Stand: 07.08.2026, 07:13 Uhr
Kommentare
Der SC Dortelweil tritt am Freitag bei den Sportfreunden Seligenstadt an. Der Gegner bringt über 1000 Regionalliga-Spiele mit.
So hatte sich der SC Dortelweil den Start in die neue Fußball-Verbandsliga-Saison nicht vorgestellt: Nach einer grundsoliden Sommervorbereitung unterlagen die Grün-Weißen am vergangenen Sonntag den Sportfreunden Bad Homburg mit 1:4 (1:3). Bereits am Freitag (19:15 Uhr, auswärts) hat der SCD die Gelegenheit, den Fehlstart abzuschütteln, doch die Hürde ist erneut hoch. Die Sportfreunde Seligenstadt zählen längst zur Verbandsliga-Spitzengruppe und verloren keines der letzten sieben Duelle mit den Wetterauern.
„Gegen Bad Homburg haben wir zu viele individuelle Fehler gemacht. Ein Team mit dieser Qualität bestraft die knallhart“, blickt Trainer Gültekin Cagritekin auf das Auftaktspiel zurück. „Wir haben die Partie aufgearbeitet, Schwerpunkte benannt und arbeiten daran.“ Ausschlaggebend sei auch gewesen, dass sein Team noch nicht lange zusammenspielt: „Es ist nicht so, dass wir mit einer eingespielten Mannschaft in die Runde gehen. Dennoch muss ich den Jungs ein Kompliment machen, sie arbeiten sehr konzentriert“, sagt der Coach. Am Freitag erwarte den SCD nun ein „gut bestückter“ Gegner, gegen den seine Mannschaft „an ihre Grenzen gehen“ müsse. „Wir fahren dorthin, um etwas mitzunehmen. Mit Einsatz, Kampf und Wille.“
Seligenstadt hat sich in der Liga festgebissen. Zwei dritte Plätze aus dem Jahren 2025 und 2026 belegen, dass die Aufstiegsränge für die Sportfreunde in Schlagdistanz sind. Zudem ist der Ex-Hessenligist mit illustren Namen gespickt: Trainer Nico Wegmann ist Regionalliga-erfahren, krönte sich als Co-Trainer von Jochen Seitz zuletzt mit Lok Leipzig zum Meister der Nordost-Staffel. Neuzugang Robin Rosenberger schnupperte für Wehen Wiesbaden kurzzeitig Drittligaluft, und Sascha Korb schnürte sich noch bis zum Sommer bei den Offenbacher Kickers die Schuhe. Insgesamt kommt der Seligenstädter Kader auf über 1000 Regionalliga-Spiele.
Dortelweil muss auf den verletzten Bennet Batton verzichten, während Mohamed El Allaoui und Adonai Tsehaye angeschlagen sind.