Nach tödlichem Unfall auf dem Oktoberfest: Ermittler werten Videos aus – Rätsel um Ursache

Stand: 25.09.2026, 07:23 Uhr

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Nach dem tödlichen Unglück am Freefall-Tower „Hangover“ auf der Wiesn sichten Ermittler nun Videoaufnahmen. Die Unfallursache ist weiter unklar.

München – Nach dem tödlichen Unglück an einem Freefall-Tower auf dem Oktoberfest in München haben die Ermittler damit begonnen, Videomaterial vom Unfallort auszuwerten. Mittlerweile liegen den Behörden mehrere Aufnahmen vor, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I mitteilte. Zentrale Fragen zum Hergang des Geschehens sind jedoch weiterhin offen.

Tödlicher Unfall auf Oktoberfest

Nach dem tödlichen Unglück am Freefall-Tower „Hangover“ auf der Wiesn sichten Ermittler nun Videoaufnahmen. Die Unfallursache ist weiter unklar. © Sven Hoppe/dpa

Tödlicher Unfall auf der Wiesn: Zeugen melden sich nach Polizeiaufruf – Befragungen dauern an

Nach einem öffentlichen Aufruf der Polizei haben sich demnach mehrere Personen gemeldet, die den Vorfall beobachtet hatten. Bei dem Unglück war ein 52 Jahre alter Sicherheitsmitarbeiter von der herabfahrenden Gondel des Fahrgeschäfts eingeklemmt und dabei tödlich verletzt worden. Laut der Behördensprecherin wurden bereits zahlreiche Zeugen vernommen, weitere Befragungen stehen noch aus.

Ungeklärt bleibt nach wie vor, warum sich der Mann während des laufenden Betriebs in dem gefährlichen Bereich aufhielt und wie er von der Gondel erfasst werden konnte. Eigentlich hätte sich in dem betreffenden Abschnitt des Fahrgeschäfts niemand befinden dürfen. Die Bild berichtete unter Berufung auf Familienangehörige, dass der 52-Jährige zum ersten Mal als Mitarbeiter auf der Wiesn eingesetzt worden sei.

Kein technischer Defekt festgestellt – Fahrgeschäft wieder in Betrieb

Anhaltspunkte für einen technischen Mangel an dem Freefall-Tower wurden nach Angaben des Betreibers nicht gefunden. Das zuständige Ordnungsamt gab das Fahrgeschäft daraufhin wieder für den Betrieb frei. Die Ermittlungen werden noch etwas andauern. Sie können sich laut Polizei über Wochen ziehen. (Quelle: dpa) (bes)