«Reaktion auf Verhandlungen»
«Demonstrative Angriffe» Russlands auf ukrainische Flughäfen
Drohnenangriffe auf Kiew und Boryspil: Russland nimmt erstmals seit Langem Flughäfen ins Visier. Selenski vermutet Zusammenhang mit laufenden Verhandlungen mit US-Gesandten.
Publiziert: vor 38 Minuten
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Aktualisiert: vor 36 Minuten
Darum gehts
KI-generiert, redaktionell geprüft
- Russland griff Flughäfen in Kiew und Boryspil in der Nacht an
- Selenski vermutet Zusammenhang mit US-Verhandlungen in Moskau und Kiew
- Vier Tote, fünf Verletzte bei zusätzlichem Angriff in der Region Dnipro
Mattia JutzelerRedaktor News
Neue russische Angriffe auf ukrainische Infrastruktur. In der Nacht auf Samstag kam es zu Drohnen-Attacken auf Flughäfen in der Hauptstadt Kiew und der nahegelegenen Kleinstadt Boryspil. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski sprach auf der Plattform X von «demonstrativen Angriffen». «Zum ersten Mal seit langem» hätte Russland wieder Flughäfen ins Visier genommen.
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Selenski sieht hinter den Attacken eine ganz bestimmte Strategie. Aktuell sind nämlich Unterhändler von US-Präsident Donald Trump (80) unterwegs, um im Ukrainekrieg zu verhandeln. Aktuell befinden sich Steve Witkoff und Trump-Schwiegersohn Jared Kushner in Moskau. Am Samstagmittag sind sie laut der «Bild» in der russischen Hauptstadt gelandet. Wie Reuters schreibt, soll es im Laufe des Tages ein Treffen mit Wladimir Putins Präsidentenberater Kirill Dmitrijew geben.
Am Sonntag reisen Kushner und Witkoff dann weiter nach Kiew. «Offensichtlich sind diese russischen Angriffe auf die Flughäfen eine Reaktion auf die Verhandlungen», wirft Selenski dem Kreml vor. «Es ist eine Vorbereitung für den Fall, dass die US-Delegation per Flugzeug auf dem Flughafen Kiew oder dem Flughafen Boryspil landen will.» Die Ukraine werde diese Angriffe «zur Kenntnis nehmen und unsere Operationen im Hinblick auf den russischen Luftraum entsprechend anpassen».
Neben den Flughäfen in Kiew und Boryspil wurde in der Nacht auf Samstag auch eine Firma in der Region Dnipro angegriffen. Vier Menschen wurden bei dieser Attacke getötet, fünf weitere wurden verletzt.
Putin kündete derweil am Samstagnachmittag im Zuge der Verhandlungen eine dreitägige Waffenruhe rund um Kiew an. Das berichtete die russische Nachrichtenagentur Interfax. Die Waffenruhe soll dazu dienen, die Ankunft der amerikanischen Delegation vorzubereiten.