AfD-„Erlebnispopulismus“ – Was andere Parteien daraus lernen können

AfD auf Wahlkampftour: Das Event ist die Attraktion, nicht der Kandidat. Foto: Peter Gercke/dpa, Daniel Reinhardt/dpa [M]

Landtagswahlen: Das Erfolgsrezept der AfD heißt „Erlebnispopulismus“

Die AfD schafft es, Menschen zu erreichen, die andere Parteien längst verloren haben. Experten sehen dahinter eine Strategie, die weit über Social Media hinausgeht.

Berlin. 38,2 – 16,3 – 43,8 – 19,5 – 18,8: Die AfD demonstriert in diesem Jahr, wie sie Menschen bei den Landtagswahlen mobilisiert. Rekord um Rekord konnten die Spitzenkandidaten sammeln, seien es Leif-Erik Holm am Sonntag in Mecklenburg-Vorpommern oder Kristin Brinker in Berlin, Ulrich Siegmund zwei Wochen vorher in Sachsen-Anhalt oder bereits im März Jan Bollinger (Rheinland-Pfalz) und Markus Frohnmaier (Baden-Württemberg).

Unterdessen räumt CDU-Chef Friedrich Merz ein, was für die SPD schon länger gilt: Eine Volkspartei ist nur dann eine Volkspartei, wenn sie alle Gruppen einer Gesellschaft erreicht. „Das sind wir noch in Teilen, aber wir sind es nur noch in Teilen“, sagte der Kanzler am Montag. Das gelte regional wie gesellschaftspolitisch. In Mecklenburg-Vorpommern gehört die CDU nicht mehr dem Landtag an; bundesweit wählen junge Menschen lieber AfD oder Linke als CDU. Die Merz-Partei will schnell in Klausur gehen und die CDU von Grund auf neu aufstellen.

Warum schaffen es CDU und SPD, Grüne und FDP nicht mehr zu überzeugen? Was macht die AfD anders?

Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige

remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen

Anzeige

ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln

Anzeige

IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik

Anzeige

Presseportal Direkt hier lesen!

Anzeige

STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden

Anzeige

Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt