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Frankfurt: Verletzte in Frankfurt nach E-Scooter-Unfällen
In Frankfurt hat es mehrere Unfälle mit E-Scootern gegeben. Dabei wurden seit Freitagnachmittag insgesamt drei Menschen schwer verletzt.
Eine junge E-Scooterfahrerin kam ins Krankenhaus, nachdem sie mit einem Auto an einer Kreuzung in Sachsenhausen-Nord zusammengestoßen war. Laut Polizei war die Neunzehnjährige entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs gewesen, als sie von einem Autofahrer erfasst wurde.
Ebenfalls schwere Verletzungen zog sich ein 38 Jahre alter Mann zu, der mit einem E-Scooter in Frankfurt-Ostend auf einem Gehweg stürzte. Er habe die Kontrolle über das Gefährt verloren, teilte die Polizei mit. Wie lange der Mann dort lag, sei unklar. Ein Zeuge habe in der Nacht zum Samstag die Polizei alarmiert.
In Frankfurt-Nied verursachte laut Polizei ein E-Scooterfahrer einen Unfall, bei dem ein 76 Jahre alter Fahrradfahrer schwer verletzt wurde. Der E-Scooter habe das Rad auf einem Feldweg überholt und dabei vermutlich gestreift, teilte die Polizei mit. Der Senior stürzte. Der E-Scooterfahrer fuhr einfach weiter. (dpa)
Hanau: Wieder Vandalismus bei Brüder Grimm Festspielen
Die Stadt Hanau beklagt einen zweiten Einbruch innerhalb weniger Tage in die Lagerhalle der Brüder Grimm Festspiele. Die Täter hätten erneut Wände und Böden mit Farbe besprüht, Pyrotechnik gezündet und mit einem Gabelstapler Bühnen- und Kulissenelemente, Requisiten sowie Arbeitsmaterialien für den Bühnenbau beschädigt, teilte die Stadt mit.
„Ich hoffe, dass es der Polizei sehr schnell gelingt, diese Verbrecher dingfest zu machen“, sagte Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) laut Mitteilung. „Ich bin empört und fassungslos, dass es jetzt schon zum zweiten Mal so respektlos mit Kulturgut und der Arbeit vieler engagierter Menschen umgegangen wurde.“
Bei beiden Einbrüchen sei jeweils ein geschätzter Schaden von 7500 bis 10.000 Euro entstanden. Trotz der Vorfälle laufe der Spielbetrieb der Brüder Grimm Festspiele unverändert weiter. Die Polizei ermittelt. (dpa)
Gießen: Linke besetzen Uni-Haus
Gießen. Selbsterklärte Antifaschisten und andere Linke haben ein früher von der Justus-Liebig-Universität genutztes Haus besetzt. Das Gebäude an der Hein-Heckroth-Straße am Rande der Innenstadt steht seit geraumer Zeit leer. Eine Sprecherin der Hausbesetzer verkündete, die Immobilie sei nun ein Freiraum-Haus. Dies sei erst der Anfang. Dutzende Demonstranten bejubelten diese Ankündigung.
Die Sprecherin warf der Hochschule vor, sie lasse das Gebäude verkommen. Dabei könnte es sinnvoll genutzt werden, etwa als Wohnhaus für Flüchtlinge oder als Schutzraum für Frauen. Sie sagte auch, an der zentralen Einkaufsmeile Seltersweg stehe jedes zweite Schaufenster leer. Tatsächlich trifft dies aber auf weniger als ein Dutzend Ladenlokale an der 420 Meter langen Straße zu.
Frankfurt: Probebohrungen für die Multifunktionsarena
Probebohrungen auf dem Parkplatz P9 neben dem Waldstadion sollen wichtige Erkenntnisse liefern für den weiteren Fortgang der Planungen für die Multifunktionsarena, die im kommenden halben Jahrzehnt entstehen soll. Dies hat die Sportpark Stadion GmbH mitgeteilt, die die Planungen verantwortet. Die geotechnischen Baugrunduntersuchungen lieferten wichtige Grundlagen für die Planung des Projekts, die durch einen Generalplaner bereits von August an vorangetrieben werden soll. Dieser soll Ende Juli bekannt gegeben werden.
Zwölf schwere Rammsondierungen bis in eine Tiefe von rund zwölf Metern sollen beispielsweise die Grundwasserverhältnisse und die Bodendichte klären. Die Ergebnisse sind entscheidend für die weitere Tragwerksplanung und Gründungskonzeption des Bauvorhabens.
Vier Kleinrammbohrungen mit Rammkernsonde dienen der Entnahme von Bodenproben bis in eine Tiefe von rund drei Metern. Sie dienen weiterführenden Laboruntersuchungen. „Mit der Baugrunderkundung gehen wir einen wichtigen und planmäßigen Schritt in der Entwicklung der Arena P9. Die Ergebnisse liefern uns die technischen Grundlagen, die wir für die weitere Planung benötigen", sagt Moritz Schneider, Geschäftsführer der Sportpark Stadion Frankfurt am Main GmbH.
Im Januar 2025 hatte die Stadtverordnetenversammlung grundsätzlich den Weg geebnet für den Bau der Halle, die den Basketballern der Skyliners sowie dem Eishockeyteam der Löwen als Heimspielstätte dienen soll, aber auch mehr als 18.000 Zuschauern Platz bieten soll für Konzerte oder andere Events. Die Kosten wurden damals mit 256 Millionen Euro veranschlagt.
Autofahrer stirbt nach Zusammenstoß in Frankfurt
Frankfurt. Durch den Zusammenstoß mit einem Lastwagen ist ein Autofahrer in Frankfurt ums Leben gekommen. Der Unfall passierte am Donnerstagvormittag auf der Bundesstraße 521 beim Stadtteil Seckbach, wie die Polizei am Freitag berichtet hat. Der 55 Jahre alte Fahrer eines Personenwagens fuhr in Richtung Berken-Enkheim. Entgegen kam ein Lastwagen, der von einem 32 Jahre alten Fahrer gelenkt wurde. Aus unbekannter Ursache geriet der Personenwagen auf die Gegenfahrbahn. Der Lastwagenfahrer bremste stark und versuchte auszuweichen, konnte den Zusammenprall aber nicht verhindern. Der Fahrer des Personenwagens erlitt schwere Verletzungen, an denen er später im Krankenhaus starb. Der Fahrer des Lastwagens blieb unverletzt.
Stichverletzungen bei Streit am Frankfurter Hauptbahnhof
Frankfurt. Am Frankfurter Hauptbahnhof sind bei einer Auseinandersetzung mehrere Menschen verletzt worden. Diese hätten Schnitt- und Stichverletzungen erlitten, sagte eine Polizeisprecherin.
Die etwa um vier Uhr begonnene Auseinandersetzung hatte sich vor dem Hauptbahnhof sowie an den Gleisen im Untergeschoss abgespielt. Für die Spurensicherung wurden die Tatorte bis zum Vormittag abgesperrt. Weitere Informationen teilte die Polizei zunächst nicht mit.
Laut Auskunft der Deutschen Bahn hatte der Polizeieinsatz Auswirkungen auf die S-Bahn-Linien 1 und 5, seit 10.30 Uhr laufe der Verkehr wieder normal.
Vor etwa zwei Wochen hatte es nahe dem Hauptbahnhof bereits einen größeren Vorfall gegeben. Am 23. Juni hatte ein Polizist auf einen Mann geschossen, der ihn zuvor verletzt hatte.
Internet-Seite zeigt kühle Orte in Hessen
Das Tool basiert auf Satellitendaten, wie das Amt erläutert. Zu sehen ist etwa, dass sich Parks, Wasserflächen oder Viertel mit viel Grün weniger schnell erhitzen als dicht bebaute Gebiete oder Gewerbezonen mit viel Versiegelung und dunklen Oberflächen.
„Der Hitzeviewer lädt dazu ein, die eigene Umgebung neu zu entdecken“, sagt HLNUG-Präsident Thomas Schmid. „Er zeigt auf einfache Weise, welche Oberflächen sich an heißen Tagen unterschiedlich stark aufheizen.»
Ursprünglich war das Tool entwickelt worden, um Kommunen bei der Planung von Maßnahmen gegen Hitze zu unterstützen. Aber auch Bürger können mit Hilfe des Online-Angebots kühle Orte finden. In der Gesamtansicht kann man erkennen, dass das dicht besiedelte Rhein-Main-Gebiet wärmer ist als der Rest des Landes.
Schumann-Preis für Vasks
Mainz. Die Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur verleiht den diesjährigen Robert-Schumann-Preis für Dichtung und Musik an den lettischen Komponisten Pēteris Vasks. Er gehöre, so die Jury, zu den bedeutendsten Stimmen der zeitgenössischen Musik Europas. „Mit einer unverwechselbaren Klangsprache verbindet er Einfachheit mit emotionaler Tiefe und schafft Musik, die zugleich berührt und zum Innehalten einlädt.“ Vasks, 1946 in Aizpute in Lettland geboren, hat zahlreiche vielgespielte Werke auch geistlicher Musik geschaffen, unter anderem das 1997 von Gidon Kremer uraufgeführte 1. Violinkonzert „Fernes Licht“. Der mit 15.000 Euro dotierte Robert-Schumann-Preis, den die Strecker-Stiftung finanziert, würdigt alle zwei Jahre die besondere Verbindung von Dichtung und Musik, unter anderem haben ihn Wolfgang Rihm, Olga Neuwirth und Adriana Hölzky erhalten. Er wird am 11. November verliehen.
Inobhutnahme: Vater in Offenbach greift Polizei an
Offenbach. In Offenbach hat ein Vater nach der Inobhutnahme seiner Kinder Polizeibeamte angegriffen. Sie hatten am Donnerstagnachmittag das Jugendamt der Stadt Offenbach zur Inobhutnahme zweier Kinder begleitet. Hintergrund war der Verdacht einer akuten Kindeswohlgefährdung, wie das Polizeipräsidium Osthessen mitteilte.
Nach der Inobhutnahme soll der Vater vor dem Wohnhaus die eingesetzten Beamten körperlich angegangen sein. Unter anderem soll er einem Beamten in den Finger gebissen haben. Der Achtundfünfzigjährige habe dabei auch „nach deren Einsatzmitteln gegriffen und erheblichen Widerstand geleistet“. Die Beamten setzten den Angaben zufolge ein Reizstoffsprühgerät ein und nahmen den Mann vorläufig fest.
Fünf Polizeibeamte zogen sich leichte Verletzungen zu, teilweise auch durch den eingesetzten Reizstoff, wie es weiter hieß. Ein Beamter musste demnach ins Krankenhaus. Er habe seinen Dienst aufgrund einer Armverletzung nicht mehr fortsetzen können.
Der Vater musste laut Polizeiangaben ebenfalls ärztlich versorgt werden. Gegen ihn wird unter anderem wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt. Auch gegen seine Ehefrau wird ermittelt - wegen des Verdachts der versuchten Gefangenenbefreiung. Sie habe offenbar beabsichtigt, die vorläufige Festnahme zu verhindern, berichtete die Polizei. (dpa)
Kloster Eberbach öffnet Weinkeller für Besucher
Eltville. Wer der Sommerhitze entkommen will, kann in einem geschichtsträchtigen kühlen Keller durchatmen: Besucher des Klosters Eberbach können sich ab sofort im historischen Weinkeller abkühlen. Die Temperatur liege dort konstant um die 20 Grad, teilte das Kloster mit. Vom heutigen Freitag an darf der sogenannte Hospitalkeller während des regulären Klosterrundgangs besichtigt werden.
Befüllt sind die riesigen Holzfässer in dem rußgeschwärzten Gewölbe allerdings nicht mehr. Die dreischiffige Halle wurde vor mehr als 800 Jahren zunächst als Kranken- und Sterbehaus der Mönche gebaut, bevor sie ab dem frühen 17. Jahrhundert zum Weinkeller wurde. (dpa)
Trockene Hitze am Wochenende über Hessen
Offenbach. Am Freitag und am Wochenende steigen die Temperaturen in Hessen wieder. Samstag und Sonntag wird es deutlich über 30 Grad werden, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet. Regen und Gewitter gibt es der Vorhersage zufolge voraussichtlich nicht.
Der Freitag wird laut DWD sonnig, nur im Norden kann es am Morgen Wolken geben. Dort werden tagsüber bis zu 28 Grad erwartet, im Süden bis zu 33 Grad.
Am Samstag soll es noch wärmer werden, im südlichen Teil Hessens mit bis zu 35 Grad, wie der DWD schreibt. Auch im Bergland kann es bis zu 27 Grad warm werden. In der Nacht zum Sonntag kühlt es demnach etwas ab auf 13 bis 19 Grad, Regen oder Gewitter werden nicht erwartet. Die Temperaturen am Sonntag bleiben so hoch wie am Samstag.
Erste Hitzegewitter gibt es laut DWD erst am Montagnachmittag wieder. (dpa)
Autofahrer stirbt nahe Einhausen auf A67
Einhausen. Ein Autofahrer ist in der Nacht in Südhessen mit seinem Wagen gegen einen parkenden Sattelzug geprallt und tödlich verletzt worden. Der 56-Jährige war auf der Autobahn 67 bei Einhausen unterwegs gewesen, als an seinem Auto offenbar ein Reifen platzte, wie die Polizei mitteilte. Der Wagen geriet ins Schleudern und stieß an einer Parkplatzeinfahrt mit so viel Wucht gegen den Sattelzug, dass dieser auf einen weiteren parkenden Laster aufgeschoben wurde. Dabei wurde der Mann in seinem Auto eingeklemmt. Er starb noch an der Unfallstelle.
Beide Lastwagenfahrer schliefen zum Unfallzeitpunkt gerade in ihren Führerhäusern, blieben laut Polizei aber glücklicherweise unverletzt. Ermittlungen sollen jetzt klären, wie genau der Unfall abgelaufen ist. Die A67 war vorübergehend gesperrt, ist inzwischen aber wieder frei. (dpa)
Experten warnen über Gefahr durch Munition bei Niedrigwasser
Darmstadt. Wer bei den derzeit niedrigen Wasserständen Munition in den Flüssen und Seen findet, sollte vorsichtig sein – es könnte sich um gefährliche Hinterlassenschaften aus dem Zweiten Weltkrieg handeln. „Durch den jahrzehntelangen Einfluss der Witterung auf die Munition ist sie unberechenbar“, sagte der Leiter des Kampfmittelräumdienstes des Landes Hessen, Alexander Majunke.
Verdächtige Gegenstände sollten niemals bewegt, berührt oder aufgehoben werden. Im Zweifelsfall solle der Kampfmittelräumdienst über den Polizei-Notruf „110“ oder die Ordnungsbehörde der jeweiligen Kommune informiert werden. Munition war bei Kriegsende auch in Gewässern entsorgt worden.
Frankfurt: Brand in Mehrfamilienhaus beschäftigt Feuerwehr auch am Folgetag
Der Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus im Frankfurter Stadtteil Schwanheim beschäftigt die Feuerwehr auch knapp 24 Stunden später. Unter der verschmolzenen Dachhaut befänden sich noch immer Glutnester, teilte die Polizei am Donnerstagnachmittag mit. Um diese offenzulegen, würde nun mit einem Bagger ein Teil der Dachkonstruktion entfernt.
Am Mittwochnachmittag sei an der Geisenheimer Straße zunächst eine Wohnung in Brand geraten. Laut Feuerwehr griff das Feuer bei ihrem Eintreffen bereits auf das Dach über. Am Abend meldete sie, dass das Feuer unter Kontrolle ist. "Die Nachlöscharbeiten werden noch längere Zeit andauern." (mthe.)
Batschkapp in Frankfurt mit neuer Leitung
Frankfurt. Nach dem plötzlichen Tod ihres langjährigen Chefs Ralf Scheffler hat die Batschkapp nun eine neue Leitung. Wie der Verein Frankfurter Kulturzentrum als Träger des legendären Musiklokals mitteilt, hat Schefflers Witwe Doris Sommer zum 1. Juli die Geschäftsführung von Batschkapp und deren Innenstadt-Dependance Nachtleben übernommen. Sie wolle das Lebenswerk ihres Mannes in seinem Sinne fortsetzen, wird Sommer zitiert. Das bisherige Team der beiden Konzertstätten bleibe bestehen, heißt es weiter. Unterstützung erhält Sommer von dem Unternehmer Florian Joeckel, der den Vorsitz des Frankfurter Kulturzentrums übernommen hat und die Batschkapp verstärkt nach außen repräsentieren soll. (cfr.)
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