Scheune bis auf die Grundmauern niedergebrannt – Feuerwehr muss bei Wasserversorgung erfinderisch werden

Stand: 14.07.2026, 18:35 Uhr

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Die Scheuen war nicht mehr zu retten. Das Feuer zerstörte sie komplett.

Die Scheuen war nicht mehr zu retten. Das Feuer zerstörte sie komplett. © Max Lametz

Zahlreiche Kräfte sind zu einem Scheunenbrand ausgerückt. Während der Löscharbeiten brach das Gebäude zunehmend zusammen.

Ahlen – In Vorhelm in Ahlen (NRW) sind am Dienstagnachmittag, 14. Juli, zahlreiche Einsatzkräfte zu einem Brand auf einem Bauernhof an der Straße Schäringer Feld ausgerückt. Gegen 15.07 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand eine Scheune im hinteren Bereich des Anwesens bereits in Vollbrand.

Um ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Vegetation zu verhindern, wurde umgehend eine Riegelstellung aufgebaut. Zur Unterstützung wurde eine Löschwasserkomponente aus Sendenhorst, Drensteinfurt und Ahlen hinzugezogen. Aufgrund der schwierigen Wasserversorgung im ländlichen Gebiet kamen dabei unter anderem faltbare Großbehälter zum Einsatz. Diese wurden im Pendelverkehr von Tanklöschfahrzeugen befüllt. Anschließend wurde das Wasser über mehrere hundert Meter Schlauchleitung an die Einsatzstelle gefördert.

Scheune in Ahlen brennt lichterloh – Wasser kommt im Pendelverkehr

Die rund 20 mal 30 Meter große Scheune konnte jedoch nicht mehr gerettet werden. Während der Löscharbeiten stürzte das Gebäude zunehmend ein. Am Ende blieben nur noch die Grundmauern sowie zahlreiche Strohballen zurück.

Gerade die brennenden Strohballen bereiteten den Einsatzkräften erhebliche Probleme. Bei sommerlichen Temperaturen gestalteten sich die Nachlöscharbeiten besonders kräftezehrend. Trotz ausreichender Getränke war der Einsatz für viele Feuerwehrleute äußerst schweißtreibend.

Feuerwehr kämpft gegen Flammen

Im weiteren Verlauf wurde zusätzlich ein Tanklöschfahrzeug aus Beckum alarmiert und in die Maßnahmen eingebunden. Die Nachlöscharbeiten werden voraussichtlich noch einige Zeit andauern, da immer wieder Glutnester in den Strohballen aufflammen.