Lavendel im Topf: Mit diesem einfachen Test finden Sie den richtigen Gießzeitpunkt
Stand: 16.08.2026, 18:00 Uhr

Wie oft Lavendel im Topf Wasser benötigt, hängt von mehreren Faktoren ab. Viele gießen aber eher zu viel als zu wenig. So bewässern Sie die Pflanze bedarfsgerecht.
Lavendel ist die perfekte Kübelpflanze – in der Pflege genügsam und hitzetolerant. Aber ganz ohne Wasser hält er es auch im Topf auf dem Balkon oder der Terrasse nicht allzu lange aus. Beim Gießen kommt es nicht auf einen festen Zeitplan an. Prüfen Sie lieber direkt vor jeder Wassergabe mit der Fingerprobe, ob die Erde trocken ist – denn Wetter, Substrat und Standort beeinflussen den Wasserbedarf.
So gehen Sie beim Gießen von Lavendel im Topf vor
- Fühlen Sie mit dem Finger zwei bis drei Zentimeter tief, ob die Erde trocken wird.
- Gießen Sie den Lavendel nur, wenn es dort trocken ist. Echter Lavendel freut sich über kalkhaltiges Leitungswasser.
- Vermeiden Sie unbedingt Staunässe, denn die Wurzeln vertragen sie nicht – überschüssiges Wasser im Untersetzer wird abgegossen.
- Lassen Sie die Pflanze im Sommer ruhig einmal vorübergehend trocken stehen.
Aber Achtung: Nach dem Einpflanzen in den Kübel benötigt Lavendel zunächst Wasser, bis er angewachsen ist. Ein Topf mit Abflussloch und eine Drainageschicht sind empfehlenswert, um überschüssiges Wasser abzuleiten. Da Lavendel einen mageren und durchlässigen Boden liebt, kann man zur Hälfte Sand oder einige Kieselsteine unter die Aussaat- oder Kräutererde mischen. Und: Auch im Winter muss Lavendel an frostfreien Tagen gegossen werden, da er im Kübel sonst vertrocknet.
Wichtig: Gießen Sie Lavendel nicht vorsorglich auf Vorrat – prüfen Sie jedes Mal zuerst die Erde.
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Häufige Fragen zum Thema
Wie oft muss man Lavendel im Topf gießen? Wie oft Lavendel im Topf Wasser benötigt, hängt von Wetter, Substrat und Standort ab. Prüfen Sie deshalb mit dem Finger, ob die Erde trocken wird, und gießen Sie dann vorsichtig. Vorübergehendes Austrocknen im Sommer ist nicht schlimm. Auf Vorrat gießen sollten Sie nicht; Staunässe ist gefährlich.
Welche Erde eignet sich für Lavendel im Topf? Echter Lavendel braucht im Topf eine gut durchlässige, eher mineralische und nicht zu nährstoffreiche Erde. Etwas Kalk ist willkommen. Schwere, lehmige Erde lässt sich mit Sand oder Kies auflockern; im Pflanzgefäß hilft zusätzlich eine Drainageschicht. Entscheidend ist, dass Wasser ablaufen kann und keine Staunässe entsteht.
Wie oft muss man Lavendel im Topf düngen? Lavendel mag einen nährstoffarmen Boden. Grundsätzlich sollte die Pflanze höchstens zweimal pro Saison oder gar nicht gedüngt werden. Falls kein Kompost vorhanden ist, kommt wenig Mineraldünger infrage. Zu viel Dünger kann zu wenigen Blüten, wenig Duft sowie Krankheiten und Schädlingen führen.