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HSV-Kommentar: Darum ist der Adeline-Transfer ein wichtiges Signal
Der Transfer des Franzosen Martin Adeline steht für einen neuen Kurs des HSV. Und das ist der absolut richtige Weg. Ein Kommentar.
Als der HSV zum Start in die Vorbereitung nach Dänemark aufbrach und seinen Kader für die Tage in Helsingør bekanntgab, war der Anteil gestandener Profis recht dünn auf dieser Liste. Die WM verkompliziert das Transferfenster, der Markt kommt nur langsam ins Rollen – wie immer, wenn große Turnier im Sommer stattfinden. Dass der HSV großen Handlungsbedarf hat, seine Mannschaft erneut Bundesliga-tauglich aufzustellen, ist nicht von der Hand zu weisen. Dass es Zeit braucht, die passenden Lösungen zu finden, muss das Umfeld akzeptieren. Dass sich Vertrauen in die sportliche Führung auszahlen kann, zeigt nicht nur die vergangene Saison, sondern auch die Verpflichtung von Martin Adeline.
Der Deal ist nämlich nicht nur ein Vorgriff auf den weiteren Transfer-Sommer, sondern ein wichtiges Signal an alle, wie sich der HSV künftig aufstellen will. Zwar generierte der Klub durch die Abgänge von Robert Glatzel (Wolfsburg) und Lukasz Poreba (Elversberg) niedrige siebenstellige Ablösen, doch auf der Einnahmenseite haben die Hamburger insgesamt großes Potenzial.
Beim HSV müssen junge Spieler besser werden
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Sich zu einem Klub zu entwickeln, bei dem junge Spieler besser werden, ist der einzig richtige Weg, um sich langfristig in der Bundesliga nach oben entwickeln zu können. Das zeigen Beispiele wie Mainz 05 oder im höheren Regal Eintracht Frankfurt und der VfB Stuttgart, die mit ihren klugen Transfers entwicklungsfähiger Spieler ihre Wettbewerbsfähigkeit in kurzer Zeit erhöht haben.
Adeline gehörte zu den besten Spielern der zweiten Liga Frankreichs. Ihn für vier Millionen Euro bekommen zu haben, bietet die Chance, mit ihm in ein bis drei Jahren Gewinn machen zu können. Entwickelt er sich, hat er aber nicht nur wirtschaftlichen Wert, sondern eben auch sportlichen. Genannte Klubs haben sich auch gerne am üppigen Talente-Pool Frankreichs bedient. Jean-Philippe Mateta kam für acht Millionen Euro nach Mainz und ging für elf Millionen zu Crystal Palace. Enzo Millot holte Stuttgart für 1,75 Millionen aus Monaco und verkaufte ihn für 30 Millionen nach Saudi-Arabien. Nur um zwei Beispiele zu nennen, wie richtig dieser Weg sein kann.
Als der HSV zum Start in die Vorbereitung nach Dänemark aufbrach und seinen Kader für die Tage in Helsingør bekanntgab, war der Anteil gestandener Profis recht dünn auf dieser Liste. Die WM verkompliziert das Transferfenster, der Markt kommt nur langsam ins Rollen – wie immer, wenn große Turnier im Sommer stattfinden. Dass der HSV großen Handlungsbedarf hat, seine Mannschaft erneut Bundesliga-tauglich aufzustellen, ist nicht von der Hand zu weisen. Dass es Zeit braucht, die passenden Lösungen zu finden, muss das Umfeld akzeptieren. Dass sich Vertrauen in die sportliche Führung auszahlen kann, zeigt nicht nur die vergangene Saison, sondern auch die Verpflichtung von Martin Adeline.