Erlein fälschte ab und der Ball ging hinter der Grundlinie ins Aus, die folgende Ecke blieb ungefährlich.
Zu Beginn Fehler auf beiden Seiten
Bielefeld behielt die erste Viertelstunde über mehr Ballbesitz und drang immer wieder in den Strafraum der Gäste vor. Eine wirklich gefährliche Torchance spielten sie jedoch nicht heraus. Auch wenn die Arminen mehr Ballbesitz hatten, gelang es ihnen zunächst nicht, das Spiel zu dominieren. Beide Teams leisteten sich relativ viele Fehlpässe und hatten keine längeren Ballbesitzphasen zu verzeichnen.
Die erste aussichtsreichere Offensivsituation ergab sich für Cottbus erst in der 15. Spielminute durch einen Freistoß, den Julian Guttau jedoch zu kurz ausführte. So wurde die erste Chance der Gäste zu einem Bielefelder Konter über die rechte Seite, der jedoch ebenfalls nicht gefährlich wurde.
Wachsamer Koudossou leitet erstes Tor ein
Nach einer Trinkpause in der Mitte der ersten Halbzeit machte sich Koudossou die unpräzisen Cottbusser Pässe zu Nutze und fing so einen von Fousseny Doumbia abgegeben Pass ab. Mit dem sprintete er die rechte Außenbahn entlang und passte hinüber auf Joel Grodowski, der auf der linken Seite mitgelaufen war, zum zweiten Pfosten. Grodowski verwandelte zum 1:0.
Grodwoski mit kunstvollem zweiten Treffer
Auch das zweite Tor der Partie in der 37. Spielminute müssen sich die Cottbusser auf die eigenen Fahne schreiben. Dominik Pelivan, der eigentlich einen Angriff einleiten wollte, ließ sich in der eigenen Hälfte nahe der Mittellinie den Ball von Grodowski abluchsen, der machte kehrt und zog im Vollsprint durch die nahezu leere Cottbusser Spielfeldhälfte zum Tor. Vor dem herauskommenden Keeper Marcel Lotka bewahrte er die Nerven und brachte den Ball mit einem ansehnlichen Lupfer in das Tor.