Kim Wilde fühlt sich wie 45: Warum die Pop-Ikone dank ihres Jobs auf ein Facelifting verzichten kann
Stand: 12.07.2026, 19:19 Uhr
80er-Popstar Kim Wilde sieht mit 65 umwerfend aus – und ihr Anti-Aging-Geheimnis hat rein gar nichts mit teuren Behandlungen zu tun.
Hertfordshire – Mit „Kids in America“ katapultierte sich Kim Wilde (65) 1981 in die Herzen von Millionen Fans – und dort ist sie bis heute geblieben. Wer die Britin auf der Bühne beobachtet, würde ihr Alter niemals richtig schätzen. Das Erstaunliche daran: Ihr Geheimnis kostet keinen Cent. Gegenüber der Bild-Zeitung erklärt die Sängerin mit einem Schmunzeln: „Das Singen hält meine Gesichtsmuskeln fit. Hoffentlich brauche ich deshalb auch kein Facelifting.“

Dazu kommen ein konsequenter Verzicht auf Alkohol, eine durchdachte Ernährung und regelmäßige Einheiten mit einem Personal Trainer. Kim Wilde hat ihren Alltag in den vergangenen Jahren spürbar umstrukturiert – mit beeindruckendem Ergebnis. Das britische Musik-Portal Contact Music zitiert sie mit den Worten: „Ich bin wahrscheinlich mit 65 gesünder als ich es mit 45 war.“ Eine Aussage, die für sich spricht – und die man ihr beim bloßen Anblick sofort abnimmt.
Vater Marty Wilde macht es vor: Warum Aufhören für Kim Wilde schlicht keine Option ist
Stillstand ist für Kim Wilde ohnehin ein Fremdwort. Gemeinsam mit ihrem Bruder Ricky Wilde (64) und dessen Tochter Scarlett (37), die auch als Backgroundsängerin auf der Bühne steht, entsteht gerade neues Songmaterial für ein Album, das 2027 erscheinen soll. Im Juli gastiert die Sängerin bei der Stadiontour „Die 80er live“ in Hamburg, Gelsenkirchen und Frankfurt – und trifft dort alte Weggefährten wie Nena (66) oder Samantha Fox (60) wieder. Die Gespräche hinter der Bühne, so Kim Wilde gegenüber Bild, kreisen dabei schon lange nicht mehr um vergangene Hits, sondern um das alltägliche Leben der 80er-Stars. „Heute unterhalten wir uns über unsere Kinder und Enkelkinder“, so Wilde.
An ein ruhigeres Leben verschwendet die „Cambodia“-Interpretin keinen Gedanken. Als Inspiration dient ihr dabei ihr Vater, der britische Rock-’n’-Roll-Pionier Marty Wilde (87): „Mein Vater steht mit 87 Jahren noch immer auf der Bühne und denkt überhaupt nicht ans Aufhören“, berichtet sie im Gespräch mit Bild. Wenn das Talent vererbt ist, dann offenbar auch die Ausdauer.
Auf die Frage, wie sie mit dem Älterwerden umgeht, hat Kim Wilde eine Antwort, die sitzt. Sie greift zu einem Spruch der unvergesslichen Hollywood-Legende Bette Davis (81, † 1989), den sie im Interview mit Contact Music zitiert: „Growing old ain’t for sissies“ – Älterwerden ist nichts für Feiglinge. Während Kim Wilde vor Energie strotzt, sorgt sich die Musikwelt nach wie vor um Superstar Bonnie Tyler (75), die nach Wochen kürzlich aus dem künstlichen Koma erwacht ist. Verwendete Quellen: bild.de, contactmusic.com