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Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz soll einen saudi-arabischen Öltanker im Roten Meer angegriffen haben. Der Tanker »NCC Ghazal« habe gegen die Seeblockade verstoßen.
Quelle: DIE ZEIT, AFP,
hell
- Juli 2026, 20:40 Uhr
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19 KommentareDie vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hat nach eigenen Angaben einen saudi-arabischen Öltanker im Roten Meer angegriffen. Der Tanker NCC Ghazal habe gegen eine Seeblockade der Huthis für saudi-arabische Schiffe verstoßen, teilte die Miliz über ihren Fernsehsender Al-Masira mit. Das Schiff habe »Warnungen ignoriert und war gezwungen, umzukehren, nachdem mehrere Raketen abgefeuert wurden«.
Die vom Regime in Teheran unterstützte Miliz hatte in der vergangenen Woche eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien im Roten Meer angekündigt und seither nach eigenen Angaben saudi-arabische Öltanker und Ölanlagen angegriffen. Am Montag meldete die Miliz Drohnenangriffe auf »Knotenpunkte« für den Öltransport nach Janbu am Roten Meer. Saudi-Arabien wiederum griff Ziele in von den Huthis kontrolliertem Gebiet im Jemen an.
Saudi-arabische Öltanker und Ölanlagen angegriffen
Eine von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition hatte seit 2015 den Kampf gegen die Huthis unterstützt. Seit einer von den UN vermittelten Waffenruhe im Jahr 2022 waren die Kämpfe zwischen Saudi-Arabien und den Huthis weitgehend zum Erliegen gekommen. Die jüngsten gegenseitigen Angriffe haben diese faktische Feuerpause beendet.