Warum Hamburg für Hayden Panettiere ein Zuhause war

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Hayden Panettiere (†36): Wie Hamburg mit Klitschko zu ihrem „Zuhause“ wurde

Panettiere begleitete Klitschko zu diversen Boxkämpfen.
IMAGO / Eibner

Mit Wladimir Klitschko verband Hayden Panettiere viel mit Hamburg. Der Stadt fühlte sie sich besonders verbunden. Vor allem diese Orte hatten es ihr angetan. 

„Die Stadt ist für mich schon ein Zuhause“, sagte Hayden Panettiere einmal über Hamburg. Mit Wladimir Klitschko lebte die Schauspielerin zeitweise hier, hatte ihre Lieblingsrestaurants und empfing Freunde aus den USA. Ihre gemeinsame Geschichte führte das Paar über Jahre immer wieder in die Hansestadt. Nun ist Panettiere im Alter von 36 Jahren gestorben.

„Ich verbringe mehr Zeit hier als in Kalifornien.“ So sprach Hayden Panettiere im Jahr 2011 in einem Interview mit der „Gala“ über Hamburg. Damals war sie 21 Jahre alt, durch die US-Serie „Heroes“ international bekannt – und seit einiger Zeit mit dem Boxer Wladimir Klitschko zusammen.

Hayden Panettiere und Wladimir Klitschko: Erster gemeinsamer öffentlicher Auftritt in Hamburg

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Auch öffentlich begann die Geschichte von Panettiere und Klitschko in Hamburg. Im Januar 2010 kamen die beiden zur Premiere von „Best of Musical“ in die heutige Barclays Arena. Hand in Hand zeigten sie sich dort zum ersten Mal offiziell als Paar.

2010 traten Hayden Panettiere und Wladimir Klitschko erstmals öffentlich als Paar auf – bei der Premiere von „Best of Musical“.
IMAGO / APress International

Kennengelernt hatten sich die beiden zuvor in den USA. Ihr Größenunterschied – Panettiere war rund 1,55 Meter groß, Klitschko knapp zwei Meter – wurde schnell zum Thema. Panettiere erzählte später über ihre erste Begegnung, sie habe zu ihm gesagt: „Du bist riesig.“ Er habe geantwortet: „Du bist winzig.“

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Panettiere gelang mit der Serie „Heroes“ der Durchbruch

Panettiere stand schon als Kind vor der Kamera und war in den USA durch zahlreiche Film- und Fernsehrollen bekannt. International gelang ihr als Cheerleaderin Claire Bennet in der Serie „Heroes“ der Durchbruch.

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Klitschko wiederum war zu diesem Zeitpunkt schon seit Jahren eng mit Hamburg verbunden. Nach seinem Olympiasieg 1996 begann er hier seine Profikarriere, trainierte beim Universum-Boxstall und bestritt in Hamburg zahlreiche Kämpfe. Die Stadt bezeichnete er als seine Wahlheimat.

Panettiere und Klitschko waren „Restaurantfreaks“

Während ihrer Beziehung verbrachte auch Panettiere viel Zeit in der Stadt. Panettiere und Klitschko seien „Restaurantfreaks“, erzählte sie damals. Besonders gern ging sie ins  Sushi-Restaurant „Ono by Steffen Henssler“. Besuch aus Amerika nahm sie dagegen auch schon mal mit ins „Hofbräuhaus“.

Zuschauerin mit Hut und blau-gelber Fahne in einer von Scheinwerfern erleuchteten Veranstaltungshalle
Hayden Panettiere am Rande einer Boxveranstaltung ihres damaligen Partners Wladimir Klitschko.
IMAGO / Marianne Müller

Auch ans Autofahren in Deutschland gewöhnte sie sich. Die Verkehrsschilder fand sie anfangs ungewohnt, erzählte Panettiere. Auf der Autobahn sei sie dagegen gern schnell gefahren. Auf den Tacho habe sie dabei lieber nicht geschaut.

2011 die erste Trennung – auch wegen der Distanz

2011 trennten sich die beiden zunächst. Als Grund nannten sie damals auch ihre weit voneinander entfernten Lebensmittelpunkte. Panettiere arbeitete überwiegend in den USA, Klitschko lebte und trainierte viel in Europa.

Zwei Jahre später waren sie wieder ein Paar. 2013 wurde ihre Verlobung bekannt. Damals hieß es auch, Panettiere und Klitschko hätten sich ein gemeinsames Zuhause in Hamburg eingerichtet. Als Wohnort wurde in Medienberichten die HafenCity genannt.

Wladimir Klitschko, Hayden Panettiere, Natalia Klitschko und Vitali Klitschko (v.l.) bei der „Ein Herz für Kinder“ Gala 2015.
IMAGO / POP-EYE

Im folgenden Jahr wurde Panettiere schwanger. Als Klitschko im November 2014 in Hamburg gegen Kubrat Pulev boxte, war sie hochschwanger und deswegen nicht in der Arena dabei. Am 9. Dezember 2014 kam dann ihre gemeinsame Tochter Kaya zur Welt.

Hayden Panettiere: In ihrer Biografie schildert sie Depressionen und Suchtprobleme

Panettiere sprach später offen über die schwierige Zeit nach der Geburt, über postpartale Depressionen und ihre Suchtprobleme. Über diese und weitere persönliche Krisen schrieb sie auch in ihren Memoiren, „This Is Me: A Reckoning“, die im Mai dieses Jahres erschien – drei Monate vor ihrem Tod. 2018 trennten sich Panettiere und Klitschko endgültig. Ihre Tochter lebte danach bei ihrem Vater. Über Kaya blieben Panettiere und Klitschko auch nach ihrer Trennung miteinander verbunden.

Über die Todesursache der Schauspielerin ist nichts bekannt. Der US-Sender NBC berichtete unter Berufung auf die Polizei in Greenville im US-Bundesstaat South Carolina, Panettiere sei dort in einem Apartment am frühen Sonntagnachmittag (Ortszeit) gestorben. Dem Sender liegt eigenen Angaben zufolge eine Mitteilung der Polizei vor, wonach Beamte und Sanitäter einen Notruf erhalten hätten, dass eine Frau „nicht ansprechbar“ sei. Die vorläufigen Ermittlungen hätten keine Hinweise auf ein Verbrechen oder verdächtige Umstände ergeben, schrieb NBC unter Berufung auf die Mitteilung der Polizei weiter. Die Polizei in Greenville ermittele demnach zusammen mit der Gerichtsmedizin.