Letzte Pfingsthochwasser-Baustelle: Hangrutsch in Fechingen – diese Straße bleibt bis 2027 eine Sackgasse

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Letzte Pfingsthochwasser-Baustelle Hangrutsch in Fechingen – diese Straße bleibt bis 2027 eine Sackgasse

Saarbrücken · Seit mehr als zwei Jahren ist die Straße „Im Brühl“ gesperrt. Jetzt nennt die Stadt einen Termin für die Hangsanierung. Für einen betroffenen Anwohner gibt es außerdem eine gute Nachricht.

23.09.2026 , 07:06 Uhr

Erst im kommenden Jahr steht in Fechingen die Reparatur der seit dem Pfingsthochwasser von 2024 nicht mehr durchgängig befahrbaren Straße Im Brühl an.

Erst im kommenden Jahr steht in Fechingen die Reparatur der seit dem Pfingsthochwasser von 2024 nicht mehr durchgängig befahrbaren Straße Im Brühl an.

Foto: BeckerBredel

(bub) In der Landeshauptstadt hat sintflutartiger Regen an Pfingsten 2024 schwere Schäden verursacht. Die gravierendsten sind inzwischen behoben. Die Folgen des Hangrutsches an der Fechinger Heringsmühle und des Hangrutsches in der Großblittersdorfer Straße am Sonnenberg behinderten monatelang den Verkehr. Hangsanierungen und -sicherungen sorgten für Abhilfe.

Ganz anders sieht das für die kleine Fechinger Straße „Im Brühl“ aus. Dort ist die Durchfahrt seit über zwei Jahren wegen eines Hangrutsches gesperrt. Die SZ hat die Stadt gefragt, ob sie diese Straße, die von beiden Seiten zur Sackgasse geworden ist, reparieren wird. Ingo Beckendorf von der Stadtpressestelle teilt mit, diese Maßnahme stehe noch aus: „In der Straße ,Im Brühl’ soll die Hangsanierung erst im Jahr 2027 stattfinden, weil diese Sanierung unter anderem aus Haushaltsgründen zurückgestellt werden musste.“

Kosten stehen noch nicht fest

Der Stadt sei es aktuell nicht möglich, die genauen Kosten zu beziffern, weil man die Arbeiten noch nicht ausgeschrieben habe. Der dortige Hangrutsch liege teils auf privatem und teils auf öffentlichem Grund: „Saniert werden dort unter anderem eine Zufahrt zu einem Privatgrundstück und der seitlich neben dem Grundstück befindliche Hangbereich in Richtung der Straße.“ Am Hang bereits vorhandene Sicherungsnetze müssten überarbeitet oder ergänzt werden.

Aktuell sei die Straße zwar eine Sackgasse, jedoch sei die Erreichbarkeit aller Häuser in der Straße auch mit Fahrzeugen sichergestellt. Und die Stadt habe keine Pläne, die Durchfahrtsstraße aufzugeben, auch wenn es dort nur wenig Verkehr gebe.

Gute Nachricht für den betroffenen Anwohner

Im kommenden Jahr werde man den ursprünglichen Zustand wiederherstellen. Eine gute Nachricht für den vom Hangrutsch betroffenen Anwohner hat Beckendorf ebenfalls: „Der Anwohner muss aller Voraussicht nach keinen Kostenanteil für die Sanierung tragen.“ Die Stadt werde seine vom Starkregen erheblich beschädigte Zufahrt reparieren. (ole/sm)