Rosenfreibad Harpstedt: 66.000 Besucher nach Sanierung

Stand: 24.09.2026, 19:00 Uhr

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Trotz erwarteter Temperaturen von bis zu 36 Grad, schließt das Rosenfreibad an diesem Freitag schon um 14.30 Uhr.

Die Bilanz zur ersten Saison nach der Sanierung des Rosenfreibads fällt positiv aus. © twa

Die erste Saison nach der Sanierung ist geschafft: Das Rosenfreibad Harpstedt zählt rund 66.000 Besucher. Doch schon jetzt stehen die nächsten Pläne an.

Harpstedt – Die erste Freibadsaison nach der umfangreichen Sanierung des Rosenfreibads ist beendet – und die Bilanz fällt aus Sicht der Samtgemeinde Harpstedt erfreulich aus. Rund 66.000 Besucher wurden in diesem Jahr gezählt. Das sind etwa 10.000 mehr als 2024. „Da dieser Sommer nicht überragend war, kann man auf jeden Fall mit der Besucherzahl zufrieden sein“, sagt Samtgemeindebürgermeister Yves Nagel auf Nachfrage der Mediengruppe Kreiszeitung.

Ganz unmittelbar miteinander vergleichen lassen sich die einzelnen Jahre allerdings nicht. Das Wetter habe einen erheblichen Einfluss auf die Besucherströme. Dass die Zahl trotz der in diesem Jahr erhöhten Eintrittspreise deutlich gestiegen ist, wertet die Samtgemeinde dennoch als positives Signal. Beschwerden über die neue Preisgestaltung habe es vergleichsweise wenige gegeben. Bei der Festlegung des Eintritts sei insbesondere darauf geachtet worden, die Belastung für Familien nur moderat zu erhöhen, erklärt Nagel.

Sprungturm erfreute sich großer Beliebtheit

Ein Grund für die gestiegenen Besucherzahlen könnte die Rückkehr des Sprungturms sein. Dieser war in den vergangenen Jahren wegen technischer Mängel gesperrt und stand in dieser Saison wieder zur Verfügung. Gerade bei Kindern und Jugendlichen habe der neue Sprungturm für einen zusätzlichen Anreiz gesorgt, so Nagel.

Auch die neuen baulichen und technischen Einrichtungen haben sich nach Angaben der Samtgemeinde im ersten Praxistest bewährt. Das neue Aufsichtsgebäude füge sich gut in das Ambiente des Rosenfreibads ein. Für das Badpersonal sei vor allem die zentrale Lage ein großer Vorteil, da von dort aus das gesamte Gelände gut überblickt werden könne. Trotz der großflächigen Glasfront heize sich das Gebäude zudem kaum auf, was die Arbeitsbedingungen verbessere.

Ganz ohne Nachjustierungen verlief die erste Saison allerdings nicht. Zu Beginn gab es Probleme bei der vollständigen Nutzung der Abwärme des Blockheizkraftwerks. Inzwischen sei dafür eine Lösung gefunden worden. Ansonsten habe es keine wesentlichen Einschränkungen im Betriebsablauf des neuen Technikkellers gegeben.

Für Nagel steht nach der ersten Saison fest, dass die Sanierung nicht nur richtig, sondern notwendig war. Die alte Schwimmbadtechnik sei zunehmend anfällig geworden. „Es gab jedes Jahr zu Saisonbeginn ein leichtes Bangen, ob die Pumpen auch funktionieren“, sagt der Samtgemeindebürgermeister. Diese Unsicherheit soll künftig der Vergangenheit angehören.

Ganz abgeschlossen ist die Entwicklung des Rosenfreibads damit allerdings nicht. Als nächste größere Aufgabe zeichne sich die Sanierung der zunehmend reparaturanfälligen Beckenköpfe ab – also jener Bereiche, an denen das Wasser in die Überlaufrinnen fließt. Dabei könnten auch die Laufwege angepasst und möglichst niveaugleich mit den Überlaufrinnen gestaltet werden. Darüber hinaus könnten nach Einschätzung der Samtgemeinde auch der Eingangsbereich und die Terrasse eine „Aufhübschung“ vertragen. Entscheidungen darüber muss allerdings der neu gewählte Samtgemeinderat treffen.