Stand: 19.09.2026, 19:23 Uhr
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Mitten in der Nacht neigte sich der Boden – eine österreichische Yacht sank in der kroatischen Marina Tribunj. Zwei Personen entkamen knapp dem Untergang.
Tribunj – Es war mitten in der Nacht, die Personen an Bord tief im Schlaf – und plötzlich neigt sich der Boden unter den Füßen. Eine 13 Meter lange Ýacht unter österreichischer Flagge sank in der Nacht auf Freitag (18. September) direkt an ihrem Liegeplatz in der dalmatinischen Marina Tribunj nahe Vodice und Šibenik.
Die Passagiere an Bord wachten auf, als das Boot plötzlich eine bedrohliche Schräglage einnahm. Diese Bewegung rettete ihnen womöglich das Leben. Wie kristijan-antic.blog als Erstberichter meldete, konnten die zwei Personen das sinkende Schiff noch unbeschadet verlassen, bevor es fast vollständig im Wasser der Marina versank. Das Heck lag tief unter der Oberfläche, nur der Bug und die Bedachung ragten noch heraus.
Yacht sinkt in Kroatien-Hafen: Ursache für Wassereintritt unklar
Die Einsatzkräfte rückten rasch an und errichteten rund um das gesunkene Schiff Ölsperren, um eine mögliche Umweltverschmutzung durch auslaufenden Treibstoff zu verhindern. Bereits am Freitagmittag hoben die Bergungstrupps die Yacht wieder aus dem Wasser – schnelles Handeln, das weiteren Schaden abwandte, wie krone.at berichtet.
Die genaue Ursache für den Wassereinbruch ist noch nicht offiziell bestätigt. Laut Medienberichten vermuten Experten ein technisches Gebrechen. Konkret genannt werden ein defektes Seeventil oder eine fehlerhafte Borddurchführung. Eine offizielle Untersuchung soll nun Klarheit bringen.
Erst Ende August sank die rund 14 Meter lange „Diwa II“ vor Triest. Sie gehörte dem Österreicher Dietmar Riegler, Präsident des Fußballklubs Wolfsberger AC. Zehn Personen waren an Bord, darunter Riegler und seine Ehefrau. Alle konnten gerettet werden und blieben unverletzt. Das Boot sank auf rund 16 Meter Tiefe. Auch in diesem Fall galt ein technisches Gebrechen als wahrscheinliche Ursache, wie krone.at berichtete. Beim Unglück der „Bayesian“ vor Sizilien avancierte ein deutscher Kapitän 2025 zum Lebensretter. (Quellen: Kristijan Antic Blog, krone.at) (jm)