Klopp plant Aseko-Debüt: Wirbelt der Eintracht-Neuzugang das DFB-Mittelfeld auf?
Stand: 06.10.2026, 13:44 Uhr
Im ersten Lehrgang der Klopp-Ära beim DFB war Noel Aseko noch nicht mit dabei. Für die nächste Länderspielpause soll das Eintracht-Talent jedoch eingeplant sein.
Frankfurt – Bundestrainer Jürgen Klopp verfolgt beim DFB einen neuen Ansatz bei der Kader-Zusammenstellung. Die erste Länderspielpause seiner noch jungen Amtszeit nutzte der 59-Jährige als Sichtungs-Lehrgang. So nominierte er gleich 44 Spieler für die vier Nations-League-Spiele gegen die Niederlande, Serbien und zweimal Griechenland. Von dieser Strategie dürfte auch Eintracht-Senkrechtstarter Noel Aseko profitieren.

Nach Informationen von Sky Sport soll der Bundestrainer die erstmalige Nominierung des 20-Jährigen für die deutsche A-Nationalmannschaft planen. So soll auch Eintracht Frankfurt bereits darüber informiert worden sein, dass der Mittelfeld-Motor bei den zwei verbleibenden Nations-League-Partien im November erstmals im Kader stehen soll.
Klopp plant Aseko-Nominierung für nächste Länderspielpause
Vergangene Saison spielte Aseko noch für Hannover 96 als Leihgabe vom FC Bayern München in der 2. Bundesliga. Im Sommer folgte der Wechsel für 12 Millionen Euro zu Eintracht Frankfurt. Trotz der andauernden Anpassung an das erhöhte Bundesliga-Tempo und der körperlichen Anforderungen ist Trainer Adi Hütter sehr angetan von seinem neuen Schützling.
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Bei anhaltender Leistungssteigerung winkt Aseko nun sein erster Auftritt im Dress der A‑Nationalmannschaft. Doch wie stehen die Chancen des 20-Jährigen auf einen wiederkehrenden Kaderplatz beim DFB? Nach der XXL-Länderspielpause häufen sich die Diskussionen um den neuen Stammkader der deutschen Nationalmannschaft.
Während die Kritik an Kapitän Joshua Kimmich bei den Fans zunehmend lauter wird, konnte das Bayern-Duo aus Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof auf ganzer Linie überzeugen. Felix Nmecha machte mit seinem Treffer gegen die Niederlande auf sich aufmerksam, war jedoch im Hinspiel gegen Griechenland beim spielentscheidenden 0:1 mitverantwortlich.
Die Konstellation im deutschen Mittelfeld bleibt also weiter offen. Genau darin liegt nun die Chance von Aseko. Mit seinen physischen Voraussetzungen und rigorosem Zweikampfverhalten könnte er hinter Pavlovic eine echte Alternative für die Bank darstellen und als Backup agieren. Noch ist dieses Szenario aber noch in der Ferne.
Dafür muss der 20-Jährige nämlich vorerst sein Potenzial mit guten Leistungen bei der Eintracht weiter bestätigen und seine körperliche Entwicklung weiter vorantreiben. Sollte es schließlich wie geplant zur Nominierung für den DFB kommen, muss sich Aseko dort auf der großen Bühne beweisen, um im Kader von Bundestrainer Klopp nicht zur Eintagsfliege zu werden. (seb)