Messis Argentinien im WM-Endspiel historisch schlecht – diesen Wert „schaffte“ noch kein Team im Finale

Stand: 20.07.2026, 07:37 Uhr

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Aus der Traum von der WM-Titelverteidigung. Argentinien scheitert an Spanien – und liefert dabei gleich mehrere unterirdische Werte.

New York – Spanien hat dank Ferran Torres die erneute Krönung von Argentiniens Superstar Lionel Messi verhindert und ist zum zweiten Mal Fußball-Weltmeister. Die Iberer siegten in dem lange einseitigen Finale von East Rutherford hochverdient mit 1:0 (0:0, 0:0) nach Verlängerung und sicherten sich zwei Jahre nach dem EM-Pokal auch die WM-Trophäe. Der Ticker zum Nachlesen.

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Vor dem Triumph unweit von New York, bei dem Spanien über die komplette Spieldauer dominierte, hatten sie den wichtigsten Pokal im Weltfußball 2010 in Südafrika geholt. Für den bei dieser WM mit acht Toren und vier Assists herausragenden Messi ist der Traum von der Titelverteidigung mit 39 Jahren jäh geplatzt. Und wie.

Argentinien mit null Torschüssen im WM-Endspiel – Messi geht komplett unter

Der wohl baldige Bundestrainer Jürgen Klopp brachte es am Magenta-Mikrofon auf den Punkt: „Messi hat gar nicht ins Spiel gefunden.“ Die Runde um die 2014er-Weltmeister Thomas Müller und Mats Hummels stimmte nickend zu, ehe Klopp hinzufügte: „Bei ihm wartet man immer darauf, dass doch noch eine Aktion kommt – aber die kam heute nicht.“

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Auf dem Papier sah das allerdings noch dramatischer aus: Dort stand am Ende eine Null – bei den Torschüssen! Nie zuvor hatte es eine Mannschaft in einem WM-Endspiel vollbracht, in den 90 Minuten der regulären Spielzeit keinen einzigen Torschuss abzugeben. Erst in der 120. Minute ging das Leder dann zum ersten Mal konkret Richtung Kasten von Spaniens Unai Simon. Am Ende verzeichnete Spanien einen xGoals-Wert von 0,17.

Der Fokus, nicht nur der von Jürgen Klopp, war dabei natürlich besonders auf Lionel Messi gerichtet. Der Messias des Titelverteidigers hatte allerdings von Beginn an einen extrem schweren Stand, was eine weitere Statistik bewies: In den ersten 15 Minuten kam der 39-Jährige auf einen einzigen Ballkontakt – und den hatte er beim Anstoß.

Auch, dass Argentiniens Schlussmann Emiliano Martinez am Ende der Spieler mit den meisten Ballkontakten in seinem Team gewesen ist, war mehr als vielsagend. Die Argentinier enttäuschten auf ganzer Linie, hatten nur bei den Fouls und Gelben Karten (6:0) jeweils deutlich die Nase vorn. Ein historisch schlechtes Endspiel eben – zumindest ihrerseits … (rele)