Stand: 22.10.2026, 19:00 Uhr
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Nach einer 3:1-Führung sah der VfL Wildeshausen III schon wie der Sieger aus, doch eine Rote Karte und zwei späte Gegentore machten den Vorsprung zunichte. Der SC Dünsen witterte in Überzahl sogar noch die Chance auf den Sieg, musste sich aber mit einem Punkt begnügen.
Dünsen – Eine wilde erste Halbzeit, danach ein Spiel auf ein Tor: Im Nachholspiel des zwölften Spieltags der 1. Fußball-Kreisklasse trennten sich der SC Dünsen und der VfL Wildeshausen III 3:3 (3:3). Alle sechs Tore fielen vor der Pause.
Dünsen erwischte den besseren Start. Tom Witte brachte die Gastgeber in der 11. Minute in Führung, doch Thore Heitkamp glich nur drei Minuten später aus. Danach übernahm Wildeshausen III das Kommando. Rascho Saadi drehte die Partie mit einem Doppelschlag (25./28.) und stellte auf 3:1. Vor allem zwischen der 15. und 30. Minute nutzte der VfL seine starke Phase konsequent.
Wildeshausen verspielt Vorsprung
Dünsen kam kurz vor der Pause zurück. Simon Köhler verkürzte in der 43. Minute auf 2:3. Kurz darauf brachte Johannes Ullrich den durchgebrochenen Köhler rund 20 Meter vor dem Tor von hinten zu Fall. Der Schiedsrichter wertete die Aktion als Notbremse und zeigte dem Wildeshauser Rot. Den Vorteil nutzten die Gastgeber sofort: Jannik Wessel traf in der Nachspielzeit zum 3:3.
Dünsen drückt vergeblich
Nach dem Seitenwechsel drückte der SCD in Überzahl auf den Sieg. Wildeshausen verteidigte engmaschig, während den Gastgebern trotz guter Möglichkeiten der entscheidende Abschluss fehlte.
„Vor dem Spiel hätte ich ein 3:3 sofort unterschrieben“, sagte Dünsens Fußball-Abteilungsleiter Carsten Krudup, der den urlaubenden Cheftrainer Nico Seipel vertrat. Nach dem Spielverlauf habe seine Mannschaft aber „zwei Punkte liegen gelassen“. Wildeshausens Trainer Bastian Flege konnte mit dem Punkt dagegen gut leben. Nur dass die Mannschaft den Vorsprung noch aus der Hand gab, ärgerte ihn: „Das darf uns nicht passieren, das müssen wir uns ankreiden.“ Mit Einsatz und Kampf in Unterzahl sei er dagegen absolut zufrieden gewesen.
Dünsen bleibt damit Vierter, die VfL-Reserve klettert auf Rang zehn.