Nächster Rückschlag für den TSV 1860: Diese Löwen enttäuschten in Fürth besonders

Nächster bitterer Rückschlag für 1860 in Fürth: Durchwachsene Noten für die Remis-Löwen

Stand: 15.09.2026, 21:23 Uhr

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Die Löwen kommen nicht von der Stelle: Beim 1:1 gegen Fürth II konnten die Sechzger vor allem defensiv nur selten überzeugen.

Fürth – Bitterer Rückschlag für den TSV 1860 München: Am Dienstagabend kamen die Löwen bei der Zweitvertretung der SpVgg Greuther Fürth nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Für die Sechzger war es im achten Saisonspiel in der Regionalliga Bayern bereits das fünfte Remis. Zu wenig, um oben in der Tabelle anzuklopfen. Michael Eberwein brachte 1860 früh in Führung, doch die Kleeblätter schlugen nach dem Seitenwechsel vom Elfmeterpunkt zurück. Die große Einzelkritik von Absolut Sechzig:

Schon früh durfte der TSV 1860 München beim Auswärtsspiel in Fürth jubeln.

Schon früh durfte der TSV 1860 München beim Auswärtsspiel in Fürth jubeln. © IMAGO/Sportfoto Zink / Wolfgang Zink

Vitus Eicher: Der Routinier im Löwenkasten bestätigte auch im Ronhof seine aufsteigende Form. Zu Beginn der zweiten Hälfte rettete er stark gegen die Direktabnahme von Günes (48.). Beim Elfmeter-Gegentor war Eicher machtlos. Note 3.

Mark Gevorgyan: Erhielt erneut den Vorzug vor Julian Bell auf der rechten Abwehrseite. Der 21-Jährige sorgte für viel Betrieb im Zusammenspiel mit Raphael Ott. Kam häufig in gefährliche Positionen, agierte jedoch zu ungenau beim letzten Pass. Zur Pause ausgewechselt. Note 3.

TSV 1860: Defensive wackelt nach der Pause bedenklich

Felix Weber: Das große Problem des Rückkehrers wurde auch in Fürth sichtbar: Mit dem Ball am Fuß agiert Weber zu ungenau, streute auch am Dienstagabend einige Fehlpässe ein. In der Luft gewohnt abgeklärt, konnte er dennoch keine Sicherheit im Zentrum ausstrahlen. Note 4.

Lasse Faßmann: Vor der Pause wenig gefordert. Fügte sich immer wieder gut in den Spielaufbau der Löwen ein. Nach dem Seitenwechsel baute auch der 1860-Abwehrboss merklich ab, stand zu häufig weit weg von seinen Gegenspielern. Note 4.

Lance Fiedler: Der Doppeltorschütze aus dem Augsburg-Heimspiel schaltete sich auch in Fürth immer wieder in den Angriff ein. Offensiv starker Ballverteiler, defensiv Unsicherheitsfaktor. Das Löwentalent agiert immer wieder zu sorglos im Zweikampf. Note 4.

Dennis Dressel: Startete wie seine Kollegen engagiert in die Partie, lenkte das Löwenspiel zusammen mit Nebenmann Tunay Deniz. Doch auch der Kapitän baute im Verlauf des Spiels immer weiter ab. Der Tiefpunkt: Dressels unnötiges Foul im eigenen Strafraum, das zum Elfmeter führte. Note 4.

Tunay Deniz: In Fürth lief der 1860-Kreativkopf erstmals mit der Nummer 10 in der Regionalliga Bayern auf. Und wieder hatte der 32-Jährige seine Füße bei einem Löwentor im Spiel, als sein wuchtiger Freistoß zur Vorlage für den Abstauber Michael Eberweins wurde. Gefährliche Standards, doch nach der Pause im Zweikampf genauso abgemeldet wie seine Teamkollegen. Note 3.

Fabio Wagner: Der Gewinner der vergangenen Wochen hatte am Dienstagabend weniger Glanzmomente als zuletzt. Immer wieder lief sich Wagner im Dribbling fest, konnte kaum Gefahr entwickeln. Vergab direkt nach dem Ausgleich die riesige Chance zur erneuten 1860-Führung. Note 4.

Michael Eberwein: Nach einigen Wochen ohne Torerfolg traf der Routinier wieder, war per Abstauber früh in der Partie zur Stelle. Arbeitete viel, traf jedoch in der Schlussphase in zwei Szenen die falsche Entscheidung im gegnerischen Sechzehner. Gehörte dennoch zu den besten Löwen. Note 3.

Raphael Ott: Von seiner leichten Verletzung aus dem Augsburgspiel war beim offensiven Wirbelwind nichts mehr zu sehen. War an vielen gefährlichen Löwenangriffen im ersten Durchgang beteiligt mit sehenswerten Dribblings. Ging nach dem Seitenwechsel allerdings auf Tauchstation. Note 3.

Florian Niederlechner: Schon nach einer halben Stunde hätte der erfahrene Angreifer für die Vorentscheidung sorgen können, doch seinen Schuss parierte Fürth-Keeper Silas Prüfrock glänzend. Niederlechner ackerte unermüdlich, blieb jedoch glücklos im Abschluss. Note 3.

Julian Bell (ab 46. Minute): Nach gutem Saisonstart ließen Bells Leistungen zuletzt merklich nach. Auch in Fürth änderte sich daran nichts. Die vor seiner Ankunft viel gepriesenen Flankenläufe über die rechte Seite sind zu selten sichtbar – so auch nach Bells Einwechslung zur Halbzeit. Note 4.

Emre Erdogan, Eric Uhlmann, Raphael Wach: Kamen zu spät für eine Bewertung.