Nach Tod in Reha-Klinik: Ermittler äußern traurigen Verdacht bei Presley Gerber
Stand: 22.09.2026, 08:18 Uhr
Cindy Crawfords Sohn Presley Gerber starb in einer Reha-Einrichtung im Raum Los Angeles. Zur Todesursache gibt es bisher nur einen tragischen Verdacht.
Los Angeles – Model Presley Gerber ist tot. Der Sohn von Cindy Crawford und Rande Gerber starb am Sonntag (20. September) im Alter von 27 Jahren in einer Reha-Einrichtung im Raum Los Angeles. Nach Angaben des zuständigen Gerichtsmediziners wurde der Tod am 20. September um 9.45 Uhr von Sanitätern festgestellt; das Santa Monica Police Department ermittelt.
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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit promipool.de.
Eine offizielle Todesursache steht noch aus. Die Familie bestätigte den Tod und bat um „Privatsphäre in dieser sehr schwierigen und schmerzhaften Zeit“, so ein Sprecher der Familie laut TMZ.

Zum Zeitpunkt seines Todes lebte der 27-Jährige mit mehreren anderen Bewohnern in einem Wohnhaus auf dem Gelände der Reha-Einrichtung. Nach Informationen von TMZ wurde der Familie mitgeteilt, dass es sich um eine Überdosis gehandelt haben soll.
Todesursache von Presley Gerber noch unklar
Der Gerichtsmediziner legte sich dazu bislang nicht fest und erklärte nur, dass die Untersuchung noch laufe und nur begrenzte Informationen vorlägen. Eine Obduktion mit toxikologischen Tests steht noch aus.
Zudem berichtet die US Sun, dass sowohl die Polizei als auch die Feuerwehr zu der Suchtklinik ausrückten, wo sie „lebensrettende Maßnahmen ergriffen“. Die Zeitung berichtete auch, dass „kein Verdacht auf ein Verbrechen besteht“, und bestätigte, dass Gerbers Tod „derzeit als Überdosis untersucht wird“.
Früher Start als Model an der Seite seiner Familie
Presley trat früh in die Fußstapfen seiner Mutter und seiner Schwester Kaia Gerber. Mit 15 unterschrieb er bei IMG Models, ein Jahr später lief er bei einer Moschino-Resortshow in Los Angeles über den Laufsteg.
Öffentlich zeigte sich die Familie noch im Juni zusammen. In den vergangenen Jahren sprach er wiederholt über Probleme mit Sucht und psychischer Gesundheit, die ihn schon seit jungen Jahren begleiteten.
Festnahme 2018 und spätere Gespräche über Therapie
Im Dezember 2018 wurde er in Beverly Hills wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss festgenommen, nachdem er wegen zu schneller Geschwindigkeit gestoppt worden war. Später legte er in dem Verfahren kein Geständnis im eigentlichen Sinn ab, akzeptierte den Vorwurf jedoch und erhielt drei Jahre Bewährung, Sozialstunden und ein DUI-Programm, so Page Six.
2020 machte er mit dem Wort „misunderstood“ als Gesichtstattoo auf sich aufmerksam, ließ die Tätowierung aber ein Jahr später per Laser behandeln. 2023 sagte er in einem Podcast, er habe viel Therapie gemacht und wolle anderen mit ähnlichen Problemen helfen.
Offen über Abhängigkeit und ein letzter öffentlicher Einblick
Im Dezember 2025 machte Gerber öffentlich, dass er von verschreibungspflichtigen Medikamenten abhängig gewesen war. Zugleich sagte er, seit Juli 2025 keinen Alkohol mehr getrunken zu haben und damals seit fünf Monaten nüchtern zu sein.
Seine Schwester Kaia sprach kurz vor seinem Tod in der Vogue darüber, wie stark die Sucht die Familie geprägt hatte und wie privat die Eltern das Thema lange gehalten hatten. Im März zeigte er auf Instagram Aufnahmen aus einer Wellness-Klinik in Cancún, wo er an einer rituellen Ibogaine-Zeremonie teilnahm. Seine Mutter lobte ihn danach für seinen „Krieger“-Geist.