Reality-TV bei RTL „Die Verräter“ oder „Let’s Dance“? Das fand Gabriel Kelly anstrengender
Nach „Die Verräter – Vertraue Niemandem“ ist Schluss mit Reality-TV für Gabriel Kelly. Er verrät, worunter er bei der RTL-Täuschungsshow und bei „Let’s Dance“ am meisten gelitten hat.
06.08.2026 , 12:39 Uhr
Gabriel Kelly nimmt an der 4. Staffel der RTL-Show „Die Verräter“ teil.
Foto: IMAGO/Matthias Wehnert/IMAGO/Agentur Matthias Wehnert / M. Gränzdörfer
Nach seinem Auftritt bei „Die Verräter – Vertraue Niemandem“ zieht Gabriel Kelly eine klare Grenze: In weitere Reality-TV-Shows will der Musiker nicht mehr gehen.
Gabriel Kelly kennt die großen Herausforderungen des Fernsehens. 2024 gewann der Sänger die 17. Staffel von „Let’s Dance“. Nun stellte er sich in der vierten Staffel von „Die Verräter“ einer ganz anderen Prüfung: Statt Schrittfolgen und Tanztraining standen Misstrauen, Täuschung und psychologischer Druck im Mittelpunkt.
Gabriel Kelly über „Die Verräter“: „Du bist da wie in einem Film“
In einem Interview verrät Gabriel Kelly, welche Sendung für ihn anstrengender gewesen ist. Und seine Antwort fällt eindeutig aus: „Die Verräter“.
Bei der RTL-Show gehe der Kopf „an und nicht mehr aus“, sagte Kelly im Gespräch mit unserer Redaktion während der Kinopremiere der neuen Staffel in Köln. „Du bist da wie in einem Film.“
Bei „Let’s Dance“ war vor allem der Körper gefordert
„Let’s Dance“ sei ebenfalls mental herausfordernd gewesen, erklärte Kelly. Die Belastung sei dort jedoch vor allem körperlicher Natur gewesen. Zudem habe er mit seinem Tanzpartner eine feste Bezugsperson gehabt, mit der er die gesamte Reise gemeinsam durchgestanden habe.
17 Bilder
Die Verräter 2026 – diese Promis nehmen teil
17 Bilder
Foto: RTL
Bei „Die Verräter“ sei die Situation ungleich schwerer einzuschätzen gewesen. „Du weißt nicht, mit wem du die Reise gehst und ob dein Verbündeter nicht auf einmal ein Verräter ist“, sagte der Musiker. Genau dieses ständige Hinterfragen habe ihn besonders gefordert.
Dabei bezeichnet sich Kelly selbst als schlechten Lügner. In Gesellschaftsspielen wie „Werwolf“ oder „Siedler von Catan“ könne er zwar lügen und auch hart durchgreifen. Im echten Leben halte er das jedoch nicht lange durch: Irgendwann esse ihn sein Gewissen auf, dann müsse er die Wahrheit beichten.
Gabriel Kellys Strategie bei „Die Verräter“: Möglichst unauffällig bleiben
Seine Strategie bei „Die Verräter“ bestand zunächst darin, nicht aufzufallen und möglichst viele Informationen zu sammeln. Kelly wollte keine vorschnellen Bündnisse eingehen, sich keine Feinde machen und bei niemandem „auf dem Kieker“ stehen. Erst im richtigen Moment wollte er mit den nötigen Informationen gegen die Verräter vorgehen.
Dabei habe er weniger darauf geachtet, wer ihm gefährlich werden könnte. Entscheidend sei für ihn vielmehr die Frage gewesen: Wem kann ich vertrauen?
Nach „Die Verräter“ und „Let’s Dance“: Keine Reality-TV-Shows mehr
Für Kelly steht fest: Musik bleibt sein „einhundert Prozent“iger Fokus. Im Fernsehen könne er sich weiterhin Formate vorstellen, die mit Musik, Tanz, Musical oder anderer kreativer Arbeit zu tun haben – etwa „Dein Song“ oder „The Voice“.
Eine Rückkehr in die Reality-TV-Schiene schließt er dagegen aus. „Die Verräter“ seien für ihn eine besondere Erfahrung gewesen, zugleich aber auch seine persönliche Grenze. Im Dschungelcamp oder bei „Promi Big Brother“ werde man ihn deshalb nicht sehen. „Versprochen!“, sagte Kelly.
Und falls jemand auf ein anderes Mitglied der Kelly-Familie hofft, lässt er sich zumindest diese Hintertür offen: „Ich kann zwar nicht für meine anderen tausend Familienmitglieder sprechen, aber ich nicht.“
-
Let’s Dance
-
RTL
-
Nachrichten
-
Panorama
-
Zur Startseite