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Elektroautos laden: Welche Vor- und Nachteile das induktive Laden hat
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7188 Euro plus Installation
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Wirkungsgrad „über 90 Prozent“
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Fehlende Skalierung, hohe Kosten
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Lädt Teslas Cybercab irgendwann induktiv?
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Auch während der Fahrt möglich
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Convenience bedeutet übersetzt Bequemlichkeit und Vereinfachung. Ein Schlagwort, das sich auf viele Lebensbereiche übertragen lässt, auch aufs Elektroauto. Eigentlich, so könnte man annehmen, ist das heimische Laden an der Wallbox eine angenehme Sache. Ankommen, Einstecken, fertig. Ein Handgriff. Noch simpler könnte es mit dem induktiven Laden funktionieren: Die elektrische Energie wird nicht per Kabel, sondern kabellos übertragen. So wie es viele Menschen vom Smartphone im Innenraum ihres Pkws kennen oder von der Zahnbürste im Badezimmer. Warum kommt diese Lösung bislang nicht beim Elektroauto an?
- Induktive Ladung mit ausreichender Effizienz ist fertig entwickelt
- Erste Serienanwendung (Porsche) bietet lediglich 11 kW Ladeleistung
- Komfortabel, aber für eine breite Akzeptanz noch zu teuer
- Anwendungen für (autonome) Flotten könnten Preis per Skaleneffekt senken
- Automatisierte konduktive Ladung in vielen Fällen konkurrenzfähig
- Weitere Anwendungsmöglichkeiten durch Eignung für mobilen Stromtransfer
Zurzeit ist nur ein einziges Elektroauto mit einer induktiven Heimladelösung bestellbar: Der Porsche Cayenne Electric. Das E-SUV, das bereits in der Basisversion 325 kW Antriebsleistung sowie eine Anhängelast von 3,5 Tonnen bietet, kostet mindestens 105.200 Euro. Trotzdem gehört der Cayenne neben dem Macan zu den wichtigsten und weltweit gut nachgefragten Produkten von Porsche. Es gibt offenbar eine für Porsche ausreichend große Zahl an Leuten, die das bezahlen können.
7188 Euro plus Installation
Vielleicht fällt es dieser Klientel leichter, den Mehrpreis für die sogenannte „Wireless Charging Vorrüstung“ zu bezahlen. Hierfür werden 226 Euro fällig. Dieses Extra ist die Voraussetzung, um später (der Marktstart ist in der zweiten Jahreshälfte 2026 vorgesehen) die Fahrzeugplatte für 1845 Euro dazu zu bestellen. Darauf addieren sich 5117 Euro für die Bodenplatte in der Garage, was in Summe 7188 Euro ergibt. In dieser Bodenplatte ist alles integriert, eine zusätzliche Wallbox ist nicht notwendig. Die Montage ist hierin selbstverständlich nicht enthalten. Das ist viel Geld, angesichts des Gesamtpreises eines Porsche Cayenne aber möglicherweise kein schwerwiegendes Problem.
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