Während der Sommerferien ist in den Duisburger Schulen einiges los: Rund 200 Bau-, Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen werden in den Sommerferien umgesetzt, vorbereitet oder fortgeführt, berichtet Katharina Born, Sprecherin der Wirtschaftsbetriebe. Ziel sei es, Schulgebäude zu erhalten, zusätzliche Räume zu schaffen und die Bedingungen für Unterricht, Betreuung und Schulalltag weiter zu verbessern.

„Die Sommerferien sind für uns eine zentrale Bauphase“, sagt Björn Metzler, Geschäftsbereichsleiter Immobilien der WBD. „Viele Arbeiten lassen sich nur dann sinnvoll umsetzen, wenn keine Schülerinnen und Schüler im Gebäude sind und der Schulbetrieb nicht gestört wird“.
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Die Maßnahmen reichen von kleineren Instandhaltungen bis zu umfangreichen Sanierungs- und Umbauarbeiten. Viele davon sind Teil längerfristiger Bau- und Sanierungsplanungen. Sie beginnen teilweise bereits vor den Ferien und werden auch nach diesen fortgeführt.
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Mehr Klassenräume an Schulen durch Containeranlagen
Weil die Schülerzahlen weiter stark steigen, liegt ein Schwerpunkt auf zusätzlichen Räumen für Unterricht und Betreuung. Dafür sind auch temporäre Containeranlagen nötig, die an mehreren Standorten aufgestellt oder vorbereitet werden. Zusätzliche Raumkapazitäten entstehen unter anderem am Franz-Haniel-Gymnasium, an der Gemeinschaftsgrundschule Pestalozzistraße, an der Katholischen Grundschule am Bergmannsplatz, an der Erich-Kästner-Gesamtschule, an der Gemeinschaftsgrundschule Auf dem Berg, am Bertolt-Brecht-Berufskolleg sowie an der Katholischen Grundschule Fährmann-Schule.
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Weil ab August der Rechtsanspruch für den offenen Ganztag greift, sind auch hier noch weitere Standorte im Ausbau. Maßnahmen sind laut WBD an der Gemeinschaftsgrundschule im Dichterviertel, an der Gemeinschaftsgrundschule Otfried Preußler, an der Katholischen Grundschule Nombericher Straße, an der Gemeinschaftsgrundschule Pestalozzistraße, an der Schule am Röttgersbach sowie an der Gemeinschaftsgrundschule Hermann-Grothe-Straße vorgesehen. An der Grundschule Albert-Schweitzer wird unter anderem die Mensa in die OGS-Räume verlegt, die alte Küche reaktiviert und der Bereich baulich angepasst.
Streichen, Fliesen, Brandschutz
Weitere Arbeiten betreffen die Sanierung und Instandhaltung der Gebäude. Dazu zählen unter anderem Arbeiten an Böden, Wänden, Decken, Türen und WC-Anlagen sowie Maler-, Fliesen-, Trockenbau-, Tischler- und Metallbauarbeiten sowie Brandschutzmaßnahmen. Malerarbeiten werden beispielsweise an Duisburgs einziger Hauptschule an der Ludgerusstraße, am Bertolt-Brecht-Berufskolleg, an der Globus-Gesamtschule und an der Regenbogenschule umgesetzt. Aufgezählt wird hier auch die James-Rizzi-Schule. Malerarbeiten allein werden allerdings nicht reichen, die Schule ist leergezogen und soll binnen zwei Jahren komplett saniert werden.

Das Albert-Einstein-Gymnasium hat einen „Disco-Klo-Club“, Zutritt nur mit exklusiver Club-Karte. Andere Schulen in Duisburg bekommen zumindest neue WC-Anlagen. Discokugel nicht inklusive.© FUNKE Foto Services | Alexandra Roth
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Die Gemeinschaftsgrundschule Vennbruchschule hat schon mehr als vier Jahre Bauzeit hinter sich, und konnte im letzten Jahr bereits einen Erweiterungsbau einweihen. Jetzt geht es mit WC-Sanierung und Malerarbeiten dem über 100 Jahre alten Hauptgebäude an den Kragen. Auch an anderen Schulen werden weitere Sanitärbereiche in Zusammenarbeit mit dem städtischen Multidienstleister octeo erneuert. Hübsche Klos bekommen die Katholische Grundschule Fährmann-Schule, die Gustav-Stresemann-Realschule sowie die Gemeinschaftsgrundschule Humboldtstraße. Sechs Wochen Sommerferien werden dafür allerdings nicht reichen, warnen die Wirtschaftsbetriebe vor. (aka)