Stand: 25.09.2026, 19:31 Uhr
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Schliersees Bürgermeister Florian Reinthaler darf sich freuen. Der Bund fördert die Beckensanierung kräftig. Nun soll die gesamte Vitalwelt auf den Prüfstand.
Schliersee – Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat Schliersee für die auf 1,5 Millionen Euro geschätzte Sanierung seines Schwimmbeckens in der Vitaltherme einen Zuschuss in Höhe von 720.000 Euro zugesagt (wir berichteten). Eine gute Nachricht, wie Bürgermeister Florian Reinthaler (CSU) bestätigt: „Wir freuen uns narrisch.“
Dabei betont der Rathauschef, dass sich Schliersee in einer komfortablen Lage befinde: „Wir haben ein funktionierendes Bad, das gut angenommen wird. Wir müssen nicht an der Attraktivität arbeiten, sondern den Bestand erhalten.“ Man decke landkreisweit viele Zielgruppen ab, wie Schulen und Kindergärten zeigten.
Reinthaler schickt auch einen Dank nach Berlin, vor allem an Alexander Radwan, mit dem er als CSU-Wahlkreisabgeordnetem in engem Austausch gestanden habe. Für Radwan war die Unterstützung eine Selbstverständlichkeit. „Ich freue mich, dass wir mit dem Bad ein positives Signal gerade an Jugend und Vereine senden können“, sagt der Ex-Bundesvorsitzende der Wasserwachten. Mit Blick auf das Schwimmenlernen seien Bäder geradezu überlebenswichtig, „denn im Sommer will jeder ins Wasser“. Dazu gehöre auch, dass auch Wasserwacht und DLRG in Bädern die Möglichkeit hätten, um zu trainieren. Daher habe sich die CSU im Bundestag auch für maximale Förderung in der Fläche starkgemacht.
In der Marktgemeinde Schliersee ist die geplante Beckensanierung laut Bürgermeister Florian Reinthaler eine Chance, bei der nun das gesamte Bad auf seinen etwaigen Sanierungsbedarf hin geprüft wird. „Wir klären gerade ab, was wir bei dieser Gelegenheit noch machen müssen und sollten.“ Für eine weitere Förderung wäre dann das bayerische Programm denkbar.