Simon Oberhofer erhält Urkunde als Altbürgermeister von Berglern

Stand: 28.07.2026, 19:00 Uhr

Kommentare

Uns auf Google folgen

Gediegener Abschied für die ausgeschiedenen Berglerner Gemeinderäte. Unser Bild zeigt (v.l.) Simon Oberhofer, Herbert Knur, Otmar Lerch, Elisabeth Bauer, Roland Appelmann und Bürgermeister Anton Scherer. Auf dem Bild fehlt der entschuldigte Marko Spirkl.

Gediegener Abschied für die ausgeschiedenen Berglerner Gemeinderäte (v.l.): Simon Oberhofer, Ehrenbürger Herbert Knur, Otmar Lerch, Elisabeth Bauer, Roland Appelmann und Bürgermeister Anton Scherer. Auf dem Bild fehlt der entschuldigte Marko Spirkl. © Klaus Kuhn

Die Gemeinde verabschiedete die ausgeschiedenen Gemeinderäte.

Berglern – Simon Oberhofer ist jetzt offiziell Altbürgermeister von Berglern. Er erhielt nach einem Beschluss des Gemeinderats in einer nichtöffentlichen Sitzung vom 21. Mai die entsprechende Urkunde bei einer kleinen Feierstunde im Café FoKo, bei der die Gemeinde auch die ausgeschiedenen Gemeinderäte verabschiedete.

Dazu gehörte eben auch Oberhofer, der mit 30 Jahren im Ehrenamt – er war von 1996 bis 2026 im Gemeinderat und von 2014 bis 2020 Bürgermeister – überdies die längste Zeit dabei war. Entsprechend lang war die Laudatio seines Nachfolgers Anton Scherer: Flüchtlingssituation und Einheimischenmodell, sozialer Wohnungsbau und Strolche-Kinderhaus, dazu die Bauleitplanung für den Supermarkt, Ehrenbürgerwürde für Herbert Knur und Glasfaserausbau, alles das fiel bei der kurzen Ansprache. Beifall kam auf.

Auch der amtierende Gemeinderat war in beschlussfähiger Stärke erschienen. „Kommunalpolitik bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen“, formulierte Scherer, der zum anderen Ende der Dienstzeitskala kam: Marko Spirkl war Nachrücker im Gemeinderat für nur zwei Jahre, und Scherer würde es gern sehen, wenn er in den Rat zurückkäme. „Die Tür steht jedenfalls immer offen.“

Roland Appelmann war 2020 in den Rat gekommen, also eine Periode dabei. „Zuverlässig, bodenständig und mit einer ruhigen, überlegten Art“, so beschrieb Scherer den ehemaligen Rat, den er seit Kindertagen kennt. Elisabeth „Lise“ Bauer war zwei Perioden dabei. Sie war Seniorenbeauftragte und Baureferentin mit „Einfühlungsvermögen, Verantwortungsbewusstsein und einem offenen Ohr“, so Scherer, der dann zu Otmar Lerch kam, seinem Stellvertreter für eine Periode.

Lang war die Liste der Engagements, auch über das Gemeinderatsamt hinaus. 2008 war er in den Rat gekommen. „Du bist jemand, auf den man sich zu hundert Prozent verlassen kann“, so Scherer, der den Einsatz Lerchs für die Senioren hervorhob und wiederholte, was er schon einmal gesagt hatte: „Du wirst im Gemeinderat eine große Lücke hinterlassen.“

Alle Geehrten fanden auch noch Worte des Dankes für die Auszeichnung, aber da wartete auch schon das Buffet, die Moosrand Musi spielte auf, und so wurde es für alle noch eine vergnügliche Feier. Scherer hatte bewusst einen solchen Rahmen geschaffen, wurde perfekt assistiert von Tatjana Weber, und hatte auch Ehrenbürger Herbert Knur eingeladen, was gut ankam.