Prinz Harry gibt Charles III. die Schuld für bittere Trennung

Stand: 10.09.2026, 18:40 Uhr

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Kurz nach seiner Rückkehr in seine britische Heimat fliegt Prinz Harry eine bittere Trennung bei seinem Herzensprojekt, den „Invictus Games“, um die Ohren. Für den Königssohn steht der Schuldige bereits fest: König Charles III.

Im britischen Königshaus geht es Schlag auf Schlag: Kurz nach der Rückkehr von Prinz Harry und Meghan Markle nach Großbritannien hat König Charles III. eine überdeutliche Ansage gemacht: In einem offiziellen Statement ließ der Monarch verlauten, dass die frisch aus Kalifornien zurückgekehrten Sussexes weiter Privatpersonen bleiben und sich offizielle Rollen als Repräsentanten der Krone abschminken können. Die Klarstellung soll Prinz Harry und Herzogin Meghan wie ein Schlag in die Magengrube getroffen haben - jetzt werden weitere Konsequenzen bekannt.

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Prinz Harry bekommt Konsequenzen von königlicher Ansage zu spüren

Diese betreffen ausgerechnet Prinz Harrys erklärtes Herzensprojekt, die für kriegsversehrte Veteranen ins Leben gerufenen „Invictus Games“. Die sportlichen Wettkämpfe werden künftig ohne die Beteiligung von Uganda stattfinden, denn das afrikanische Land hat seine Teilnahme an den Invictus Games zurückgezogen. Für den Herzog von Sussex ein herber Schlag, den Harry keinem Geringeren als seinem Vater Charles III. in die Schuhe schiebt, wie bei der „Daily Mail“ zu lesen ist.

February 16, 2025, Vancouver, Bc, CANADA: Prince Harry, the Duke of Sussex, speaks during the 2025 Invictus Games closing ceremony, in Vancouver.

Aktuell sorgt Prinz Harry (unfreiwillig) für viel Wirbel. © ZUMA Press/IMAGO

Uganda wendet sich von Prinz Harrys „Invictus Games“ ab nach König Charles' Ansage

Für Prinz Harry ist der Auslöser für die Uganda-Trennung nämlich offenbar der jüngst veröffentlichte Brief von König Charles III. Keine 48 Stunden nachdem der Monarch Harry und Meghan offiziell als „Privatpersonen“ eingestuft hatte, verkündete der ugandische General Muhoozi Kainerugaba den Rückzug seines Landes. Auf der Plattform X erklärte der Sohn des ugandischen Präsidenten: „Um nicht als Gegner Seiner Majestät König Charles III. wahrgenommen zu werden, den wir zutiefst verehren, zieht sich Uganda hiermit aus den Invictus Games zurück. Wir werden an nichts teilnehmen, das nicht die Zustimmung Seiner Majestät hat.“ Gegenüber der „Times“ wurde Kainerugaba noch deutlicher: Er habe „Fraktionen im Verteidigungsministerium“, die „diesen Harry-Meghan-Nonsens“ unterstützten. Das habe er sofort unterbinden müssen. „Ich unterstütze den Monarchen. Punkt.“

König Charles III. weist Harry und Meghan in ihre Schranken mit Eiskalt-Statement

Auslöser der diplomatischen Verwerfung war ein Schreiben, das Lord Chamberlain Lord Benyon Anfang September im Auftrag des Königs an die Medien verschickte. Darin bekräftigte der Palast unmissverständlich die Position der Krone: An der Stellung von Harry und Meghan als nicht-arbeitende Royals habe sich trotz ihrer Rückkehr nach Großbritannien nichts geändert.

Die Kernbotschaft des Briefs war eindeutig: Die Titel „His Royal Highness“ und „Her Royal Highness“ blieben weiterhin ruhend und würden nicht verwendet. Sämtliches wohltätiges Engagement des Paares geschehe in rein privater Eigenschaft. „Ihre Position entspricht der von Privatpersonen mit kommerziellen und wohltätigen Interessen“, hieß es in dem Schreiben wörtlich. Damit unterstrich Charles seine bereits im August formulierte Haltung, als Harry und Meghan ihre Rückkehr ins Vereinigte Königreich bekanntgegeben hatten.

Prinz Harry macht König Charles III. für Invictus-Games-Trennung verantwortlich

Harry und Meghan machen den Brief des Königs unmittelbar für Ugandas Ausstieg verantwortlich. Eine dem Paar nahestehende Quelle erklärte gegenüber „ITV News“: „Ob beabsichtigt oder nicht – dies ist eindeutig eine Folge der Leitlinie des Lord Chamberlain bezüglich des Herzogs und der Herzogin von Sussex, die am Montag ohne Rücksprache überstürzt veröffentlicht wurde.“

Besonders bitter aus Sicht der Sussexes: Die Leidtragenden seien am Ende nicht sie selbst, sondern die Athletinnen und Athleten der Invictus Games. „Leider werden die Einzigen, die darunter leiden, die Teilnehmer der Invictus Games sein“, so die Quelle weiter. Dass Harry und Meghan vor der Veröffentlichung des Schreibens nicht konsultiert wurden, stößt dem Paar offenkundig besonders sauer auf. Ein Sprecher der beiden formulierte es diplomatisch: „Wir waren etwas überrascht, nicht vorab darüber informiert worden zu sein.“

Prinz Harry von Charles III. überrumpelt - Briten-Monarch duldet keinen Widerspruch

Die Chronologie der Kommunikationspanne offenbart, wie wenig Abstimmung zwischen dem Palast und dem Sussex-Lager stattfand. Harrys und Meghans Team erhielt am Montag um 13.59 Uhr eine Benachrichtigung über das geplante Schreiben – rund 60 Minuten bevor es an die Presse ging. Bereits um 14.19 Uhr fragte Team Sussex bei Buckingham Palace nach, ob die Leitlinie bereits verschickt worden sei. Man wollte das Paar vor den Medien in Kenntnis setzen und einzelne Punkte klären. Doch Harry selbst befand sich in einer Besprechung und war erst um 15.09 Uhr erreichbar. Zwei Minuten später, um 15.11 Uhr, kam die Bestätigung: Das Schreiben war längst bei den Journalisten.

Diese Offenlegung interner Abläufe dürfte Spekulationen über zunehmende Spannungen zwischen den Sussexes und dem königlichen Haushalt weiter befeuern – nur zwei Wochen nach der Rückkehr des Paares nach Großbritannien.

Uganda zieht sich kurz nach Beitrittszeremonie aus „Invictus Games“ zurück

Erst im Juli hatte Uganda als 26. Nation und erstes ostafrikanisches Land seinen Beitritt zu den Invictus Games verkündet. Bei einer feierlichen Zeremonie im Londoner Chatham House am 7. Juli posierte Verteidigungsminister Kiryowa Kiwanuka noch lächelnd neben Initiator Prinz Harry für gemeinsame Fotos. Dass der Rückzug nur zwei Monate später erfolgte, bezeichnete der erfahrene Royal-Reporter Richard Palmer als „außergewöhnlich“.

Der Herzog von Sussex hatte den paralympisch inspirierten Wettbewerb 2014 ins Leben gerufen, um verwundeten und erkrankten Veteranen sowie aktiven Soldaten bei ihrer Genesung zu helfen. Die nächste Ausgabe soll in Birmingham stattfinden.

Unterdessen steht eine weitere brisante Entscheidung an: Das Exekutivkomitee zum Schutz von Royals und öffentlichen Personen (Ravec) tagt diese Woche und wird voraussichtlich darüber befinden, ob die Familie Sussex nach ihrer Rückkehr Anspruch auf staatlich finanzierte Sicherheit hat.