GW Kleinenkneten siegt 3:1 – doch Trainer Schmidt schimpft

Stand: 30.07.2026, 19:00 Uhr

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Kleinenknetens Kapitän Jan Taute beim Schuss

Flach, präzise, unhaltbar: Kapitän Jan Taute zieht aus 20 Metern ab und markiert das zwischenzeitliche 3:0 für Kleinenkneten. © Tamino Büttner

Der SV Grün-Weiß Kleinenkneten steht nach einem 3:1-Sieg beim TuS Döhlen in der zweiten Runde des Kreispokals. Trotz einer klaren 3:0-Pausenführung war Trainer Pascal Schmidt mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht zufrieden. Gegen den TSV Großenkneten II fordert er nun eine deutliche Leistungssteigerung.

Döhlen – Mit einem 3:1 (3:0) beim TuS Döhlen sind die Fußballer des SV Grün-Weiß Kleinenkneten (2. Kreisklasse) am Mittwochabend in die zweite Runde des Kreispokals eingezogen. Dort empfängt die Mannschaft von Trainer Pascal Schmidt am Dienstag, 11. August, um 19.30 Uhr den TSV Großenkneten II (1. Kreisklasse). Doch statt des Jubels überwog nach dem Abpfiff der Frust über die eigene Leistung.

Dabei begann die Partie furios. Nach sechs Minuten traf Neuzugang Aaron Rössler per Steilpass eiskalt zum 1:0. „Aaron läuft durch und macht ihn easy rein“, lobte Schmidt das Debüttor. Döhlen (3. Kreisklasse) blieb völlig harmlos, die Gäste bestimmten das Spiel. In der 32. Minute flankte Marlon Bettmann auf Dennis Baranow, der direkt zum 2:0 einschoss. Nur sechs Minuten später zog Kapitän Jan Taute aus 20 Metern flach ab – 3:0, unhaltbar. Drei Tore in 38 Minuten – eine klare Ansage. Zur Pause schien alles gelaufen.

Wir hatten keine Sorge zu verlieren, spielten aber nicht wie gewollt.

Doch Schmidt fand in der Halbzeit deutliche Worte: „Wir hätten drei, vier Tore mehr machen müssen. Wir haben zu viele Chancen liegen lassen.“ Nach dem Wechsel verflachte die Partie zusehends. Schmidt wechselte durch, um allen Spielzeit zu geben, aber der Spielfluss litt. „Die Aufmerksamkeit war aufgrund der hohen Temperaturen nicht mehr da“, berichtete der Trainer. Kleinenkneten ließ den Ball laufen, erzeugte aber keine wirkliche Torgefahr mehr. Döhlen blieb ebenfalls harmlos. „Nach vorne ging nichts mehr“, resümierte Schmidt.

Einziger Wermutstropfen: Weil beide Stammtorhüter fehlten, stand Schmidts Bruder Fabian im Tor – eigentlich kein Keeper. Er hielt lange gut, kassierte aber durch einen abgefälschten Schuss von Christian Peters noch das 1:3 (88.). So blieb dem Aushilfskeeper die weiße Weste verwehrt. Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter ab.

„Wir hatten keine Sorge, zu verlieren, spielten aber nicht wie gewollt“, bilanzierte Schmidt, der am Dienstag (19.30 Uhr) gegen den FC Hude II in den Ligabetrieb startet, mit Blick auf das Derby: „Großenkneten II ist eine andere Hausnummer. Da müssen wir 90 Minuten durchkämpfen.“ Dann muss eine deutliche Leistungssteigerung her.