Katholische Kirche: Papst Leo XIV. an Lungenkrebs erkrankt

Katholische Kirche: Papst Leo XIV. an Lungenkrebs erkrankt

Der Pontifex hatte erst am Sonntag einen Knoten in der Lunge öffentlich gemacht, zwei Tage später wurde er operiert. Nach Angaben des Vatikans ist es Krebs.

Papst Leo XIV.: Er hat Lungenkrebs. Foto: Alessandra Tarantino/AP/dpa

Rom. Papst Leo XIV. ist wegen einer Krebserkrankung an der Lunge operiert worden. Dem 71-Jährigen sei am Dienstag der untere Lappen des rechten Lungenflügels entfernt worden, teilte der Vatikan am späten Abend mit. Dabei sei ein Adenokarzinom, eine häufige Form von Lungenkrebs, diagnostiziert worden.

Auch das Ärzte-Team der Gemelli-Klinik in Rom teilte mit, dass die anschließende Untersuchung bestätigt habe, dass es sich bei dem Knoten um ein sogenanntes Lungenadenokarzinom handele.

Der Verdacht darauf sei bereits bei den Untersuchungen vor dem Eingriff aufgekommen, hieß es. Dieser sei nun bestätigt worden. Die Operation verlief nach Angaben der Ärzte „erfolgreich und ohne Komplikationen“. Der Papst sei anschließend wie geplant aufgewacht und befinde sich nun in seinem Zimmer.

Leo gab Knoten an der Lunge selbst bekannt

Leo hatte am Sonntag überraschend bekanntgegeben, dass bei einer Kontrolluntersuchung in seiner Lunge ein Knoten entdeckt worden sei, noch in einem „sehr frühen Stadium“. Auf Anraten der Ärzte habe er sich zu einer Operation entschlossen. Der Eingriff erfolgte nun nur zwei Tage später.

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