Ukraine-Krieg: Russisches Flugzeug in Nato-Luftraum eingedrungen?

Wichtige Updates

Moskau setzt Angriffe am Tag fort – Todesopfer und Verletzte

Klitschko: 15 Tote nach russischen Angriffen auf Kiew

Bukarest: Rumänischer Kampfjet zerstört mit Sprengstoff beladene Marine-Drohne

Klitschko: 15 Tote nach russischen Angriffen auf Kiew

Maria Kurth

Krim: Zwei Tote bei ukrainischem Angriff

Bei einem ukrainischen Angriff sind auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim nach Angaben der Besatzungsbehörden zwei Menschen getötet worden. Weitere drei seien bei der Attacke im Umland der Stadt Simferopol verletzt worden, teilte der von Moskau eingesetzte Statthalter Sergej Aksjonow bei Telegram mit. Andernorts gebe es einen weiteren Verletzten. Details nannte Aksjonow nicht.

Maria Kurth

Selenskyj: Brauchen Raketen für Patriot-Systeme

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach massiven russischen Luftangriffen erneut auf den Mangel an Flugabwehrraketen hingewiesen und an die Partner seines Landes appelliert. "Es sind Raketen für Patriots nötig, das können nur unsere Partner bereitstellen", sagte er in einer abendlichen Videoansprache. Es gehe nicht um Geschenke, sondern um die Bereitschaft der Ukraine, Waffen zu kaufen.

Russland hatte vor allem Kiew und das Umland der Hauptstadt in der Nacht erneut massiv angegriffen. Selenskyj sprach von 16 Toten und fast 50 Verletzten. Mehr als 200 Objekte, davon 86 Gebäude, seien beschädigt worden.

Moskau setzte ihm zufolge dabei viele ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen ein. Er sprach von einer deutlich schlechteren Abfangquote bei ballistischen Raketen als bei Marschflugkörpern. Ballistische Raketen sind aufgrund ihrer Geschwindigkeit schwieriger abzuwehren. Als wirksames Mittel dagegen gelten moderne Patriot-Flugabwehrsysteme - der Ukraine mangelt es jedoch an Raketen dafür. Auf die russischen Angriffe werde die Ukraine "absolut gerecht und weitreichend" reagieren, kündigte Selenskyj an.

Maria Kurth

Russisches Flugzeug könnte Nato-Luftraum in Finnland verletzt haben

Ein russisches Flugzeug steht im Verdacht, über der Ostsee Finnlands Luftraum verletzt zu haben. Nach Angaben des finnischen Verteidigungsministeriums spielte sich der Vorfall am Donnerstagnachmittag über dem westlichen Teil des Finnischen Meerbusens ab. "Jeder Verdacht auf eine territoriale Verletzung wird ernst genommen", sagte Verteidigungsminister Antti Häkkänen laut einer Mitteilung. "Die Ermittlungen laufen."

Die Grenzschutzbehörde untersuche den Vorfall. Angaben dazu, um was für ein Flugzeug es sich gehandelt haben könnte, gab es zunächst nicht.

Erst im Mai stand ein russischer Militärflieger im Verdacht, im Finnischen Meerbusen Finnlands Luftraum verletzt zu haben. Dieser soll vor der Halbinsel Porkkala zwischen Finnland und Estland einem Gewitter ausgewichen sein. Der Nato-Staat Finnland teilt eine mehr als 1.300 Kilometer lange Grenze mit Russland.

Vivien Valentiner

Vivien Valentiner

Russische Behörden erlassen Haftbefehl gegen „FAZ“-Journalisten Martens

In Russland ist ein Haftbefehl gegen den Balkankorrespondenten der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, Michael Martens, erlassen worden. Der Journalist werde „gemäß einem Artikel des Strafgesetzbuchs gesucht“, hieß es am Donnerstag auf der Website des russischen Innenministeriums. Laut einer von der russischen Nachrichtenagentur Tass befragten Quelle wird Martens „Anstiftung zum Hass“ vorgeworfen.

Martens hatte am 8. August bei einer Pressekonferenz des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und des serbischen Staatschefs Alexander Vucic in Belgrad gefragt, was die Europäer tun könnten, um der Ukraine zu helfen, „mehr Russen zu töten“, bevor er hinzufügte: „russische Soldaten, natürlich“.

Die Frage löste eine Kontroverse insbesondere in Russland und Serbien aus. Die „FAZ“ teilte später mit, die Frage sei „missverständlich formuliert“ gewesen. Es sei nicht die redaktionelle Linie der Zeitung, „dass möglichst viele russischen Soldaten getötet werden sollen“.

Vivien Valentiner

Vivien Valentiner

Bericht: Mehr als 80 ukrainische Soldaten in Sachsen-Anhalt desertiert

Mehr als 80 ukrainische Soldaten, die in Deutschland für den Krieg in der Ukraine ausgebildet werden, sind seit 2022 allein in Sachsen-Anhalt von ihrem Übungsgelände geflohen. Das zeigen aktuelle Recherchen der Wochenzeitung „Die Zeit“. Deutschlandweit sollen es demnach mehrere Hundert Fälle sein. Die Männer gelten nach ukrainischem Recht als Deserteure. Ihnen drohen zu Hause bis zu zwölf Jahre Haft.

Viele Deserteure haben sich in der Ukraine nicht freiwillig zur Armee gemeldet, sie wurden zwangsrekrutiert. Als sie zur Ausbildung auf dem Truppenübungsplatz Altengrabow in Sachsen-Anhalt entsandt wurden, nutzten sie dem Bericht zufolge die Gelegenheit zur Flucht.

Anders als Ukrainer, die nach Deutschland fliehen, fallen ukrainische Soldaten in Deutschland nicht unter Paragraf 24 des deutschen Aufenthaltsgesetzes. Das sieht Schutz vor, wenn jemand aus der „Ukraine vertrieben“ wurde. Das gilt jedoch nicht für Soldaten, die von ihrer Regierung nach Deutschland entsandt wurden.

Seit der russischen Vollinvasion im Februar 2022 haben rund 29.000 ukrainische Soldaten eine mehrwöchige Ausbildung in Deutschland durchlaufen. Anfangs kamen hochmotivierte, erfahrene Soldaten an, die auf den unterschiedlichen Übungsplätzen in Deutschland den Umgang mit Haubitzen und Panzern lernten. Nun, da die Ukraine Schwierigkeiten hat, Freiwillige für den Kampf gegen Russland zu finden, werden zunehmend unerfahrene und kampfunwillige Männer eingezogen.

Vivien Valentiner

Vivien Valentiner

Moskau setzt Angriffe am Tag fort – Todesopfer und Verletzte

Nach massiven Angriffen Russlands auf die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht ist bei einer neuen Attacke am Tag mindestens ein weiterer Mensch getötet worden.

Drohnentrümmer seien auf ein Geschäftszentrum gestürzt, schrieb Bürgermeister Vitali Klitschko bei Telegram. Ein Toter und zwei Verletzte seien gefunden worden, Rettungskräfte setzten die Suche in dem Gebäude fort. Klitschko sprach von einem gezielten Angriff auf die kritische Infrastruktur. In zwei Stadtteilen könne es zu Unterbrechungen der Warmwasserversorgung kommen.

Auch Kramatorsk in der Ostukraine wurde nach Behördenangaben tagsüber angegriffen. Dabei seien elf Menschen verletzt worden, teilte der Militärverwalter des Gebietes Donezk, Wadym Filaschkin, bei Telegram mit. Erst in der vergangenen Nacht waren Klitschko zufolge allein in Kiew 15 Menschen durch massive russische Angriffe ums Leben gekommen. Die Angriffe seien ein „weiteres tragisches Beispiel für die alarmierende Zunahme von Angriffen auf bewohnte Gebiete", sagte der Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres in New York.

Philipp Luther

Philipp Luther

EU erwartet keine Engpässe bei der Gasversorung für den Winter

Die EU erwartet für die kommende Heiz-Saison keine Engpässe bei der Gasversorgung. Es gebe derzeit „keinerlei Risiko für die Versorgungssicherheit“, sagte eine Sprecherin der EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel. „Wir liegen sehr gut im Plan, um die Gasversorgung für den Winter zu sichern“, fügte sie hinzu.

Das Tempo beim Füllen der Gasspeicher sei „etwas langsamer“ als in den vergangenen Jahren, räumte die Sprecherin ein. Derzeit seien die Speicher in der EU zu beinahe 62 Prozent gefüllt. In Deutschland wird derzeit über die geringen Füllstände der Gasspeicher diskutiert. Die deutschen Speicher sind derzeit nur zu gut 50 Prozent gefüllt. Grund sind die seit Monaten hohen Preise am Weltmarkt infolge des Iran-Krieges. 

Vivien Valentiner

Vivien Valentiner

Klitschko: 15 Tote nach russischen Angriffen auf Kiew

Bei massiven russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko mindestens 15 Menschen getötet worden. Klitschko nannte am Morgen und Vormittag nach den nächtlichen Attacken mehrfach eine höhere Zahl der Toten. Die Beseitigung der Folgen dauere an, sagte er. Der Zivilschutz sprach von 34 Verletzten. Im Gebiet Kiew meldeten die Behörden nach den Angriffen einen Toten und sieben Verletzte.

Russland setzte bei den Luftschlägen zuletzt verstärkt ballistische Raketen ein – in dem Wissen, dass die Ukraine täglich einen Mangel an Flugabwehrraketen beklagt. Das Verteidigungsministerium in Moskau bestätigte den Angriff. In Kiew seien Rüstungsbetriebe und Lager für Munition und Drohnen getroffen worden.

Nach Behördenangaben kam es zu mehreren Bränden und Stromausfällen. Auch Wohnhäuser, darunter ein Hochhaus, ein Kinderkrankenhaus und eine Schule seien getroffen worden, teilten die Behörden mit. Die Menschen suchten Schutz in der U-Bahn.

„Der morgige Tag, der 21. August, wird in Kiew zum Tag der Trauer erklärt. Zum Gedenken an die Opfer des massiven Angriffs des Feindes auf die Hauptstadt“, teilte Bürgermeister Klitschko bei Telegram mit. An diesem Tag sollen die Flaggen an allen kommunalen Gebäuden der Stadt auf Halbmast gesetzt werden. Außerdem empfahl Klitschko, in der Hauptstadt mit den Flaggen an staatlichen und privaten Gebäuden ebenso zu verfahren.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einem massiven kombinierten Angriff mit verschiedenen Raketentypen, Marschflugkörpern und Drohnen. Die Russen hätten sich lange darauf vorbereitet, um «die zivile Infrastruktur so stark wie möglich zu beschädigen». Es gebe auch Zerstörungen in den Regionen Odessa und Tschernihiw.

„Leider gibt es, während Moskau in Raketenwaffen und Eskalation investiert, nicht immer die notwendige Reaktion der Welt auf solche Angriffe“, teilte der Präsident bei Telegram mit. „Und solange die Ukraine nicht über ausreichende Raketenabwehr verfügt, wird Russland nicht ernsthaft über Frieden nachdenken.“ Die Ukraine arbeite zwar an einer eigenen Raketenabwehr, dennoch brauche das Land die Abfangraketen vom Typ Patriot.

Jonas Stein

Jonas Stein

Von der Leyen spricht nach Drohnenvorfall in Rumänien von „Drohkampagne“

Nach dem jüngsten Drohnenvorfall in Rumänien hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine „eskalierende Drohkampagne“ gegen die Mitgliedstaaten angeprangert. Die „hybride Kriegsführung“ verunsichere die Bürgerinnen und Bürger der EU und ziele darauf ab, „unsere Union zu spalten“, schrieb von der Leyen am Donnerstag in Onlinediensten. Wen sie für den Vorfall verantwortlich macht, erläuterte sie dabei nicht. 

Jonas Stein

Jonas Stein

IAEA: AKW Saporischschja erneut ohne externe Stromversorgung

Das von Russland besetzte ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja ist nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) erneut ohne externe Stromversorgung. Eine 330-Kilovolt-Leitung sei vermutlich am nördlichen Ufer des Dnipro beschädigt worden, teilte die IAEA auf der Plattform X mit. Ein Versuch, die Leitung wieder zuzuschalten, sei erfolglos geblieben. Wegen anhaltender militärischer Aktivitäten konnten Techniker die Ursache laut IAEA zunächst nicht feststellen. 

Automatisch gestartete Dieselgeneratoren versorgten die wichtigen Sicherheitssysteme des Kraftwerks. Das IAEA-Team in dem Kraftwerk setze seine Lagebeurteilung fort, hieß es. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi warnte vor der „äußerst prekären Lage“ für die nukleare Sicherheit und rief die Kriegsparteien erneut zu größtmöglicher Zurückhaltung sowie zum Schutz der externen Stromversorgung auf.

Jonas Stein

Jonas Stein

Bukarest: Rumänischer Kampfjet zerstört mit Sprengstoff beladene Marine-Drohne

Ein rumänisches Kampfflugzeug vom Typ F-16 hat nach Angaben der Regierung in Bukarest am Donnerstag eine mit Sprengstoff beladene Marine-Drohne zerstört. Die Drohne sei mehrere hundert Meter vom Gasfeld Neptun Deep im Schwarzen Meer entfernt getroffen worden, teilte Verteidigungsminister Radu Miratu im Onlinedienst Facebook mit. Sie sei „mit Sprengstoff beladen“ gewesen und stamme nicht aus der Ukraine.

Der rumänische Präsident Nicusor Dan machte Russland verantwortlich und verurteilte im Onlinedienst X die „Eskalation solcher verantwortungslosen Zwischenfälle durch die Russische Föderation aufs Schärfste“. Der Einsatz des rumänischen Kampffliegers sei ein „Rennen gegen die Zeit“ gewesen, um das Leben der Arbeiter auf der Offshore-Plattform zu schützen, fügte er hinzu. Nach Angaben der Regierung in Bukarest arbeiten derzeit hunderte Menschen auf dem Gasfeld, dessen Inbetriebnahme für 2027 vorgesehen ist.

In den vergangenen Monaten hatte es wiederholt Drohnenvorfälle in osteuropäischen Nato-Ländern gegeben. Rumänien registrierte seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor fast viereinhalb Jahren mehrfach Drohnenüberflüge und auch Abstürze auf seinem Staatsgebiet. Auch Polen und die baltischen Staaten melden regelmäßig ähnliche Vorfälle. Zuletzt hatte außerdem der Fund einer Sprengstoff-Drohne am Leipziger Flughafen Besorgnis ausgelöst. 

Jonas Stein

Jonas Stein

Tusk sieht Polens Ostgrenze sicherer denn je

Polen ist an seiner Ostgrenze nach den Worten von Regierungschef Donald Tusk „sicherer als je zuvor“. In Krakau sagte der liberalkonservative Politiker, das Land bemühe sich zudem, seine Kapazitäten bei der Luftverteidigung zu erhöhen, meldete die polnische Nachrichtenagentur PAP. 

Eine Schlüsselrolle spiele dabei das Programm „Östliches Schild“, das durch den Ausbau von Befestigungen an der Grenze Polens zu Russland und Belarus die Sicherheit des Landes erhöhen soll, sagte Tusk. Dazu gehören Panzersperren und Betonhindernisse, aber auch Überwachungs- und Drohnenabwehrsysteme. Die Europäische Union beteiligt sich über ihr Verteidigungsprogramm „SAFE“ an der Finanzierung des Projekts. Auch Pioniere der Bundeswehr unterstützen das NATO-Partnerland bei dem Programm.

„Der Aufbau des Östlichen Schildes wird nie abgeschlossen sein, denn ein sehr wichtiger Bestandteil ist die ständige Modernisierung der Luftverteidigung“, sagte Tusk. „Wir stehen erst am Anfang dieses Weges.“

Oskar Schulz

Klitschko: 15 Tote nach russischen Angriffen auf Kiew

Bei massiven russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko mindestens 15 Menschen getötet worden. Klitschko nannte am Morgen nach den nächtlichen Attacken mehrfach eine höhere Zahl der Toten. Die Beseitigung der Folgen dauere an, sagte er. Der Zivilschutz sprach von 34 Verletzten. Im Gebiet Kiew meldeten die Behörden nach den Angriffen einen Toten und sieben Verletzte.

Russland setzte bei den Luftschlägen zuletzt verstärkt ballistische Raketen ein – in dem Wissen, dass die Ukraine täglich einen Mangel an Flugabwehrraketen beklagt. Das Verteidigungsministerium in Moskau bestätigte den Angriff. In Kiew seien Rüstungsbetriebe und Lager für Munition und Drohnen getroffen worden.

Nach Behördenangaben kam es zu mehreren Bränden und Stromausfällen. Auch Wohnhäuser, darunter ein Hochhaus, ein Kinderkrankenhaus und eine Schule, seien getroffen worden, teilten die Behörden mit. 

Oskar Schulz

Korruptionsvorwürfe: Ukraine geht gegen Bankenvertreter vor

Vor dem Hintergrund neuer Ermittlungen der ukrainischen Anti-Korruptionsbehörden will die Regierung in Kiew den Aufsichtsratsvorsitzenden und den Vorstandschef einer staatlichen Bank von ihren Aufgaben entbinden. Das teilte Ministerpräsident Serhij Korezkyj am Abend bei Telegram mit. Die von den Anti-Korruptionsbehörden veröffentlichten Fakten bräuchten eine angemessene Bewertung und dürften nicht ohne Reaktion bleiben, erklärte er.

Die Anti-Korruptionsbehörden des Landes hatten zuletzt Durchsuchungen bei Verdächtigen durchgeführt und am Mittwochmorgen über eine «Spezialoperation» informiert. Bei den Vorwürfen der Ermittler geht es um Geldwäsche in Millionenhöhe.

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