Hanke erwägt, Regeln für E-Scooter noch einmal zu verschärfen

Helmpflicht bis 18?

Hanke erwägt, Regeln für E-Scooter noch einmal zu verschärfen

Seit Mai gelten strengere E-Scooter-Regeln. In einem Interview sagte Mobilitätsminister Hanke nun, er wolle im Frühjahr 2027 eine erste Bilanz ziehen – dann könne er sich bereits weitere Verschärfungen vorstellen

Ein Mann fährt mit einem E-Scooter auf einem rot markierten Radweg in einer Stadt. Autos fahren daneben auf der Straße. Straßenszene bei Tageslicht mit moderner urbaner Kulisse.
Für E-Scooter gelten strengere Regeln.

Wien – Am 1. Mai traten neue Regeln für E-Scooter in Kraft, die neue StVO-Novelle brachte einige Verschärfungen mit sich: E-Scooter gelten seitdem als Fahrzeuge, damit verbunden sind einige Vorgaben für die Ausstattung des Rollers. Zudem gilt die Helmpflicht bis zum 16. Lebensjahr und die Promillegrenze wurde auf 0,5 Promille abgesenkt.

In einem Interview mit der Kronen Zeitung äußerte sich nun Mobilitätsminister Peter Hanke zu den ersten drei Monaten mit den verschärften Regeln. Bisher würde viel kontrolliert werden, wöchentlich gebe es aber trotzdem noch immer mehrere Berichte von E-Scooter-Unfällen. Er habe sich vorgenommen, im Frühjahr 2027 eine erste Bilanz zu ziehen, nach einem Jahr Erfahrung könne man mehr über deren Wirksamkeit sagen – und was daraus folgen könnte.

Wenn sichtbar sei, dass die neuen Regeln nicht ausreichend greifen, könnte er sich der Minister noch einmal Verschärfungen vorstellen, gab er schon jetzt zu verstehen. Dabei schwebt Hanke offenbar auch schon eine konkrete Maßnahme vor: "Ich würde dann zur Diskussion stellen, die Helmpflicht bis zur Volljährigkeit, also bis 18 Jahre, auszuweiten", sagte er in der Krone. (red, 9.8.2026)

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