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HSV-Bosse im Adidas-Camp: Es geht auch schon um die Trikots für 2027
In Herzogenaurach führten die Verantwortlichen des HSV nicht nur Transfergespräche. Hinter den Kulissen wird auch schon am Look der Zukunft gearbeitet.
Claus Costa war von Beginn des Trainingslagers an mit in Herzogenaurach, also seit Montag. Am Mittwochvormittag dann ging der Sportdirektor am Trainingsplatz in den Dialog mit den angereisten Henrik Köncke (e.V.-Präsident) und Sebastian Dirscherl (Chefscout). Später stieß Sportvorständin Kathleen Krüger hinzu, und am Nachmittag kam auch Finanzchef Eric Huwer im Adidas-Homeground an. Dort gab und gibt es viel zu besprechen.
Am Mittwochabend besuchte Bjørn Gulden, der CEO des HSV-Ausrüsters, die große Reisegruppe und unterhielt sich nicht nur mit den Vereinsverantwortlichen, sondern auch mit seinen norwegischen Landsmännern Sander Tangvik und Alexander Røssing-Lelesiit.
Krüger hielt beim Zusammensein mit dem Adidas-Boss eine kurze Ansprache, und Huwer, der Gulden bereits seit vielen Jahren kennt, zeigte sich im Nachgang zufrieden mit den Themen, die besprochen und vorangetrieben wurden.
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HSV-Treffen mit Bjørn Gulden im Homeground
Die HSV-Vorstände sind stolz auf und sehr glücklich mit den bislang vorgestellten neuen Trikots. Auch Huwer hat recht behalten mit der Annahme, dass das blaue Auswärtsjersey, das bis zum Beginn dieser Woche rund 10.000-mal verkauft wurde, diesmal ein größeres Interesse auslösen würde als das weiße Heimhemd für die Saison 2026/27.
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— Hamburger SV (@HSV) 6. August 2026
Um die Trikots der Zukunft geht es in den Gesprächsrunden des Vereins mit dem langjährigen Partner Adidas (seit 2007, Vertrag bis 2029) nicht erst seit Mittwochabend. Tatsächlich gibt es diesbezüglich eine Vorlaufzeit von etwa 20 Monaten. Das heißt, dass man beim HSV intern längst klare Vorstellungen davon hat, wie die Jerseys für die Spielzeit 2027/28 aussehen sollen. Hinter den Shirts stecken in der Regel bestimmte Geschichten, die intensiv ausgearbeitet und frühzeitig mit Adidas kommuniziert werden. Selbst für die Trikots, die 2028 erscheinen werden, gibt es schon jetzt erste Ideen oder zumindest optische Ansätze.
Neues Ausweichtrikot des HSV fehlt noch
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Im Fokus steht derzeit aber der Launch der frischen Outfits. Das Auswärtstrikot hatten die HSV-Teams am Samstag in den Tests gegen den FC Everton erstmals getragen, das Heimdress war vor drei Wochen präsentiert worden. Was jetzt noch fehlt, ist das dritte Jersey, das Ausweichtrikot. Vor diesem Samstag, wenn die Profis von Merlin Polzin im Volkspark auf OSC Lille treffen (15 Uhr, Liveticker auf MOPO.de), wird der HSV es wohl nicht veröffentlichen.
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Eine Woche später steht die Generalprobe in Toulouse an (15. August, 19 Uhr). Am 24. August (18 Uhr) gastieren die Hamburger auswärts beim SC Verl. Es wird der offizielle Auftakt in die neue Saison sein, und im Vorjahr feierten die damals neuen Ausweichjerseys mit den neon-pinken Akzenten sogar direkt in der ersten DFB-Pokalrunde in Pirmasens (2:1 nach Verlängerung) ihre Pflichtspiel-Premiere.
Wann die HSV-Profis den letzten frischen Stoff des Sommers erstmals tragen werden, ist noch offen. Einige von ihnen nutzten die Tage in Herzogenaurach, um sich im Adidas-Store mit privater Kleidung einzudecken. Nach der letzten Einheit im Trainingslager am Freitagvormittag geht es für den HSV per Charter zurück nach Hamburg. Die Bosse verfolgten die Übungen der Mannschaft vor Ort ganz genau, führten parallel viele (Transfer-)Gespräche – und werden viele Eindrücke und Informationen mit zurück in den Volkspark nehmen.