„Beste Flugzeug seiner Klasse“: Russland liefert neue Su-57-Jets – und verrät, was sie jetzt können

Putin stockt auf: Russlands Luftstreitkräfte erhalten neue Su-57 Kampfjets

Stand: 25.09.2026, 19:59 Uhr

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Russlands Armee bekommt neue Su-57-Tarnkappen-Jets ausgeliefert. Die Maschinen sollen deutlich leistungsfähiger sein als ihre Vorgänger im Ukraine-Krieg.

Moskau – Der Suchoi Su-57, der auch im anhaltenden Ukraine-Krieg zum Einsatz kommt, gilt als Russlands modernster Kampfjet. Auch wenn Experten bezweifeln, dass der Tarnkappen-Kampfjet selbst durch weitere Updates mit führenden Flugzeugtypen wie denen Chinas oder der USA mithalten können wird, feilt Russland weiter an der Technologie des Jets.

Zwei Kampfflugzeuge des Typs Suchoi Su-57 der fünften Generation

Russland rüstet auf: Neue Su-57-Kampfjets ausgeliefert – die Maschinen könnten deutlich leistungsfähiger sein als ihre Vorgänger im Ukraine-Krieg. © dpa/AP | Pavel Golovkin

Erst zu Monatsbeginn (8. September) waren einem Newsweek-Bericht zufolge neue Pläne zur Arbeit an einer sechsten Generation des Suchoi Su-57 bekannt geworden. Und nun vermeldete Hersteller Rostec auch Neuigkeiten betreffend der fünften Generation.

Russlands Armee erhält neue Su-57-Kampfjets

Einer am Donnerstag (24. September) veröffentlichten Mitteilung auf dem Messengerdienst Telegram zufolge haben Russlands Luft- und Raumfahrtstreitkräfte eine neue Charge von Su-57-Kampfflugzeugen der fünften Generation erhalten. Darüber berichteten das Military Watch Magazine, Hartpunkt und Flugrevue übereinstimmend. Wadim Badekha, Geschäftsführer der United Aircraft Corporation, kommentierte die Auslieferung wie folgt: „Das Su-57-Flugzeug der fünften Generation ist das beste Flugzeug seiner Klasse. Die bedingungslose Erfüllung des staatlichen Beschaffungsplans für die Lieferung dieser und anderer operativ-taktischer Flugzeuge hat für uns oberste Priorität“, wurde er vom Military Watch Magazine zitiert.

Unklar ist, wie viele Suchoi Su-57-Kampfjets mit der neuen Charge an die russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte übertragen wurden. Die Flugrevue berichtet jedoch von Aufnahmen aus dem Flugzeugwerk Komsomolsk am Amur im Fernen Osten Russlands, die mindestens zwei Exemplare der Jets gezeigt haben sollen. Da neue Jets in der Vergangenheit zumeist im Doppelpack an die russische Armee übergeben worden seien, liege die Vermutung nahe, dass es sich auch bei der aktuellen Auslieferung so verhalten könnte.

Russland macht zunächst keine Angaben zu den neuen Fähigkeiten der Su-57

„Die Maschinen, die heute aus den Werkhallen rollen, unterscheiden sich von den Flugzeugen zu Beginn der Sonderoperation“, hieß es in der Rostec-Mitteilung über die neu gelieferten Kampfjets weiter. Als „Sonderoperation“ wird in Russland nach wie vor der 2022 begonnene Ukraine-Krieg bezeichnet. In ihm habe sich der Tarnkappen-Kampfjet bereits bewährt, jedoch werde seine technische Fortentwicklung „dazu beitragen, das Aufgabenspektrum dieses Flugzeugtyps zu erweitern“, hieß es weiter. 

Details zum Umfang der Modifikationen ließ Rostec offen. Lediglich eine Andeutung war Gegenstand der Rostec-Mitteilung, getätigt von einem Su-57-Piloten der russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte. „Die fortschrittlichen Fähigkeiten des Waffensystems des Flugzeugs ermöglichen den Einsatz neuer Arten von Luftwaffen“, sagte er dabei. 

Wie Hartpunkt nahelegt, könnten aber die Systeme S-71M, S-71K und Dan-T Bestandteil des neuen Su-57-Updates sein. Jene Angriffsdrohnen sollen neben hoher Marschgeschwindigkeit und großer Reichweite auch über eine geringere Signatur verfügen, was sie für gegnerische Radarsysteme schwerer zu orten macht. (Verwendete Quellen: Newsweek, Telegram, Military Watch Magazine, Hartpunkt und Flugrevue) (fh)