„Hey, hey“ hinter der Wand: Familie findet Mann in Ferienhaus – Booking.com sperrt die Unterkunft

Hinter der Wohnzimmerwand: Familie entdeckt Mann in Ferienhaus – Panik in Irland

Stand: 24.07.2026, 13:00 Uhr

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Der Schatten eines Mannes ist an einer hellen Wand zu sehen.

Schatten eines Mannes an einer Wand (Symbolbild). © Harald Oppitz/KNA

Der Familie fiel im Wohnzimmer eine Trennwand auf, die offenbar aus einer dünnen Gipskartonplatte bestand und nur mit einem einzigen Nagel befestigt war.

Wexford, Irland – Booking.com sperrte eine Unterkunft und leitete eine Untersuchung ein, nachdem eine Familie angegeben hatte, einen Mann hinter einer falschen Wand in einer Ferienunterkunft in Irland entdeckt zu haben. „Wir nehmen Sicherheit sehr ernst. Sobald wir von diesem Vorfall erfahren hatten, leiteten wir eine Untersuchung der Unterkunft ein, die noch andauert. Die Unterkunft wurde bis zum Abschluss der Untersuchung gesperrt“, erklärte das Unternehmen laut Mirror.

Das Gefühl, dass etwas nicht stimmte

Die Frau, die die Beschwerde einreichte und nur mit ihrem Vornamen Therese vorgestellt wurde, sagte, sie habe die Unterkunft für sich, ihren Partner und ihre beiden Kinder gebucht, um an einer Familiengeburtstagsfeier teilzunehmen. Später beschrieb sie das Erlebnis als „das erschreckendste Gefühl überhaupt“.

Therese sagte, in der Anzeige habe gestanden, dass es sich um ein komplettes Haus handle, das nicht vom Eigentümer bewohnt werde. Doch schon bei der Ankunft habe sie das Gefühl gehabt, dass etwas nicht stimme. Der Eigentümer sei anwesend gewesen, und während er ihr das Haus zeigte, habe seine Kleidung im Wäschetrockner gelegen. Er habe ihr versichert, dass er nicht dort bleiben werde. Den Schlüssel habe er anschließend in einer Schlüsselbox außerhalb des Hauses hinterlegt, berichtete der Mirror.

„Komplettes Haus“

Als die Familie von der Geburtstagsfeier zurückkehrte, bemerkte Therese, dass die Waschmaschine erneut lief und der Schlüssel noch immer an einer Kette in der Schlüsselbox außerhalb des Hauses hing. Sie glaubte deshalb, der Eigentümer sei entgegen seiner Aussage zurückgekehrt.

Weil sie sich unwohl fühlte, bat Therese ihren Partner, die Räume zu überprüfen. Dabei fiel ihnen im Wohnzimmer eine Trennwand auf, die offenbar aus einer dünnen Gipskartonplatte bestand und nur mit einem einzigen Nagel befestigt war. Ihr Partner habe die Platte verschoben und dahinter Dunkelheit entdeckt. Kurz darauf hätten sie eine Stimme „Hey, hey“ sagen hören.

Sie habe gefragt, ob sich jemand hinter der Wand befinde, und die Antwort „Ja“ gehört, bevor sie mit den Kindern das Haus verließ. Sie beschrieb den Moment als so schockierend, dass ihr „das Blut aus dem Gesicht wich“. Die Kinder seien wie erstarrt gewesen, bis sie körperlich in Bewegung gesetzt worden seien. Alles, was sie hätten sehen können, sei ein schwarzes Loch gewesen, ohne zu wissen, wie groß der verborgene Raum dahinter war.

„Google-Bewertungen“

Nachdem sie die Unterkunft verlassen hatte, traf Therese nach eigenen Angaben draußen auf den Eigentümer und konfrontierte ihn mit dem Vorfall. Dieser habe behauptet, sie noch nie zuvor gesehen zu haben. Sie habe ihm gesagt, dass er sie und ihre Kinder traumatisiert habe und ihr einfach hätte sagen können, dass er später vor Ort sein werde. Darauf habe er geantwortet: „Nun, meine Google-Bewertungen sagen etwas anderes.“ (Redaktion)