Neue Euphorie in Bockum-Hövel – Wiescherhöfen hat eine „Idee“ gegen den Spitzenreiter – SVF wartet auf Belohnung

Stand: 24.10.2026, 18:00 Uhr

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SG Bockum-Hövel - RW Unna 1:5 Kurtis Ojo

Die SG Bockum-Hövel um Kurtis Ojo (links) will die gute Stimmung aus dem Training mit ins Spiel am Sonntag nehmen. © Patrick Droste

In der Fußball-Bezirksliga (8) empfängt die SG Bockum-Hövel mit ihrem neuen Trainer Tim Stroschein den FC Sarajevo-Bosna. Gefordert sind auch Wiescherhöfen, Lohauserholz und Herringen.

Hamm – Mit neuer Zuversicht nach dem Trainerwechsel von Gregor Surmann hin zu Tim Stroschein geht die SG Bockum-Hövel am Sonntag (15.15 Uhr) in das Heimspiel der Fußball-Bezirksliga 8 gegen den FC Sarajevo-Bosna (15.15 Uhr). „Das Ziel sind drei Punkte, da brauchen wir nicht drüber zu reden“, sagt der zuvor als Coach der Reserve tätige Stroschein, der mit den ersten drei Einheiten überaus zufrieden war und daraus eine Menge Optimismus zieht: „So wie das immer ist, wenn ein neuer Trainer kommt, ist die Anfangseuphorie groß. Alle haben voll mitgezogen und hatten gute Laune.“ Neben der Arbeit gegen den Ball stand bei den Trainingseinheiten die Verbesserung der Grundfitness im Vordergrund. „Wenn wir diese gute Stimmung auch ins Spiel am Sonntag mitnehmen, wäre das nicht verkehrt“, hofft Stroschein auf ein Erfolgserlebnis gegen den Liga-Elften.

TuS Wiescherhöfen tritt beim Bezirksliga-Spitzenreiter SuS Kaiserau an

Vor einer kniffligen Aufgabe steht der TuS Wiescherhöfen, wenn er am Sonntag (15 Uhr) bei Spitzenreiter SuS Kaiserau antritt, der in dieser Saison noch kein Spiel verloren und sich lediglich in zwei Partien mit einem Remis zufrieden geben musste. „Das ist beachtlich, was Kaiserau nach dem Abstieg für eine Serie spielt. Der SuS ist klarer Favorit“, erklärt TuS-Trainer Marco Behrend, der auf eine Außenseiterchance hofft: „Wir haben eine Idee, wie wir sie bespielen wollen. Ich hoffe, die Jungs werden dies auch umsetzen, damit wir die Chance haben, was mitzunehmen.“

Als Siebter des Klassements ist der TuS Germania Lohauserholz beim Tabellennachbarn SSV Mühlhausen-Uelzen gefordert, der aktuell auf Platz sechs steht. „Wir wollen die drei Punkte mitnehmen und an Mühlhausen vorbeiziehen“, sagt Daniel Riemer, der nach seinem 33. Geburtstag am Donnerstag nun hofft, dass ihm sein Team beim SSV am Sonntag (15.15 Uhr) ein nachträgliches Geschenk bereitet. „Natürlich müssen wir auf die Unterschiedsspieler von Mühlhausen aufpassen. Aber wir können da gewinnen. Wir haben eine gute Truppe. Und wenn wir 100 Prozent geben, können wir in dieser Liga fast jede Mannschaft schlagen“, stellt Riemer klar.

SVF Herringen wartet auf Punkte

Weiter auf seinen ersten Punktgewinn seit der Übernahme des Traineramts beim SVF Herringen wartet Jörg Fiebig. „Wir schnuppern immer dran, stehen am Ende aber mit leeren Händen da“, sagt der Coach des Ligaletzten und hofft, dass sich am Sonntag (15.30 Uhr) beim Kamener SC das Blatt wendet. „Aufgeben hilft nicht, auch wenn es immer wieder bittere Nackenschläge sind, die wir einstecken mussten. Wir wissen, dass wir in der Liga mithalten können, wir müssen uns nur mal belohnen.“