Stand: 28.07.2026, 19:00 Uhr
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Nachwuchsreiterin Linnea-Maxima Müller glänzte mit beachtlichen Erfolgen bei ihrem Heimspiel in Kleinenborstel. Auch andere regionale Talente sicherten sich Spitzenplatzierungen in anspruchsvollen Prüfungen. Ausrichter RFC Niedersachsen-Eiche ist mit dem Turnier mit über 700 Nennungen zufrieden – und dankt den Helfern.
Kleinenborstel – Linnea-Maxima Müller vom RFC Niedersachsen-Eiche stach für ihren Verein auf dem Heimturnier in Kleinenborstel hervor. Auf dem sechsjährigen belgischen Warmblut Uno v/h Ijzeren Lindenhof sicherte sie sich Platz drei in der A*-Springpferdeprüfung. In einem E-Stilspringen belegten die beiden Platz zwei.
Seit Anfang des Jahres starten die Springreiterin und der Wallach gemeinsam auf Turnieren. Beim Team-Jugend-Cup des Kreispferdesportverbandes (KPSV) Diepholz verhalfen Pferd und Reiterin dem RFC Niedersachsen-Eiche zum Mannschaftssieg im Springen. Inzwischen haben sie zusammen den Sprung von Wettbewerben in die Klassen E und A geschafft.
„Linnea ist ein absolutes Pferdemädchen, das neben dem Reiten auch im Voltigieren aktiv ist. Sie besticht durch ihre sehr ruhige Art beim Reiten und im Umgang mit ihren Pferden“, fasst Vereinssprecherin Bente Brüggemann zusammen. Der Ehrgeiz sei Linnea-Maxima Müller zwar in die Wiege gelegt, dennoch mache sie sich selbst keinen Druck.
Linnea ist ein absolutes Pferdemädchen, die neben dem Reiten auch im Voltigieren aktiv ist. Sie besticht durch ihre sehr ruhige Art beim Reiten und im Umgang mit ihren Pferden.
Geritten wurde in Kleinenborstel sowohl in der Dressur als auch im Springen bis zur Klasse L. Beste Reiterin aus dem KPSV Diepholz im abschließenden Punkte-L-Springen war Stefanie Nelson vom RV Heiligenfelde auf Fabiola Noire auf Platz zwei.
Ausgewählte Ergebnisse im Überblick
Dressurwettbewerb:
2. Lara Mia Yildirim (RV Heiligenrode) auf La Vida – 7.6
3. Helen Huth (RFV Wechold-Martfeld) auf Femi – 7.5
Dressurprüfung Kl. A*:
1. Alena Glandorf (RFV Maasen-Sulingen) auf Bendon – 7.7
Dressurreiterprüfung Kl. L* Trense:
3. Leni Thalmann (RV Heiligenfelde) auf Da Vinci HS – 7.5
Springreiterwettbewerb:
3. Luisa Koop (RV Sudweyhe) auf Ich bin’s Ellen – 7.8
Stilspringprüfung Kl. E:
2. Linnea-Maxima Müller (RFC Niedersachsen-Eiche) auf Uno v/h Ijzeren Lindenhof – 7.7
Springprüfung Kl. E mit steigenden Anforderungen:
2. Janne Lindhoff (RFS Okeler Land) auf Chianti – 0/47.47
Amateur-Springprüfung Kl. A*:
3. Lucy Lukat (RRV Schwarme) auf Hirtenherz – 0/54.39
Springprüfung Kl. A* mit steigenden Anforderungen:
1. Kisha Sophie Sievers (RV Sudweyhe) auf Eylinia de la Vega – 0/52.65
Stilspringprüfung Kl. A**:
3. Melina Marie Neumann (RFS Okeler Land) auf Lord Legendario – 7.3
Dressurprüfung Kl. A**:
1. Lena Kittlaus (RFC Niedersachsen-Eiche) auf Brighton – 7.5
Dressurprüfung Kl. L* Trense:
1. Leni Thalmann (RV Heiligenfelde) auf Da Vinci HS – 7.0
2. Silke Müller (RFV Diek-Bassum) auf Facility – 6.8
Springpferdeprüfung Kl. A*:
1. Günther Friemel (RRV Schwarme) auf Baloutoki – 8.4
2. Günther Friemel (RRV Schwarme) auf Cleiner Onkel – 7.8
3. Linnea-Maxima Müller (RFC Niedersachsen-Eiche) auf Uno v/h Ijzeren Lindenhof – 7.7
Springpferdeprüfung Kl. A**:
1. Günther Friemel (RRV Schwarme) auf Baloutoki – 7.8
Stilspringprüfung Kl. A*:
1. Marie Abel (RFV Wechold-Martfeld) auf Penelope SG – 7.8
2. Kira Marie Koschmann (RRV Schwarme) auf Olga – 7.6
3. Pia Malin Gähler (RFC Niedersachsen-Eiche) auf Balourida G – 7.5
Punktespringprüfung Kl. L:
2. Stefanie Nelson (RV Heiligenfelde) auf Fabiola Noire – 65/62.98
Auf dem Dressurplatz punktete aus dem Kreis in den Aufgaben auf L-Niveau Leni Thalmann vom RV Heiligenfelde. Auf dem Reitponyhengst Da Vinci HS gewann sie die L*-Dressur und belegte Platz drei in der Dressurreiterprüfung Klasse L.
Insgesamt standen an den zwei Turniertagen 25 Prüfungen auf der Zeiteinteilung. Das Programm richtete sich sowohl an Einsteiger als auch an fortgeschrittene Pferdesportler. „Wir möchten, so gut es geht, die gesamte Bandbreite an Reiterinnen und Reitern ansprechen“, erklärt Bente Brüggemann.

Mehr als 700 Nennungen waren beim Turnierteam um die Vereinsvorsitzende Theresa Glöß eingegangen. Das war ein Plus von fast zehn Prozent. „Wir greifen immer wieder die Anregungen der Teilnehmer auf, um unser Turnier zu verbessern“, erläutert Bente Brüggemann.
Die Starterzahlen seien stabil gewesen. „Auch wenn sich der eine oder andere am Samstag doch entschieden hat, wegen der Wärme nicht zu starten“, merkt die Vereinssprecherin an. Am Sonntag habe es den großen Wolkenbruch zum Glück erst nach Turnierende gegeben.
Wir sind mit dem Turnier sehr zufrieden. Wichtig ist uns ein harmonisches Miteinander von Teilnehmern, Orga-Team und Helfern. Die Helfer haben uns gut unterstützt.
„Wir sind mit dem Turnier sehr zufrieden. Wichtig ist uns ein harmonisches Miteinander von Teilnehmern, Orga-Team und Helfern“, sagt Bente Brüggemann: „Wir sind mit rund 200 Mitgliedern ein recht kleiner Verein. Die vielen Helfer haben uns trotz der Sommerferien gut unterstützt. Sonst hätten wir das nicht stemmen können.“