Nahost-Konflikt: Lufthansa nimmt tägliche Verbindung wieder auf

Stand: 15.09.2026, 19:00 Uhr

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Die Lufthansa nimmt Flüge ab Frankfurt nach Amman im Oktober wieder auf. (Archivfoto)

Die Lufthansa nimmt Flüge ab Frankfurt nach Amman im Oktober wieder auf. (Archivfoto) © Richie Sanders/Imago

Der Nahost-Konflikt trifft auch den Flugverkehr am Flughafen Frankfurt. Die Lufthansa nimmt Verbindungen in die Region schrittweise wieder auf.

Frankfurt – Die politische Lage im Nahen Osten bleibt angespannt. Die Straße von Hormus wird seit Monaten vom Iran blockiert, zuletzt griffen proiranische Milizen Pipelines in Saudi-Arabien an.

Das wirkt sich auch auf den Flugverkehr aus. Infolge massiver Militärschläge der USA und Israels gegen Ziele im Iran stellte die Lufthansa Flüge nach Tel Aviv, Beirut, Teheran, Amman, Erbil sowie zeitweise auch nach Abu Dhabi und Dubai ein.

Seit 1. Juli 2026 hat die Lufthansa-Tochter Eurowings ihre Verbindungen nach Beirut (Libanon) wieder aufgenommen. Aufgrund der aktuellen Lage im Irak setzt Eurowings ihre Flüge nach Erbil (Irak) bis einschließlich 24. Oktober 2026 aus. Früher als geplant fliegt die Lufthansa ab Frankfurt wieder Riad (Saudi-Arabien). Seit 10. September verbindet die Lufthansa mit drei Flügen pro Woche Frankfurt mit Riad. Ab 25. Oktober soll die tägliche Verbindung nach Amman (Jordanien) folgen, teilte die Lufthansa mit. Ab Wien wird die Verbindung nach Amman laut Unternehmensangaben schon am 2. Oktober wieder aufgenommen.

  • Frankfurt (FRA) – Amman (AMM): täglich ab 25. Oktober 2026
  • Frankfurt (FRA) – Riad (RUH): 3-mal wöchentlich ab 10. September 2026
  • Wien (VIE) – Amman (AMM): 3-mal wöchentlich ab 2. Oktober 2026

Treibstoffpreise durch Krieg im Nahen Osten explodiert

„Die Lufthansa Group beobachtet und bewertet kontinuierlich die Lage im Nahen Osten und steht hierzu in engem Kontakt mit den Behörden. Die Sicherheit für Passagiere und Crews hat für die Lufthansa Group stets oberste Priorität“, heißt es in dem Statement der Lufthansa Group.

Israel im Krieg

Alle Entwicklungen im Überblick

Durch den Iran-Krieg sind auch die Preise für Treibstoff explodiert und zwangen die Airlines zu harten Einschnitten. So strich beispielsiwese die Lufthansa ihre Regionaltochert Cityline. Zudem nahm die Lufthansa rund 20.000 Kurzstreckenflüge bis Oktober aus dem Programm, um insgesamt etwa 40.000 Tonnen Kerosin zu sparen. Vier Airbus A340-600 sowie zwei Jumbos vom Typ Boeing 747-400 werden über den Winter stillgelegt