Pfifferlinge und Heidelbeeren im Salat? Diese Kombination musst du probieren

Weil ich bei uns zuhause die Einzige bin, die gern Pilze isst, mach ich meinen Salat mit Pfifferlingen nur für mich. Dann aber gleich eine Portion mehr, für den nächsten Tag. Denn die warm-kalte Kombi aus Pfifferlingen und Heidelbeeren schmeckt mir einfach zu gut. Mein Rezept mit allen Tipps für die gebratenen Pfifferlinge kommt jetzt.

Grüner Salat mit Pfifferlingen und Heidelbeeren in einer Schüssel

Rezept

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Mein Salat mit Pfifferlingen mach ich als einziger Pilz-Fan zuhause nur für mich – die Kombi aus Pfifferlingen und Heidelbeeren ist so gut, die musst du probieren!

Zubereitung: 20 Minuten

Gesamtzeit: 20 Minuten

Portionen 4 Portionen

Für den Salat:

  • ▢ 250 g Blattsalat - gemischt (z.B. Romamasalat und Babyspinat)
  • ▢ 400 g Pfifferlinge
  • ▢ 100 g Heidelbeeren
  • ▢ 2 Knoblauchzehen
  • ▢ 2 EL Butter

Für das Dressing:

  • ▢ 3 EL Olivenöl
  • ▢ 2 EL Weißweinessig
  • ▢ 1 TL Senf
  • ▢ 1 TL Honig
  • ▢ Salz und Pfeffer

Auf die Einkaufsliste

  • Salat waschen. Pfifferlinge putzen und je nach Größe halbieren. Heidelbeeren waschen. Knoblauch klein hacken.

    250 g Blattsalat, 400 g Pfifferlinge, 100 g Heidelbeeren, 2 Knoblauchzehen

    Zutaten für Salat mit Pfifferlingen auf Arbeitsfläche: Frische Pfifferlinge, grüner Salat, Heidelbeeren

  • Butter in einer Pfanne erhitzen und die Pfifferlinge bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten knusprig anbraten. Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

    2 EL Butter, Salz und Pfeffer

    Pffferlinge werden in Pfanne gebraten und gewendet

  • Alle Zutaten für das Dressing verrühren.

    3 EL Olivenöl, 2 EL Weißweinessig, 1 TL Senf, 1 TL Honig

  • Salat und Heidelbeeren auf Tellern verteilen, dann mit Dressing beträufeln und die noch warmen Pfifferlinge obendrauf geben.

    Grüner Salat mit Pfifferlingen und Heidelbeeren in einer Schüssel

  • Mein Tipp: Warme Pfifferlinge auf den kaltem Salat geben. Wer mag, kann noch Feta, frische Petersilie oder eine Handvoll Walnüsse zugeben.

Steffi Guten Appetit!

1-2 Tage im Kühlschrank Nicht TK-geeignet

Du möchtest das Beste aus dem Rezept rausholen?
Dann entdecke ab hier weitere wertvolle Tipps zum Rezept und seinen Zutaten.

Pfifferlinge waschen – ja oder nein? So mache ich es

Diese Frage habe ich mir schon oft genug gestellt und beides ausprobiert. Meine Antwort ist klar: lieber nicht waschen.

Der Grund ist einfach: Pfifferlinge saugen sich beim Waschen mit Wasser voll. In der Pfanne kochen sie dann statt zu rösten. Dabei werden sie matschig statt knusprig. Und genau das will ich vermeiden.

Was ich stattdessen mache:

  • Ich bürste sie mit einem weichen Pinsel oder Küchenpapier trocken und gründlich ab, um den Sand zu entfernen – besonders aus den Rillen.
  • Nur, wenn meine Pfifferlinge sehr sandig sind, brause ich sie ganz kurz unter kaltem Wasser ab und tupfe sie sofort gründlich trocken – wirklich nur kurz und dann gut trocknen, damit sie danach auch richtig braten!
Zutaten für Salat mit Pfifferlingen auf Arbeitsfläche: Frische Pfifferlinge, grüner Salat, Heidelbeeren
Grüner Salat mit Pfifferlingen und Heidelbeeren in einer Schüssel

Pfifferlinge richtig anbraten – so werden sie knusprig statt matschig

Beim Anbraten entscheidet sich, ob der Salat mit Pfifferlingen wirklich gut wird. Ich hab gelernt, dass drei Dinge wirklich den Unterschied machen:

  1. Pfanne heiß werden lassen: Die Pfanne muss heiß sein und die Butter schmelzen, bevor die Pfifferlinge reinkommen. Dann auf mittlere Stufe reduzieren, damit die Butter nicht verbrennt. Nur so bekommen sie die goldbraune Farbe und die Röstaromen, die diesen Salat ausmachen.
  2. Nicht zu viele auf einmal: Wenn zu viele Pfifferlinge gleichzeitig in der Pfanne sind, sinkt die Temperatur – sie dampfen und kochen, statt zu rösten. Darum brate sie lieber in zwei Portionen oder einer großen Pfanne.
  3. Knoblauch erst zum Schluss: Den Knoblauch geb ich immer erst ganz am Ende dazu. Bei zu hoher Hitze wird er schnell bitter.

So brate ich die Pilze übrigens auch immer für mein Pilzrisotto und die herbstliche Kürbis-Pilz-Pfanne – die könnten dir auch beide gut schmecken.

Warm auf kalt – so stelle ich den Pfifferling-Salat zusammen

Wenn die Pfifferlinge fertig gebraten sind, muss es schnell gehen: Ich verteile den gewaschenen Blattsalat und die Heidelbeeren auf Tellern, beträufle alles mit dem Dressing und geb die Pfifferlinge warm obendrauf. Der Kontrast macht diesen Salat zu einem meiner liebsten Salate im Spätsommer und Herbst.

Steffis Tipp

Feta oder eine Handvoll Walnüsse passen hervorragend dazu. Ich nehm beides gern, wenn ich den Salat als Hauptspeise essen will – so ist er noch sättigender.

Grüner Salat mit Pfifferlingen und Heidelbeeren in einer Schüssel

Salat mit Pfifferlingen vorbereiten und aufbewahren – so mach ich das

Wenn ich diesen Pfifferling-Salat mache, mach ich gleich eine Portion mehr. Für den nächsten Tag, ohne nochmal kochen zu müssen. Was ich dabei beachte:

  • Alles getrennt aufbewahren: Dressing, Pfifferlinge und Salatzutaten kommen getrennt in den Kühlschrank. So bleibt alles frisch und der Salat wird nicht matschig. Im Kühlschrank halten sich alle Komponenten 1–2 Tage.
  • Pilze kurz aufwärmen: Vor dem Essen kannst du die gebratenen Pfifferlinge nochmal kurz in der Pfanne anschwitzen. So werden sie wieder schön warm und knusprig. Das ist kein Muss, schmeckt mir aber am besten.
  • Salat erst kurz vor dem Essen zusammenstellen: Das Dressing kommt immer erst ganz am Ende drüber, damit der Salat knackig bleibt und die Pilze nicht durchweichen.

Übrigens: Du kannst den Salat auch im Glas aufbewahren und mitnehmen. Dazu hab ich hier noch mehr Tipps und meine Top 3 Salate im Glas für dich.

Salat mit Pfifferlingen variieren – mit Granatapfel, Birne und Walnüssen

Was ich an diesem Salat so mag: Er lässt sich der Saison ganz einfach anpassen. Zum Start der Pfifferling-Saison im Sommer nehm ich am liebsten Heidelbeeren. Klingt ungewöhnlich, passt aber prima zusammen!

Später im Herbst greife ich dann gern zu:

  • Granatapfelkernen – knackig, fruchtig und ein echter Hingucker auf dem Teller.
  • Birne – in dünne Scheiben geschnitten, super lecker im Herbst.
  • Feta & Walnüssen – wenn ich den Salat sättigender machen will.
  • Speck – extra deftig, wenn es nicht vegetarisch bleiben muss.
  • Champignons – mein Ersatz, wenn ich keine Pfifferlinge bekomme. Der Geschmack ist ein anderer, aber der Salat schmeckt trotzdem richtig gut. Und weil ich sie so liebe, findest du hier auch noch viele weitere Rezepte mit Champignons.

Häufige Fragen (FAQs)

Ich würd es nicht empfehlen. Pfifferlinge aus dem Glas sind bereits gegart und weich – sie lassen sich nicht mehr knusprig anbraten. Für diesen Salat brauchst du wirklich frische Pfifferlinge. Oder nutze als Alternative andere frische Pilze, z.B. Champignons.

Im Sommer und Herbst, von Juli bis Oktober. In dieser Zeit sind sie am leckersten und auch am günstigsten – also am besten die Saison nutzen. Außerhalb dieser Zeit empfehle ich dir alternativ andere frische Pilze, wie z.B. Champignons.

Greif zu trockenen, festen Pilzen – die sind am frischesten. Feuchte oder weiche Pfifferlinge haben oft schon einen moderigen Geschmack und werden beim Braten nicht knusprig.

Ja! Granatapfelkerne oder Birne im Herbst funktionieren genauso gut. Wer es lieber ganz herzhaft mag, lässt das Obst einfach weg und gibt stattdessen Feta oder Walnüsse dazu.

Bezogen auf die im Rezept verwendeten Mengen hat der Pfifferling-Salat ca. 169 kcal pro Portion. Mit etwa 13 g Kohlenhydraten pro Portion bleibt er außerdem Low Carb.

„Ich liebe solche einfachen Alltagsrezepte, die ohne viel Schnickschnack funktionieren und trotzdem jeden glücklich machen. Mein Ziel ist es, dass du mit Gaumenfreundin einfach besser im Alltag kochen kannst.

Liebe Grüße

Deine Steffi