Kimmich richtet nach Supercup-Triumph rührende Worte an erkrankten Musiala
Stand: 23.08.2026, 07:51 Uhr
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Der FC Bayern hat den Supercup gegen Dortmund gewonnen. Der erkrankte Jamal Musiala fehlte. Teamkollege Joshua Kimmich fand rührende Worte.
Dortmund – Mit dem 2:1-Sieg gegen Borussia Dortmund hat der FC Bayern den ersten Titel der neuen Saison 2026/27 perfekt gemacht. Im Franz-Beckenbauer-Supercup bejubelten die Roten am Ende den knappen Erfolg. Joshua Kimmich allerdings zeigte sich nicht vollends zufrieden, er übte trotz des Sieges klare Kritik. Der Mittelfeld-Chef hatte aber auch ein paar rührende Worte parat, die er an Teamkollege Jamal Musiala richtete.

Musiala war vor einigen Tagen beim 4:2-Testspielsieg gegen Heidenheim zu Boden gesackt – der zweite Schockmoment binnen kürzester Zeit. Nach zwei Zusammenbrüchen hatte sich die Nummer 10 des deutschen Rekordmeisters auf Instagram gemeldet und mitgeteilt: Er leidet an sogenannten Absencen, einer neurologischen Dysfunktion. In Dortmund fehlte Musiala.
Bayern-Star Kimmich denkt nach Supercup-Triumph an erkrankten Musiala
Im Sky-Interview wurde Kimmich gefragt, ob der Titel auch für Musiala nach Hause geholt wurde. Seine Antwort: „Ja, absolut. Wir hoffen natürlich, dass der Jamal bald wieder zurück ist, weil er für den Verein, für uns als Mannschaft, für ganz Deutschland ein unfassbar wichtiger Spieler ist. Wir alle wissen, was er kann, und wir wünschen uns alle, dass er zurückkommt. Wir alle in der Mannschaft werden ihn dabei zu 100 % unterstützen.“
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Die beiden Mannschaftskameraden sind in ständigem Austausch. Kimmich verriet: „Wir sprechen schon oft miteinander. Trotzdem kann ich mich da natürlich auch nicht immer zu 100 % hineinversetzen.“ Umso mehr erwartet der 31-Jährige, dass der Spielmacher des FCB bald wieder zurück sein wird und sich obendrein seiner Vorbildfunktion genau bewusst ist.
„Ich glaube trotzdem, dass der Jamal ein großes Vorbild für sehr viele Menschen da draußen sein kann – dass man trotzdem Top-Leistungen bringen und auf einem hohen Niveau performen kann. Und ich glaube, das wird er versuchen, uns allen zu zeigen“, zeigte sich Kimmich zuversichtlich. Auch Max Eberl wünsche sich eine schnelle Rückkehr, vor allem aber eine Genesung seines Superstars.
„Das wünscht man keinem Menschen. Da geht es um Gesundheit, um das ganze Leben, das man vor sich hat. Bei Jamal ist es eine Erkrankung, die kann jeder Mensch bekommen. Ich wünsche das keinem“, fand Eberl vor der Partie gegen Dortmund bei Sky nachdenkliche Worte. Der 23-Jährige will schon bald wieder auf dem Rasen stehen. Der Unterstützung des FC Bayern darf er sich sicher sein. (is)