Wer über den Campingplatz beim Festival Parookaville läuft, kommt teilweise aus dem Staunen nicht heraus. Viele Gäste haben nicht nur ihr Zelt aufgeschlagen, sondern gleich ein ganzes Motto-Camp mit viel Deko und verrückten Ideen entworfen – von Pools über riesige Sound-Anlagen bis zu spontanen Partys und Trink-Spielen. So viel Mühe will Parookaville in diesem Jahr belohnen. Deshalb hat Campsite-Manager Daniel Danger den Auftrag bekommen, die schönsten Camps zu finden.
Seit dem vergangenen Jahr ist Daniel Danger der Mann für alle Fälle bei Parookaville. Er hat am Freitag persönlich die drei schönsten Camps ausgezeichnet und die Redaktion dabei mitgenommen. Als Erstes ging es in den Caravan-Bereich: „Auf einen Campingplatz gehört auch ein Kleingarten“, war das Motto der Gruppe, dessen Umsetzung seit Weihnachten geplant wurde.
Daniel Danger verleiht bei Parookaville den Camp-Award
„Wir haben hier ein Naherholungsgebiet, wie man es bei Parookaville nur selten findet … mit Gartenzwergen.“ (lacht) „Deutscher geht es gar nicht – das muss prämiert werden“, erklärt Danger die Jury-Entscheidung mit einem Schmunzeln im Gesicht. Als Preis gibt es übrigens einen 100-Euro-Gutschein für den Penny-Supermarkt auf dem Campingplatz.
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Parookaville: Ein Camp Award ging an Hüter dieses Kleingarten.© Funke Medien NRW | Ingmar Kreienbrink
Die zweite Station führte in den Camp-Dschungel: „Safari“ lautete das Schmück-Motto der Bocholter: „Wir wollen uns hier einfach wohlfühlen, und dass wir hier von Daniel Danger noch einen Preis überreicht bekommen, ist eine große Ehre“, freut sich Joana (30). Der Campsite-Manager ist der heimliche Star des Festivals: Wenn er über den Campingplatz läuft, ist aus allen Richtungen sein Name zu hören, manchmal sogar Jubel. Dazu gibt es zahlreiche Fotowünsche oder auch Hilferufe wie „Daniel, kannst du mal den Trink-Trichter halten.“

„Safari“ war das Motto des Parookaville-Camps der Bocholter.© Funke Medien NRW | Ingmar Kreienbrink
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„Pflege der Sonnenblumen ist hier sehr schwierig“
Absolut verdient hat sich den Camp-Award die dritte Gewinner-Gruppe. Von weitem sind schon die Sonnenblumen zu sehen, die vor den Zelten gepflanzt wurden. Vor Ort trifft Danger auf eine große, als Sonnenblumen verkleidete Gruppe, die fröhlich tanzt und feiert, als ob sie sich gerade in der ersten Reihe vor der Parookaville-Mainstage befindet. „Tolle Kostüme, gute Laune und 87 echte Pflanzen – herzlichen Glückwunsch zum Camp-Award“, lobt Danger.
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„Die Pflege der Sonnenblumen ist hier bei dem trockenen Boden und viel Sonne sehr schwierig“, erläutert Kenneth (31) aus Krefeld. Da greift Danger spontan zur Gießkanne und schenkt den Blumen etwas Wasser. „Der macht schon einen ganz guten Job. Mit einer guten Ausbildung kann man das aber noch optimieren“, verkündet Kenneth mit einem Lachen im Gesicht.
Fortsetzung des Camp-Award folgt bei Parookaville 2027
Daniel Danger zeigt sich nach der Preisverleihung zufrieden: „Ich bin mir jetzt schon sicher als Campsite-Manager, dass das nicht der letzte gewesen ist. Aber die Messlatte liegt hoch“, warnt Danger, verabschiedet sich fix, da schon der nächste Auftrag für den Campsite-Manager wartet.